19. Neue Familie

Ich unterdrückte einen Aufschrei, als seine Zähne mein zartes Fleisch am Hals durchbohrten. Es ging ihm also nur um meine Loyalität zu Sam.
Ich konnte und wollte mich nicht wehren, es würde nur schlimmer werden. Dennoch fragte ich mich, was es mit dem ständigen Beißen auf sich hatte. Ich keuchte, als er Sekunden später von mir abließ. Mit blutigen Lippen grinste er mich an. Was passierte nun?
„Du must einiges Lernen.“ Er deutete zurück ins Wohnzimmer. Ich hatte wohl einiges verpasst. Hieß das jetzt, ich wurde akzeptiert? Einfach so? Ich hatte mit einem ausgiebigeren Kampf gerechnet.
Ich nickte knapp und ging verwirrt an ihm vorbei. Rief mir dabei die Stelle an meinem Hals, wo er zugebissen hatte.
„Können wir mal etwas Licht machen? Immerhin weiß ich nicht, ob ich gerade verblute. Oder hast du eine seltene Lichtkrankheit?“, murrte ich.
„So kann ich besser denken.“ Das Eis schien langsam zu brechen. Ich setzte mich auf meinen alten Platz und ließ ihn nicht mehr aus den Augen.
„Du musst dich konzentrieren Nida“, sagte der Richtige! Er musste ja nicht, Millionen Situationen Händeln und dabei versuchen, nicht wahnsinnig zu werden!
„Was sollte das?“ Ich zeigte fragend auf die Stelle an meinen Hals.
„Anders geht es nicht, nicht in diesem Fall.“
„Wieso?“
„Du hast dich an das Netz angedockt aber wurdest aus irgendeinem Grund nicht integriert. Normalerweise reicht eine Berührung, keine Unterwerfung.“
„Ich hasse es“, gestand ich. Etwas streifte mich innerlich, es war nicht Sam! Ich nahm die Hände hoch und sah mich um, als hätte mich etwas im Raum gestreift.
„Hab keine Angst. Daran gewöhnst du dich.“
„Ach wirklich? Ich fühle mich etwas ungeschützt momentan.“ Er lachte auf.
„Abgesehen davon warst du nie geschützt.“
„Mein Kopf schon.“
„Bald wirst du es nicht mehr als eindringen sehen, wenn du es siehst.“
„Fühlt es sich bei jedem am Anfang so an? So schutzlos?“
„Nein.“
„Wunderbar ich bin also ein Spezi.“
„Wie es scheint. Du bist mir ein Rätsel Nida Well.“ Er kannte meinen vollen Namen? Natürlich kannte er ihn, er konnte mich ja auch lesen wie ein Buch! Ich hoffte wenigstens vergehen aus der Vergangenheit würden unentdeckt bleiben.
„Zu spät.“
„Nein ich hasse nicht die Unterwerfung, ich hasse euch.“ Er lachte auf, es war irgendwie müde und traurig, nicht fröhlich. Am liebsten hätte ich ihn in den Arm genommen.
„Also was für ein Spezi bin ich?“ Er musterte mich, als wenn er sich das Selbst fragte. „Sag nicht an mir ist was kaputt.“
„Ich weiß es nicht. Du scheinst Sensibler zu sein. Menschen sollten sich erst gar nicht an einen Wolf binden können.“ Etwas Schlimmeres hätte er mir nicht beichten können, ich war also abnormal. Das passte wirklich zu mir!
„Das mit dem Binden ist auch nur ein Oberbegriff, wie es scheint. Immerhin hättest du mich rausschmeißen können.“ Er begann zu grinsen.
„Eigentlich nicht.“ Ich blinzelte und wendete mich zu der fremden Stimme hinter mir. In der Tür des Wohnzimmers stand ein mächtiger Mann mit schwarzem Haar und blauen klaren Augen. Ich musste nicht lange raten, um zu wissen, dass es der schwarze Wolf war.
„Darf ich vorstellen.“ Gideon erhob sich, ich tat es ihm nach.
