17. Vierzehn

Natürlich fand Toni es am tollsten bei Gregor zu übernachten wegen Gregor. Dass er heute in einem echten Turm schlafen würde in einem Gebäude, das seit Jahrhunderten von den Menschen bewohnt war, von denen Gregors Geschichten handelten war allerdings auch nicht zu verachten.

So war er erfüllt mit einer beinah feierlichen Stimmung, als sie die Treppen hochstiegen und Gregor die große Haustür öffnete. Im Flur trafen sie auf Gregors Vater, der Toni einmal lächelnd die Hand schüttelte.

"Da ist ja unser Übernachtungsgast. Bringt deine Sachen am besten gleich auf Gregors Zimmer und kommt danach direkt zum Essen." Und an Gregor gewandt: "Ich habe die Matratze schon hochgebracht. Das ist euch doch sicher lieber, als wenn Toni im Gästezimmer schläft."

Gregor runzelte die Stirn. "Man Papa!", rief er. "Ich hab schon tausend Mal gesagt, dass ich nicht will, dass einer in mein Zimmer geht, wenn ich nicht da bin!"

"Ach, du hättest die Matratze lieber alleine die Treppen hochgeschleppt?" erkundigte sich Gregors Vater und jetzt explodierte Gregor: "Ja hätte ich! Und Toni hätte mir dann geholfen! Es braucht echt niemand von euch in mein Zimmer zu gehen, wenn ich nicht da bin!"

Gregors Vater seufzte einmal tief und legte ihm die Hand auf die Schulter: "Ach Sohn, als wir deinen Namen ausgesucht haben, haben wir uns für Gregor entschieden, weil dein Vorfahre, an den wir da gedacht haben, für seine Ruhe und Gelassenheit und seine liebevolle Art bekannt gewesen ist. Aber mittlerweile glaube ich, müssen wir dich in Konrad umbennen, der in seinem Zorn das ganze Porzellan zerschlug!"

Unwirsch schüttelte Gregor seine Hand ab. "Ihr könnt mich auch Biene Maja nennen, das ist mir scheissegal!" rief er. "Nur geht nicht in mein Zimmer, wenn ich nicht da bin! Kommst du!" fuhr er Toni in einer Art an, die klar machte, dass das keine Frage gewesen war und stampfte davon.

Es war nicht das erste Mal gewesen, dass Toni dabei gewesen war, wenn Vulkan Gregor vor seinen Eltern, besser gesagt seiner Mutter, ausgebrochen war. Seine eigene Mutter hätte ihm dafür mindestens zwei Tage Hausarrest aufgebrummt, während Gregors Mutter immer ruhig geblieben war. Und auch der Ton, mit dem sie Gregor zurecht gewiesen hatte, war bestimmt aber trotzdem gelassen gewesen. Aber vermutlich war sie, wie Toni inzwischen, einfach zu der Erkenntnis gekommen, dass es Gregor eben nur noch mehr anstachelte, wenn jemand seiner Wut mit weiterer Wut begegnete.  

Und wie sonst auch, war Toni diese Szene immer noch furchtbar unangenehm. Ihm war das Blut ins Gesicht geschossen und er warf Gregors Vater noch einen entschuldigenden Blick zu, bevor er Gregor folgte.

Er erreichte ihn, als er grade damit beschäftigt war, eine der Kerzen anzuzünden, die in einem Halter auf dem Tischchen neben dem Turmaufgang stand. Gregor mühte sich mit einem Feuerzeug ab, aber so oft er es versuchte, es wollte einfach nicht angehen. Schließlich pfefferte er es wütend in eine Ecke, riss die Schublade auf und holte eine Packung Streichhölzer heraus. Weil seine Hände zitterten, Toni vermutete weil er so sauer war, brachen drei ab, bis er endlich eins anreißen konnte.

Toni stand neben ihm und hätte ihm gern geholfen, aber wie so oft hätte Gregor das nur mehr aufgeregt, also ließ er es sein und wartete geduldig, bis er die Kerze angezündet hatte und stieg dann schweigend hinter ihm die Treppe hoch.

