19. Kapitel

Kommissar Robert Eichler hatte gerade seine verspätete Mittagspause beendet, als sein Handy klingelte. Frank Schneider, der Vorgesetzte von Victor, hatte ein Anliegen: „Guten Tag, Herr Kommissar. Wir haben schon einmal miteinander gesprochen. Hier spricht Frank Schneider.“ „Guten Tag, Herr Schneider“, begrüßte Robert Eichler den Anrufer, „Wie kann ich Ihnen behilflich sein?“ „Es geht wieder um die Arbeitsstelle des Herrn Sander. Ich war mir doch etwas unsicher, ob ich einen neuen geeigneten Mitarbeiter als Ersatz für Herrn Sander bekomme. Meine Zweifel haben sich zum Glück nicht bewahrheitet. Der Arbeitsvertrag des neuen Angestellten ist unterschrieben und morgen hat er seinen ersten Tag. Nun habe ich noch eine Bitte an Sie: Wir haben schon einmal über die Wirkung der Medien in solchen Angelegenheiten gesprochen. Schon da habe ich Sie darum gebeten, Diskretion zu wahren und diesen Fall nicht übermäßig in den Medien zu präsentieren. Ich möchte Sie nun erneut darum bitten, dass der Fall so diskret wie möglich behandelt wird. Denken Sie doch an den Ruf des Unternehmens. So etwas bekommt man nie wieder in Ordnung, der Ruf wird auf ewig hin darunter leiden – nur wegen dieses einen kleinen Vorfalls. Können Sie das verstehen?“ Der Kommissar antwortete: „So Leid es mit tut, aber ich kann das nicht verstehen. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.“ Anschließend legte er auf.

Comments

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    Ich bin ein großer Fan des quasselstrippigen Herrn Schneider :-)

  • Author Portrait

    Es bleibt spannend und kurzweilig. Weiter so :)

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