„Dante, meine rechte Hand und erster Wächter.“
„Wächter?“ Ich sah, dass Sam hinter ihn trat. In seinem Gesicht lag ein Lächeln. Braves Mädchen! Tätschelte ich mich selbst. Sie traten beide ein, Ian und Gale folgte darauf. Ich bewunderte den Mann mit den leuchtend blauen Augen. Er war unglaublich imposant! Sam knurrte, der Rest der Belegschaft fing an zu grinsen.
„Scheiße“, fluchte ich.
„Du wirst bald deine Gedanken verbergen können, bis dahin.“ Dante sah grinsen zu Samuel. Was konnte ich schon für meine Gedanken! Immerhin war es eine gewaltige Umstellung, dass jede Sau in meinen Kopf schauen konnte.
Ich schnaubte und blickte Sam verzeihend an. Er kam zu mir und setzte sich. Dante öffnete mit einem Ruck die Vorhänge, wodurch der Raum lichtdurchflutet wurde.
„Was meintest du eben?“ Ich sah Dante an.
„Es bedeutet, das wenn die Bindung vollzogen ist, nicht mal der Anführer die Macht hat, diese zu trennen. So gesehen warst du mit uns über Sam verbunden. Jetzt bist du mit uns und Sam verbunden.“ Was wohl so viel bedeutete, dass ich hätte ein freier Wolf sein können, schätzte ich.
„Trotzdem ist es vom Vorteil.“ Dante kam mir nicht einmal bekannt vor. Ob er sich im Hintergrund hielt? Ich würde es sicher noch herausfinden.
Ich erinnerte mich an den Augenblick, als er mich mit seinen Augen ausgeschaltet hatte oder zumindest etwas in der Art. Doch eines nach dem anderen. Erst die Grundthemen.
„Nochmal zu den Wächter ...?“ Er schoss gleich los.
„Es gibt eine bestimmte Rangordnung in einem Rudel. Man kann es sich vorstellen wie eine Pyramide. Zuerst steht der Anführer, denn alle aus dem Rudel beschützen sollten.“ Das kam mir bekannt vor, das Thema hatten wir beriet, doch um sicherzugehen, wollte ich erneut alles abstecken.
„Auch wenn er den Schutz nicht braucht“, viel Gideon ihm ins Wort.
„Nicht immer“, vermutete ich.
„Darunter stehen die Wächter, diese sind die sogenannten Wärter. Sie beschützen ihren Anführer und jene, die unter ihm stehen.“
„Wie ...?“
„Dich“, antwortete Sam.
„Habe ich dafür nicht dich?“
„Dem ganzen Rudel liegt etwas an deinem wohl. Sie werden alles tun, um dich zu beschützen.“
„Im Sinne von, gemeinsam sind wir stark.“ Er nickte. „Weiter“, forderte ich.
„Es gibt also die Obersten Wächter. Diese bestehen in unserem Rudel aus Ian, Samuel, Gale und mir.“ Ich nickte. Innerlich rühmte ich mich damit, ein großes Tier geangelt zu haben. Was ich auch gleich wieder bereute, bei den grinsenden Gesichtern.
„Darunter stehen die Anwärter. Die vorhaben ein Wächter zu werden.“ Ich nickte.
„Als Nächstes gibt es verschiedene Kategorien. Hüter, die den Bau bewachen, ihn pflegen und die Grenzen Schützen, die Versorger, die für die Bedürfnisse zuständig sind und Helfer. Sie werden gerufen, wenn es um Krankheiten und Wunden geht.“
„Und das habt ihr alles?“
„Nein.“ Dante fing an zu grinsen. Was hieß hier nein? Das war ein theoretischer Aufbau und kein muss?
„Wie du schon weißt, sind wir kein normales Rudel. Wir bestehen bis vor kurzem nur aus Männern.“ Ich zog die Augenbrauen hoch, also wurde Alex nicht für eine Frau gehalten? Ich wusste es!
„Heißt ich bin ...“
„Die Einzige.“
„Noch?“, horchte ich fragend nach. Die Männer sahen weg oder räusperten sich. Das konnte heiter werden. Eine Frau gegen einen Haufen dickköpfiger Männer.
„Noch, ja.“ Dante klang belustigt.
„Also gibt es Anwärterinnen?“
„Nein.“ Ein klares Nein von Gideon. Verdammt!