Als sie in sein Zimmer kamen und die Matratze unübersehbar auf dem Teppich neben Gregors Bett lag, erwartete Toni eigentlich noch mehr Geschimpfe aber Gegor warf ihr nur einen wütenden Blick zu, blieb aber ansonsten stumm mit der Kerze in der Hand an der Tür stehen und wartete, bis Toni seinen Rucksack abgelegt hatte um sich dann wortlos umzudrehen und vor ihm die Treppe wieder herunterzusteigen.

Außer in Gregors Zimmer und dem, an dessen Wand der Stammbaum gemalt war, war Toni noch in keinem anderen Raum des Hauses gewesen, sondern hatte nur einmal vom Flur aus hineingesehen.

An dem großen Tisch aus poliertem dunklen Holz zu sitzen, der bestimmt schon ewig in Familienbesitz war, auf Stühlen, die sicher auch schon sehr alt waren aber auch leider furchtbar unbequem, war ein unglaubliches Gefühl. Das Zimmer wurde von einem riesigen Kronleuchter erhellt, der von der Decke hing und zwar keine echten Kerzen mehr hatte, aber dafür bestimmt auch wieder richtig alt war und Toni fühlte sich, als würde er die Geschichte praktisch einatmen. Allerdings hätte er sich eher die Zunge abgebissen, als Johann, der ihm gegenüber saß,nach dem Alter und der Geschichte der Sachen zu fragen, denn er wusste ja, dass das Gregor gar nicht gefallen hätte.

Es gab Gulasch mit Nudeln, irgendwie unpassend für diese Umgebung befand Toni. Was aber nicht hieß, dass es nicht schmeckte. Im Gegenteil. Er hätte sich auch gerne sattgegessen, also dass er wohl drei oder vier Teller geschafft hätte, aber da er hier weder zuhause noch bei Nadja war, beließ er es bei zweien. Auch von dem schlichten Nachtisch, Vanillepudding mit Schokosauce, aß er nur eine Schüssel und lehnte den angebotenen Nachschlag dankend aber ziemlich wehmütig ab.

Während des Essens wurde über die Renovierung gesprochen und Toni erfuhr, dass in dem Gebäude, auf dessen Dachboden sie gestern dem Regen zugehört hatten, ein kleines Burgmuseum eingerichtet werden sollte.

Nach dem Nachtisch schenkten sich Gregors Eltern ein Glas Wein ein und es hatte den Anschein, als wäre es Tradition, jetzt noch länger am Tisch sitzen zu bleiben und sich zu unterhalten, aber Gregor hatte da absolut kein Interesse dran. "Können wir bitte aufstehen?", fragte er höflich, seine Mutter warf Toni einen schnellen Blick und lächelte dann ihren Sohn an: "Aber natürlich. Macht euch einen schönen Abend!"

Wie der Blitz war Gregor von seinem Stuhl aufgestanden und aus dem Zimmer gestürmt.
Toni bedankte sich noch für das Essen, wünschte allen eine Gute Nacht und ging hinter Gregor her, der bereits mit der brennenden Kerze in der Hand neben dem Turmaufgang auf ihn wartete.

Er sah Toni lächelnd entgegen, seine schlechte Laune schien also verschwunden zu sein. Toni war erleichtert, denn es wäre wirklich schade gewesen, den Rest des Abends mit Vulkan Gregor verbringen zu müssen.

Sie spielten auf der Konsole, bis es um neun Uhr, wie üblich, an der Tür klopfte. "Toni muss jetzt zwar nicht gehen, aber macht nicht mehr so lange!", rief Gregors Mutter.

"Machen wir nicht," rief Gregor zurück, zwinkerte Toni aber gleichzeitig verschwörerisch zu. Dann beugte er sich vor und knipste die Stehlampe aus. "Sie guckt eigentlich immer nur nach, ob sie unter der Tür noch Licht sieht und wenn kein Licht an ist, dann kommt sie auch nicht weiter hoch," erklärte er Toni dann. Er griff nach der Fernbedienung und stellte den Ton leiser. "Wenn sie nichts sieht und nichts hört, dann haben wir unsere Ruhe."

