Brief an Doktor Ward

Auf einer kleinen Notiz im Briefumschlag:

Dieser Text ist für Doktor Theodor V. Ward bestimmt. Ich bin mir nicht sicher, ob die Adresse, die ich besitze noch die richtige ist. Sollte es also dazu kommen, dass der Leser des Briefes nicht Ward ist, so bitte ich sie darum, diesen Brief an ihn weiter zu leiten. Sollten sie besagten Doktor nicht kennen, dann bitte ich sie darum, diesen Brief nicht weiter zu beachten und zu entsorgen.

 

Tatsächlicher Brief:

Sehr geehrter Doktor Ward,

mein Name ist Dante T. Paige, sie kennen mich bestimmt von den Unterlagen, die Sie für Ihre Forschungen, von der Miskatonic Universität zugestellt bekommen haben.

Ich habe Ihren Artikel in der Zeitung vom 21. August gelesen und musste mit ihnen in Kontakt treten.

Ich muss sie auf folgendes hinweisen: Meine Aufzeichnungen sind nicht vertrauenswürdig, sie wurden kurz vor meinem Aufenthalt in der Nervenheilanstalt verfasst und sind demnach nur das Geschreibsel eines verwirrten Irren.

Ich weiß, wonach Sie suchen und ich kann Ihnen vermitteln, dass Sie nicht fündig werden, denn jenes Buch, welches Sie derzeitig so interessiert, ist vor beinahe 1000 Jahren von Patriarch Michael verbrannt worden. Lediglich Kopien sind im Umlauf und diese mussten Jahrhunderte von Übersetzungen und Überarbeitungen überleben.

Ich will Sie daran erinnern, dass Sie es sich nicht leisten können, wenn rauskommt, dass Sie sich so stark zu dem Okkultem hingezogen fühlen.

Manche Tür vermag der Geist nimmermehr zu schließen, wenn einmal geöffnet.

Und ich rate Ihnen, diese Türen verschlossen zu halten.

 

Mit vorzüglicher Hochachtung,

 

Dante T. Paige

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