Dieses Gedicht hab ich geschrieben, als ich erfahren habe, dass eine Person ihren erst kürzlich geretteten Hund abgeben musste, da dieser aufgrund vorheriger (schlechter) Erfahrungen nicht mit dem Besitzer klar gekommen ist. Ich wollte ihm mit diesem Gedicht ein bisschen sagen "Es ist nicht Deine Schuld, Du kannst da nichts für, Du hast nichts falsch gemacht, der Hund hat vorher schlechte Erfahrungen gemacht. Und daran kannst Du nichts ändern. Das Leben geht weiter."


Über Verlust, (Selbst)Hass und Akzeptanz


Schlechte Zeiten kommen und gehen,

Zeit heilt viele Wunden, löst aber nicht jedes Problem,

ein Tritt ins Herz ist schlimmer als ins Gesicht,

der eine Schmerz vergeht, der andere nicht,


nur Wenig bleibt wirklich bis zu Deinem letzten Tag,

auch der Fels in der Brandung ist nicht immer stark,

es ist so schwer, wenn nicht das Schwerste, etwas zu verlieren,

etwas loszulassen und es zu akzeptieren,


und weil ich weiß, wie schwer's Dir gerade fällt, zu lächeln,

möcht' ich Dir sagen, es ist okay, zu schwächeln,

Du bist nicht schwach, manchmal ist es besser, zu weinen,

Du musst bei mir nicht lächeln, irgendwas beweisen,


Du hast nichts falsch gemacht, es ist okay, wenn Du weinst,

auch die härteste Nuss ist im Inneren weich,

das hier ist gerade nicht einfach, ganz und gar nicht leicht,

Du bist niemandem was schuldig, Du brauchst Dir nicht zu verzeih'n,


Das Leben ist nicht immer kunterbunt, perfekt,

manchmal geht es nach vorn, manchmal durch den Dreck,

es läuft oft nicht nach Plan, ist nicht immer bequem,

und manchmal ist es unmöglich, etwas zu verstehen,


für vieles kannst Du nichts, sei nicht so hart zu Dir,

such die Fehler nicht immer nur bei Dir,

Ich weiß, Du bist kritsch, selbst Dein größter Feind,

bist voller Liebe, doch hast bei Dir selbst 'nen Herz aus Stein,


Du bist alles, was bleibt, Du selber, bis zum Schluss,

von Anfang an - der, der Dich immer ertragen muss,

und es bringt nichts, gegen Dich selber zu kämpfen,

Ist nicht leicht, doch Du bist auch nur ein Mensch zwischen Menschen,


schlechte Zeiten kommen und gehen,

doch manches schleppst Du mit Dir rum seit Beginn Deines Lebens,

ohne zu wissen, was Dich da so fertig macht,

scheinbare Gründe, dabei war's immer dieser Selbsthass,


und er erschwert Dir so vieles, auch diesen Verlust,

mit dem Du nicht leben willst, aber nunmal leben musst,

und mit Dir selbst leben musst Du auch,

Dich selbst zu verlieren hätte er nie gewollt,


Abschließen ist schwer,

doch es befreit,

hast den Schlüssel ja noch hier,

und die Tür ist nicht weit,


Abschließen ist schwer,

doch denk immer ein wenig daran,

dass man manche Dinge einfach nicht ändern kann,


schlechte Zeiten kommen und gehen,

und ich weiß, Du kannst sie überstehen,

Du schaffst das, ganz egal, wie oft Du scheiterst,

denn.. irgendwie geht’s immer weiter.


Danke fürs Durchlesen! <3

Comments

  • Author Portrait

    Hi! Schön geschrieben. Hat mir super gefallen. Bei diesem Gedicht musste ich an meinen Lieblingscharakter aus Harry Potter denken. Das passt voll zu ihm. LG Hikari D Tenshi

  • Author Portrait

    Sehr schön geschrieben. - und ja es regt zum Nachdenken an

  • Author Portrait

    Das ist ein wirklich sehr schönes Gedicht und ich hoffe dass derjenige/diejenige dein Werk z schätzen weiß. Ich finde es wirklich sehr schön und bessere Worte zur Aufmunterung kann man da nicht wirklich finden.

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