„O. k, was heißt, nicht normal?“
„Normalerweise ist die Anzahl der Mitglieder ausgewogen oder zumindest annährend daran. Bei uns kristallisiert sich eine starke Anzahl von Persönlichkeiten, sodass es erst jetzt eine untere Schicht gibt.“
„Was! Ich bin die untere Schicht? Jetzt glaub aber nicht, ich werd hier wie ein Flummi für Bedürfnisse hantieren.“
„Es wird sich einiges ändern“, versicherte mir Gideon. „Immerhin haben wir nun jemanden, der besonderen Schutz braucht.“ Was hieß das nun? Es bestand keine Gefahr für mich, also wieso sollten sie mich Geschützen müssen?
„Du sorgst für Nachkommen“, erklärte er mir. Ich erstarrte, ich tat was!?
„Nicht heute aber bald“, erklärte Dante. Ich starrte ihn an, ich sollte was, bald? Also Bitte ganz langsam mit den jungen Pferden!
„Momentan bist du die Einzige richtige Frau. Du bist nicht Gideons Frau, aber die eines Wächters. Deine Nachkommen sind wichtig.“ Ich sah Sam an, er nickte zustimmend.
„Schön trag du sie doch aus!“ Damit war das Thema für mich erstmal vom Tisch. Die Männer griemelten vor sich hin. Ich sah Gideon an, der sich belustigt zurücklehnte und das Spektakel mit ansah.
„Was schaust du so? Such dir gefälligst ne Pute!“
„Selbst dann bist du nicht aus dem Schneider“, versicherte er mir.
Wunderbar!
„Eins reicht oder?“ War das Einzige, was ich dazu noch zu sagen hatte. Sam schnalzte.
„Nicht?“
„Ich wäre für drei.“ Er zwinkerte mir zu. Ich musste grinsen, so ein Blödmann.
„Also wie genau stellt ihr euch unser gemeinsames Zusammenleben denn vor?“ Ich hatte bange, was noch so alles in der Gemeinschaft beschlossen wurde.
„Jeder wird weiterhin seine Vorsorgung in die Hand nehmen. Oder wie es bisher lief immer ein Truppe abwechselnd.“ Ich stellte mir gerade Samuel in einem Supermarkt vor. Ein surreales Bild. Ich musste es unbedingt testen! „Ein typisches Rudel lebt in einer Höhle.“ Ich presste die Kiefer aufeinander. Diese Betonung auf einer gefiel mir nicht. Mein Haus war schön und teuer genug das ich mein Ende darin erleben wollte. Ich sah bereits meine Einsamkeit und ruhe in großer Gefahr. „So ist gewährleistet, dass wir alle sicher sind. Den Bau schützen wir ebenfalls weiterhin alle. Es gibt regelmäßige Patrouillen, die jeder von uns hält. Etwas aus dem du raus bist.“
„Weil ich ein schutzloses Weib bin.“
„Ja“, antwortete mir Ian.
„Danke.“ Das hatte ich wirklich gebraucht ... Ein Haufen Männer, die mich wie eine Prinzessin behandelten, damit ich Welpen warf.
„Das Einzige, was sich wohl grundliegend ändern wird, ist das du niemals alleine sein wirst.“
„Oh nein. Aber hier?“
„Auch nicht.“ Sams Ton klang bestimmt.
„Ich hab ein Haus, einen Job“, versuchte ich zu erklären.
„Was du beides gerne behalten darfst.“ Meinte er das ernst?
„Aber ich darf nicht drin wohnen und nicht alleine zur Arbeit?“ Er nickte.
„Dafür hab ich geblutet!“ Er zog die Augenbrauen hoch.
„Samuel hat recht.“ Ich sah zu Gideon, er war aufgestanden und zum Fenster gegangen. „Es ist zu gefährlich, du bleibst beim Rudel.“
„Wieso kommt ihr mir ständig mit dieser Gefahr? Bisher hat mich niemand - außer - das eine kleine Mal ...“ Ich verstummte. Wie sollte ich mich da rausreden?
