Meine Haut brannte, dort wo seine Finger mich mit voller wucht traffen.
Die Wucht der Ohrfeige brachte mich zu fall, ich fiel auf die Schwelle der Küche, wo der Duft des verbrannten Bratens in der Luft hing.
Er beugte sich über mich, sein Gesicht wutverzerrt.
"Du verdammtes Miststück bist nicht mal fähig einen Braten zuzubereiten. Ausser zum vögeln bist du zu nicht zu gebrauchen!"schrie er.
An den Haaren zerrte er mich zum Backofen und donnerte meinen Kopf dagegen.
Er schrie etwas, doch der rausch der Schmerzen übertönten seine Worte.
Um mich wurde alles schwarz.
Als ich aufwachte war er in mir.
Gewaltsam stiess er zu, immer und immer wieder, keuchte und grunzte, seine Augen glitzerten vor Vergnügen.
Ich starrte an die Decke versuchte an etwas schönes zu denken und liess es über mich ergehen, so wie ich es immer tat.
Doch heute meldete sich eine Stimme:
Nein.
Das ist falsch.
Ich will das nicht.
Wieder.
NEIN.
Diesmal laut, damit er es hören konnte.
Er erstarrte.
"Was hast du gesagt Miststück?" fragte er, die Drohung welche er mit dieser Frage aussprach war nicht zu überhören. 
Widersprich mir nicht sonst gehts dir schlecht.
Er machte weiter, war noch gewaltsamer als sonst.
Ich befreite meinen Arm und griff nach der Nachttischlampe.
Mit aller Kraft welche ich aufbringen konnte schlug ich zu.
Er sackte zusammen, sein ganzes Gewicht lag auf mir.
Doch der Wille, endlich dieser Hölle zu entkommen verlieh mir ungeahnte Kräfte.
Ich schob seinen Körper zur Seite, zog einen Slip und eine Hose an  und rannte.
Die Treppe runter, zur Tür.
Ich hatte Glück das er vor wut über den verbrannten Braten vergessen hatte die Tür zu schliessen, er versteckte den Schlüssel immer damit ich nicht abhauen konnte.
Ich rannte auf die Strasse und schrie, wie ich noch nie zuvor geschrien hatte.
Die Nachbaren steckten neugierig  die Köpfe aus den Fenster.
Es schien Ewigkeiten zu dauern bis jemand hilfe rief.
Die Hilfe kam und mein Leben änderte sich endlich zum guten.
Ich machte eine Aussage, er kam ins Gefängniss, ich zog weg und begann ein neues Leben.
Ich war endlich frei und musste keine Angst mehr haben.

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Feenstaub

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