Dazusitzen in der Dunkelheit und sich von den Bildern des Fernsehers berieseln zu lassen, die jetzt noch intensiver wirkten, sorgte dafür, dass Toni absolut kein Zeitgefühl mehr hatte und als er schließlich aus dem Gähnen nicht mehr herauskam und er seine Augen nur noch mit Gewalt offen halten konnte, hatte er keine Ahnung, wie spät es war. Sondern nur, dass er jetzt einfach ins Bett wollte.

"Ich kann nicht mehr," gab er deswegen unumwunden zu, obwohl Gregor noch keine Anzeichen von Müdigkeit zeigte und er nur ungern zurücksteckte.

"Ok, dann lass uns schlafen gehen," erwiderte Gregor, zu Tonis Überraschung absolut nicht genervt, womit er eigentlich gerechnet hatte.

Es war etwas schwierig, im Dunkeln den Rucksack zu finden und sich umzuziehen, aber lieber so, als bei Licht und der Möglichkeit, Gregor dabei zuzusehen. Schließlich war diesmal kein See mit kaltem Wasser in der Nähe und um zum Badezimmer zu kommen musste er erst einen ganz schönen Weg zurücklegen. Also war es schon so gut, wie es war.

Aber als Toni dann in die dünne Wolldecke eingewickelt auf der Matratze lag, da war er auf einmal wieder hellwach. Eine Weile lauschte er auf Gregors Atemzüge und versuchte so herauszufinden, ob der schon schlief, aber nach einer Weile wurde ihm klar, dass das nicht funktionierte.

"Schläfst du schon?" fragte er deswegen schließlich leise in die Dunkelheit und Gregors Antwort folgte im Bruchteil einer Sekunde: "Nein."

"Dieser Vorfahre, von dem du deinen Namen hast, kennst du den eigentlich auch?" erkundigte Toni sich und Gregor lachte einmal. "Ja klar kenn ich den. Aber der war der totale Langweiler und es gibt nichts Interessantes über ihn zu erzählen. Wenn du jetzt aber eine Geschichte hören willst, dann hätte ich da eine für dich."

"Leg los," erwiderte Toni gespannt. Er hoffte halb auf die Geschichte von Konrad, der das Porzellan zerschlug, halb aber kannte er Gregor schon gut genug, um zu wissen, was für eine Art Geschichte jetzt kommen würde, aber er hoffte, dass Gregor ihn ebenso gut kannte und wusste, dass er so eine besser nicht erzählte.

"Vor vielen vielen Jahrhunderten," fing Gregor an und an dem neckenden Unterton in seiner Stimme wusste Toni schon, was er jetzt zu erwarten hatte. Für einen Moment überlegte er, Gregor zu bitten, etwas anderes zu erzählen, aber gleichzeitig war seine morbide Neugierde wieder erweckt und er wollte jetzt diese Geschichte hören, auch, wenn sie ihn danach sicher vom Schlafen abhalten würde. Also kuschelte er sich in seine Decke und hörte gespannt zu.

"...lebte auf dieser Burg ein starker und kluger Burgherr,." Gregor war inzwischen in seine Erzählstimme gefallen. "Das Land blühte und gedeihte unter seiner Hand und er war ein getreuer Lehnsherr des Königs, der ihn sehr schätzte. Er hatte zwei Söhne. Der Ältere war stark, klug und weise, genau wie sein Vater. Das Volk jubelte ihm zu und sie wussten, selbst, wenn der alte Burgherr einmal starb, unter seinem Sohn würde es ihnen genau so gut gehen, wie jetzt.

Der Jüngere aber war dumm und verschlagen und neidete seinem Bruder seinen Erfolg und dass er von jedermann geliebt und geschätzt wurde, während er immer im Schatten stand und auch sein eigener Vater von ihm enttäuscht war. Geblendet von Hass und Neid sah er als einzigen Ausweg nur, seinen Bruder zu töten und in der Rangfolge aufzusteigen, dann Burgherr zu werden und allen zu zeigen, dass er es besser machen würde, als sein Vater und sein Bruder.

