25. Hoffnungslos

„He Sub, aufwachen!“
Erschrocken kam Valentin zu sich, als jemand an seiner Schulter rüttelte: „Was? Wo bin ich?“
Das strenge Gesicht vor ihm erinnerte ihn sofort wieder daran, wo er war und er begrüßte seine Entführerin leise: „Guten Morgen, Mistress!“
Sie murrte nur und zeigte dann auf einen Teller neben ihm: „Dein Frühstück“,
bevor sie sich wieder erhob und aus dem Zimmer ging.
Frustriert blickte er auf zwei leere Sandwichscheiben und ein Glas Wasser. Das sollte alles sein?
Sein Magen grummelte und würde durch den Happen kaum besänftigt werden. Da musste er dann wieder bei den Kundinnen um Almosen betteln.
Hastig biss er von der ersten Scheibe ab, während er zur Tür schielte, hinter der sie verschwunden war. In kurzer Zeit schlang er alles hinunter und wie er prophezeit hatte, füllte es kaum seinen Magen. Das Glas Wasser war auch zu wenig. Hoffentlich durfte er später ins Bad, dann konnte er da noch aus dem Wasserhahn trinken.
Jetzt hörte er die Dusche. War seine Chefin also im Bad. Valentin nutzte die Gelegenheit allein zu sein und urinierte nochmals in die Flasche.
Danach lehnte er sich resigniert an den Bettrahmen. Er wollte nach Hause und durfte nicht an Alex denken, sonst würde er hier noch durchdrehen.
Die Chefin kam schließlich mit feuchten Haaren und komplett angezogen aus dem Bad heraus, trug Alltagsklamotten. Jeansshorts und ein Top.
„So, dann gehst jetzt du ins Bad.“ Sie löste die Kette vom Halsband: „Steh auf und nimm gleich die Flasche mit. Die leerst du ins Klo und spülst sie aus.“
Valentin nickte, nahm die Flasche und schlurfte ins Bad. Leider folgte ihm die Chefin.
Wollte sie ihm etwa zusehen, wie er sich fertigmachte?
Nun war er heilfroh, dass er schon gepinkelt hatte, sonst würde sie ihm auch dabei noch zusehen.
Im Bad legte er seine Leder-Pants ab und wollte schon in die Dusche steigen, da kam ein scharfes „Halt!“ von hinten. Valentin zog sein Bein wieder zurück, mit dem er bereits in der Dusche gestanden hatte und blieb abwartend stehen.
Da wurde sein Kopf mit einem Ruck an den Haaren zurückgerissen.
„Was hatte ich dir befohlen, Sub? Erst die Flasche leeren und ausspülen. Dann duschen.“
Er verzog das Gesicht vor Schmerz: „Jawohl, Mistress.“
Solange er dann ihre Anweisung befolgte, fühlte er regelrecht ihre Blicke auf seiner Haut. Sie betrachtete ungeniert seine Blöße und befühlte seinen Hintern, als er am Waschbecken stand.
Valentin zuckte zusammen, weil ihm das unangenehm war, was ihm sofort einen Schlag mit der flachen Hand auf sein Hinterteil einbrachte.
„Du hast dich nicht zu sträuben. Verstanden!“
„Ja, Verzeihung, Mistress.“
„Spreiz die Beine“, befahl sie und trat ganz dicht hinter ihn. Er spürte ihre Finger von hinten an seine Hoden greifen und sie leicht kneten.
„Na, dann lass mal schauen, was du so zwischen den Beinen hast.“ Dabei ertastete sie sein bestes Stück.
„Ganz schlaff. So gefällt mir das. Du scheinst deine Erregung gut im Griff zu haben, Bei den Kundinnen kriegst du schließlich einen hoch. Du wurdest gut erzogen, das habe ich schon gemerkt. Der geborene Sub. Sehr schön! Deine Herrin vermisst dich bestimmt sehr. So ein hübsches, wohlerzogenes Exemplar. Eine Stammkundin wollte dich sogar kaufen. Aber ich denke, du bringst mir mehr Geld, wenn du im Club bleibst. Mein Goldesel!“
Ah, nun fiel es Valentin wieder ein. Die Unterhaltung mit Pam. Dass es um ihn ging, hatte er ja erkannt gehabt, aber nicht um was genau. Deshalb hatte die Chefin so mit dem Kopf geschüttelt.
Ihre Bemerkung von seiner Herrin machte ihn wütend. Das klang so scheinheilig. Ihr schien es regelrecht zu gefallen, dass Alex ihn nun vermisste. Zum Glück wurde er nicht an Pam weiter verkauft, sonst fanden ihn Alex und die Polizei nie.
Während die Mistress sprach, befingerte sie ausgiebig seinen Po. Er musste seine Abneigung regelrecht niederkämpfen und es tapfer ertragen. Leider bemerkte er auch die Erregung in ihrer Stimme.
„Du machst mich echt an, Sub. Ich dusche dich jetzt ab.“
Er hatte es geahnt, sie ließ ihn nicht allein im Bad.
Sie schnupperte an seinen Haaren: „Hm, die musst du noch nicht waschen. Sehen nach dem Kämmen sicher noch gut aus.“ Sie befühlte prüfend eine Strähne und strich am Oberkopf hindurch. Dann schob sie ihn zur Dusche: „Steig rein und dusch dich ab. Das Einseifen übernehme ich.“
Valentin gehorchte, stellte das Wasser an, drehte den Hebel ein wenig weiter ins Warme und ließ das Wasser über seinen Körper brausen. Das war eine Wohltat! Das erste Angenehme seit über einem Tag.
Leider drückte die Mistress nach kurzer Zeit das Wasser ab: „Das genügt jetzt.“
Sie nahm süßliches Duschgel und begann ihn abzuseifen. Mit kräftigen Strichen fuhr sie über seinen Körper, während Valentin an die Fliesen starrte. Seine Schamregion seifte sie besonders gut ein und seinen Hintern. Ausgerechnet dieses Körperteil schien sie besonders anzumachen. Fast hätte Valentin geseufzt, aber er konnte es gerade noch hinunterschlucken. Er kam sich vor, wie ein Haustier, das in der Wanne shampooniert und gewaschen wurde.
Bei Alex hätte sich bei diesem Abseifen gleich was geregt, aber für diese Tussi empfand er nur Abscheu. Sie hatte ihm das alles eingebrockt, ihn einfach rauben lassen und jetzt sollte er ihr dienen.
Sie stellte die Brause wieder an und duschte den Schaum sorgfältig von seiner Haut.
„Deine Beine sind ja gar nicht rasiert. Jetzt muss ich das auch noch machen. Hat das deine Herrin gar nicht gestört?“
Valentin schüttelte nur den Kopf.
Die Frau meckerte: „Das dauert mir zu lang. Das mache ich später.“
Mit diesen Worten zog sie ihn am Halsband aus der Dusche und rubbelte ihn erst trocken, bevor sie ihn allein ließ: „Jetzt putz dir die Zähne und rasier dein Gesicht.“
Wortlos befolgte Valentin ihre Anweisungen und war froh, allein Zähne putzen zu dürfen.
Sie rief noch hinterher: „Vor dem Spiegel liegen eine Zahnbürste und das Zeug zum Rasieren.“
Allerdings ließ sie die Tür offen stehen, damit er noch in ihrem Blickfeld war.