„Gar nicht.“ Ian bedeckte mich mit einem funkensprühenden Blick. „Das eine Mal war genug.“
Ich erinnerte mich noch haargenau daran, immerhin war es erst vor ein paar Stunden passiert. Wie schnell alles ging. Als Nächstes wäre ich alt und Uroma von einem Haufen Wölfchen!
„Wenn die Verwandlung zum ersten Mal eingesetzt hat, wirst du Feinde bekommen. Es gibt vieles mehr, wovor du dich in acht nehmen musst.“
„Womit verdient ihr eigentlich euer Geld?“, schmiss ich ein, halb zur Ablenkung, halb aus Neugier. Wie sonst sollten sie den ganzen Spaß finanzieren?
„Arbeit.“ Mehr sagte Dante nicht. Wahrscheinlich wollte ich es nicht wissen.
„Nun zu etwas ernsteren Themen“, fing Dante an und Gideon sprach weiter, als läge es ihm schon lange auf der Seele.
„Woher hast du das?“
Er hielt den silbernen Dolch hoch, den zur Hälfte das Tuch bedeckte, wo er es fasste. Mir wurde mulmig, was sollte ich sagen? Sollte ich ihn verraten? Hatte ich das nicht längst. Irgendetwas hatte es damit auf sich, wieso war dieser Dolch nur so wichtig?
„Sag seinen Namen“, knurrte Sam. Ich schluckte schwer.
„Ich hatte dir gesagt das ...“
„Dein Freund der Nachbar.“ Ich blickte ihn an, seine Augen funkelten vor Wut. Er war nicht auf mich wütend.
Veit.
„Veit“, verdammt. Langsam bekam ich Angst um ihn.
„Nida, es ist Valerisches Silber. Es ist Gift für uns.“ Ich erstarrte. Veit hatte gewollt, dass ich sie damit picke.
Damit.
Sam knurrte, die anderen sahen ebenfalls nicht sehr begeistert aus. Plötzlich war es so, als würde ich nicht mehr existieren.
„Ein Jäger?“, warf Gale ein, der zum ersten Mal wieder etwas sagte.
„Wahrscheinlich.“ Das war Dante.
„Was machen wir mit ihm?“ Sam. Mein Blick spielte Ping Pongé zwischen ihnen, immer wenn sie etwas einwarfen, sah ich zum Nächsten. Die Jungs waren ordentlich aufgebracht.
„Er muss inaktiv sein. Wir haben ihn nie wahrgenommen.“ Dante.
„Und wenn er uns ausspioniert?“ Gideon.
„Wieso sollte er ihr den Dolch geben, sowas ist selten geworden.“ Ian.
„Gefühle.“ Dante.
„Ich bringe ihn um“, knurrte Sam.
„Nein!“, geschockt sahen sie mich an. Ich stand auf und entfernte mich von ihnen. „Niemand von euch wird Veit anfassen! Er wollte mich schützen, das ist alles. Was auch immer ihr über ihn glaubt, das ist er nicht! Ich kann mir vielleicht nicht erklären, woher er das weiß, aber er würde nie jemandem etwas antun. Und ihr ihm auch nicht. Verstanden?“ Sam stand langsam auf, seine Fäuste fest geballt. Mein Herz raste, ich wollte ihn nicht verärgern. Die Angst um Veit war größer.
Blitzschnell ging ich durch, was ich über ihn wusste. Dienstleistung, viel zu Hause, stark, schnell, sorgsam, liebevoll. Nie hatte er irgendetwas gesagt von Jagen. War er der, für den ich ihn hielt?
Sam kam um die Couch herum und auf mich zu. Diesmal wich ich nicht zurück.
„Nida, er kann dir gefährlich werden, wenn er ist, was wir glauben.“
„Könnte, würde, sollte! Spielt das eine Rolle? Wie schon gesagt, wieso sollte er mir so etwas geben? Er wollte mich schützen Sam. Mehr nicht. Dafür sollte man ihn nicht bestrafen.“
„Ich kann verstehen das er dir etwas bedeutet.“
„Kannst du? Das denke ich nicht.“
„Sam, setzen“, befahl Gideon. Er tat es. Wie ein braver Hund. Es brachte mich gehörig aus dem Konzept.
Gideon kam rüber zu mir, er war so groß, dass seine breiten Schultern mir die Sicht auf die anderen versperrte.