Da er aber feige war und viel zu viel Angst hatte, seinen Bruder direkt zu töten, ging er zur Hütte einer Kräuterfrau unten am Fluß. Er gab sich ihr nicht zu erkennen und bat sie um ein Gift, das tötet, wenn man es einatmet. Die Kräuterfrau bat ihn, am nächsten Abend, kurz nachdem die Sonne untergegangen war, wieder zu ihr zu kommen, dann würde sie ihm geben, was er begehrte.

Als er am nächsten Abend kam, kaum, dass die Sonne hinter dem Horizont verschwunden war, überreichte sie ihm eine nachtschwarze Kerze und erzählte ihm, dass derjenige, den er töten wollte, den Rauch der brennenden Kerze einatmen musste und so, wie die Flamme der Kerze erlöschen würde, sobald alles Wachs verbraucht war, so würde auch das Lebenslicht erlöschen.

Der Bruder nahm die Kerze an sich und schlich zurück zur Burg, erpicht darauf, seinen Plan noch in dieser Nacht in die Tat umzusetzen. Er hatte schon vor einer ganzen Weile die Geheimgänge gefunden, die diese Burg von Norden nach Süden, von Osten nach Westen durchziehen und von denen einer hinter der Wand des Zimmers seines Bruders endete. Er begann dort nachts, wenn alles schlief, mit einem Messer den Zement von einem Stein wegzukratzen.

Es war eine schwierige langwierige Arbeit und er war am Ende der Nacht so müde, dass er fast den ganzen Tag verschlief und in den Augen seines Vaters, seines Bruders und des Volkes ein noch schlimmerer Taugenichts wurde. Doch er war inzwischen völlig besessen davon, seinen Bruder zu töten, dass es ihn nicht störte, was andere über ihn redeten.

Schließlich, nach einer Woche und einem Tag, hatte er den Stein freigekratzt, nahm ihn heraus, stellte die Kerze in die Öffnung, zündete sie an und saß dann die ganze Nacht dort, während sie brannte und der giftige Rauch sich im Zimmer seines Bruders verteilte. Er rieb sich die Hände, als er sah, wie die Kerze immer kleiner wurde. Nicht mehr lange, nicht mehr lange murmelte er immer wieder vor sich hin.

Doch als dann die Kerze fast ganz ganz heruntergebrannt war, lag nicht nur der ältere Bruder im Sterben, sondern auch der jüngere hatte so viel von dem Rauch eingeatmet, dass er sich in Krämpfen wand und sich nicht bewegen konnte. Niemand wusste wo er war und interessierte sich dafür, sodass er drei Tage Höllenqualen litt und schließlich verstarb. So hatte der Burgherr auf einen Schlag seine beiden Söhne verloren und das Land sein Versprechen auf eine weitere goldene Zukunft.

Die, die nach dem Burgherrn regierten, wirtschafteten das Land herunter, die Felder lagen brach, das Vieh ging elendig zugrunde, das Wasser in den Flüssen verdarb und die Menschen starben. Weil er für all dies verantwortlich war, fand der jüngere Bruder nicht seinen Frieden im Totenreich, sondern ist dazu verdammt, auf alle Ewigkeiten in den geheimen Gängen dieser Burg herumzuwandern und wenn man ganz nachts ganz genau hinhört, dann hört man seine Schritte hinter der Wand und ein Kratzen, wenn er versucht, ein neues Opfer zu finden, an dem er den Hass und die Rache ausleben kann, von denen er auf Ewigkeiten erfüllt ist."

Gregor verstummte und seine Worte hingen für einen Moment bedeutungsschwer in der Luft. "Na ja," sagte er dann leichthin. "Jetzt bin ich wirklich müde. Gute Nacht." Er drehte sich auf die Seite während Toni auf dem Rücken lag, die Finger in die Decke gegraben hatte und versuchte, die Bilder und das beklemmende Gefühl abzuwehren, die in ihm hochstiegen.

Er fuhr sich mit der Hand über das Gesicht und redete sich selbst gut zu, dass das alles nur eine Geschichte war und dass es gar keine Geister gab. Er hatte ja vor Gregor immer wieder versichert, dass ihm so etwas keine Angst machte und jetzt sollte er das auch endlich mal vor sich selbst beweisen!

Er schloss die Augen und versuchte an gar nichts zu denken. Was aber nicht so einfach war, vorallem, als er sich sicher war, leise Schritte hinter der Wand zu hören. Er riss die Augen wieder auf und lauschte in die Dunkelheit. Nein, da waren keine Schritte, ganz sicher nicht. Es gab schließlich keine Geister versuchte er sich zu beruhigen. Doch kaum hatte er die Augen wieder geschlossen da hörte er es ganz deutlich: ein leises Kratzen.

Auf einmal saß er kerzengerade im Bett, sein Herz raste und sein Atem ging schnell. Er konnte nichts dagegen machen. Schließlich waren die Schritte und das Kratzen wirklich da, ganz deutlich. Und tanzten da nicht Rauchschwaden vor seinen Augen?

Wieder versuchte Toni sich zu beruhigen und sich davon zu überzeugen, dass er das alles nur hörte, weil er es sich einbildete, aber als dann noch ein lautes Poltern ertönte, hielt er es nicht mehr aus. Er kroch zu Gregors Bett und rüttelte ihn sanft aber bestimmt. "Aufwachen!" sagte er und die Tatsache, dass Gregor einfach so eingeschlafen war, während Toni hier Höllenqualen litt machte ihn ziemlich wütend.

Aber Gregor hatte gar nicht geschlafen, denn nachdem Toni ihn kurz geschüttelt hatte, drehte er sich zu ihm um und sagte mit klarer Stimmte: "Ich wusste doch, dass du Schiss kriegen würdest." Er lachte einmal leise.

"Du bist echt ganz schön scheisse!" erwiderte Toni, der jetzt wirklich ziemlich aufgebracht war. Er ließ Gregor los, setzte sich auf die Matratze und vergrub den Kopf in den Händen.  Er erwartete, dass Gregor sich jetzt aufregen würde und wappnete sich dafür. Denn diesmal würde er sich nicht zurückhalten und warten, bis Gregor sich wieder beruhigt hatte. Er war viel zu wütend, um ruhig zu bleiben.

Aber das Gegenteil passierte, denn mit einem Schlag war Gregors Schadenfreude verschwunden. Er kroch aus dem Bett, setzte sich neben Toni und legte den Arm um ihn. "Es tut mir Leid! Ich mein, ich weiß doch, dass du Schiss hast, auch wenn du es nicht zugeben willst. Das hätt ich echt nicht machen sollen."

Toni war für eine Moment so überrascht darüber, dass er kurz davor war, ihm einfach zu verzeihen. Aber dann wollte er es Gregor doch nicht so einfach machen. "Hm," erwiderte er deswegen nur und versuchte, sich unerbittlich zu geben, obwohl diese Fassade angesichts Gregors ehrlicher Reue schon stark zu bröckeln bekann. Und sein Arm um seine Schultern fühlte sich unglaublich gut an.

"Bitte," sagte Gregor noch einmal eindringlich und mit ernster Stimme und jetzt hatte er gewonnen.

"Ja, schon gut," erwiderte Toni und lehnte sich gegen ihn. Eine ganze Weile saßen sie so im Dunkeln und schließlich meinte Gregor: "Willst du heute nacht bei mir pennen? Ich werd auf dich aufpassen. Genau so, wie ich es beim Gewitter gemacht hab."

"Okay," sagte Toni, Gregor griff nach seiner Hand und zog ihn hoch.

Zu zweit war es in Gregors schmalem Bett ziemlich eng, was beiden aber mehr als recht war. Gregor legte den Arm um Toni und zog ihn dicht an sich und Toni, der inzwischen einfach nur noch müde war,  schaffte es so endlich, sich soweit zu entspannen, dass er einschlafen konnte.

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