„Nida, ich glaube nicht, dass du begreifst, was es damit auf sich hat.“ Er hielt mir das Messer vor die Nase.
„Hättest du einen von uns damit berührt. Wäre er bei lebendigem Leib verbrannt. Diese Verbrennungen kann man kaum aufhalten. Sie fressen sich durch die Haut in den Körper, bis sie alles zersetzt haben, was auf ihrem Weg liegt. Bis man an diesen Verletzungen qualvoll stirbt.“ Ich schluckte schwer.
„Er wollte nur, dass ich es hinaus hole. Er meinte es würde reichen und die Wölfe würden verschwinden.“
„Er wollte uns fernhalten“, gab Gale von sich. Ein Schnauben war zu hören. Es musste Sam sein.
„Ich habe nicht vor Veit etwas zu tun Nida. Doch ich kann ihn nicht einfach rumlaufen lassen. Er könnte eine Gefahr für uns sein, verstehst du das?“ Ich nickte. „Wenn es nicht sein muss, werden wir ihm nichts tun. Versprochen.“ Ich glaubte ihm, auch wenn er oft kalt wirkte. Langsam verstand ich ihn. Er wollte seinesgleichen und die Menschen um ihn herum schützen, egal um welchen Preis. Konnte man ihm das so übelnehmen?
Die Lage entspannte sich wieder. Er schmiss das Messer neben mich auf die angrenzende Küchentheke. Begeistert war er selbst nicht von seinem Versprechen. Er ging zurück zu seinem Sessel und setzte sich, er verfiel wieder in Gedanken. Die anderen sagten kein Wort, selbst Sam sah mich nicht an. Wiedermal so eine Situation, die in Sekundenbruchteilen eskaliert war.
„Was hat es mit dem Silber auf sich?“ Der Einzige, der mir Aufmerksamkeit schenkte, war Ian. Die anderen waren in Gedanken versunken. Redeten sie etwa miteinander? Nach meinem Auftritt war das kein Wunder.
„Es ist eine Mischung aus Wolfskraut und Uraltem geschmiedeten Silber.
„Silber ist allein doch viel zu weich?“
„Nicht in Verbindung mit dem Kraut. Einzeln kann man diese Komponente überleben, wenn man jedoch beides mischt.“ Ich verstand.
„Wie kam es dazu?“,
„Die Valerier. Das erste Volk wollte eine Waffe entwickeln, die allen Wandlern schaden konnte, um sich vor ihnen zu schützen.“ Ian starrte abwesend ins Nichts. Er schien den anderen trotzdem noch zu folgen.
Ich nahm das Messer in die Hand, klappte es auf und sah mir seine Verzierungen genauer an. „- dadurch wurden sie zur ersten Königsfamilie und.“ Er unterbrach, ich sah ihn an. Sein Gesicht war kreidebleich, was war nun wieder Los? Sam sprang auf und wendete sich zu mir. Sein Blick fiel auf das Messer und dann zu mir. Die Männer standen auf und wendeten sich alle mit entsetzten Gesichter zu mir.
„Leg ihn weg“ Sam hob leicht die Hände, ich verstand nicht recht. Dachten sie ich würde sie picken, nachdem was sie mir erzählt hatten? Leicht gekränkt machte ich eine gekränkte Mine.
„Wieso?“, ich fuhr leicht über die glänzende Klinge, die ich ausgezogen hatte, es war doch alles gut, wenn ich niemanden damit stechen würde.
„Sie kann es anfassen“, fassungslos trat Dante hervor.
„Nida leg es weg!“, befahl Sam. Ich legte es genervt zur Seite. Kaum hatte ich es getan, riss Dante an meiner Hand uns sah sie sich an.
„Keine Verletzungen, brennt es!?“
„Aua! Natürlich nicht. Dante, du machst mir Angst.“ Ich blickte in sein entsetztes Gesicht.
„Es würde einiges erklären“, begann Gideon, ich kam nicht mit.
„Was soll denn sein? Ich verstehe nicht, warum ihr so ein Drama macht.“
„Needy.“ Ich blickte Sam an. „Du bist immun.“

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beta
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