Nachdem er mit seiner Morgentoilette fertig war, wollte er sich schon auf den Bettvorleger setzen, da streckte sie ihm seine Panty entgegen: „Zieh die vorher an.“
Valentin schlüpfte hinein, setzte sich dann zu ihren Füßen und spürte, wie sie die Kette wieder einhakte. Zusätzlich legte sie ihm noch Ledermanschetten an Knöcheln und Handgelenken an, die je mit feinen Ketten verbunden waren. So konnte er höchstens Trippelschritte machen und die Hände nur ein Stück auseinandernehmen.
„Gut. Dann bin ich jetzt eine Weile unterwegs. Wenn du Ärger machst, werde ich dich entsprechend bestrafen. Also versuch es erst gar nicht. Verstanden?“
Er antwortete tonlos: „Ja, Mistress!“
Und war froh, dass er ab jetzt allein war. Ohne ihre Gegenwart konnte er endlich ein wenig entspannen.

Valentin kroch soweit vom Bett weg, wie es die Kette an seinem Hals zuließ. Weit kam er allerdings nicht, denn sie war etwa nur zwei Meter lang. Dafür öffnete er den Nachttisch, doch das hätte er lieber nicht tun sollen, denn darin lag ein Vibrator und Gleitgel. Ihn schauderte. Entsetzt stieß er die Schublade zu und wich zurück.
Nein, das wollte er nie wieder ertragen müssen. Hoffentlich war dieses Teil nur für die Chefin gedacht.
Das Fenster konnte er leider auch nicht erreichen. Aber die Jalousie war eh heruntergelassen. Durch die Lamellen kamen nur einige Sonnenstrahlen hinein und warfen Muster auf den dunklen Linoleumboden.
Valentin nahm seine Fesseln genauer in Augenschein, ob er sich daraus befreien konnte. Aber die Hoffnung zerplatzte schnell, als er die kleinen Schlösser an den Verschlüssen entdeckte. Auch an der Kette am Halsband war eines, wie er ertasten konnte.
Seufzend blieb er auf dem Vorleger sitzen und betrachtete das Zimmer, ob es eine Möglichkeit gäbe, sich bemerkbar zu machen. Jetzt erst realisierte er seine Lage so richtig. Bisher war er irgendwie betäubt von der Situation gewesen und hatte alles klaglos ertragen.
Was war, wenn Alex ihn nicht fand, wenn sie dachte, er wäre geflohen?
Aber Joe hatte vielleicht was gesehen. Er würde doch nicht denken, dass Valentin davongelaufen war. Oder doch?
Alex wusste jetzt, dass er sie liebte und dann ließ er sie doch nicht einfach im Stich. Das konnte sie nicht annehmen.
Je mehr Valentin grübelte, desto mehr spürte er die Verzweiflung in ihm hochsteigen. Er wäre für immer hier verloren und würde Alex nie wiedersehen. Das durfte nicht geschehen.
Er raufte sich die Haare und Tränen stiegen in seine Augen. Nun brach alles aus ihm heraus und versiegte auch nicht so schnell. Immer wieder kamen Tränen, wenn er sich zu sehr in seine Ausweglosigkeit hineinsteigerte und sich ausmalte, was Alex in diesem Moment wohl empfand und dachte.
Verzweifelt zerrte er an der Kette, die am Bett befestigt war, aber es war sinnlos. Das Metallgestell war viel zu stabil.
Schließlich rollte er sich resigniert auf dem Vorleger zusammen, vegetierte vor sich hin und wurde immer wieder von Schluchzern geschüttelt.

So hörte er gar nicht, dass die Mistress zurückgekommen war. Ihre Stimme ließ ihn aufschrecken.
„Was hast du, Angel? Warum heulst du hier rum?“, wollte sie wissen.
Valentin wischte sich die Augen: „Bitte lassen Sie mich gehen, Mistress! Ich will nach Hause.“
Sie funkelte ihn verärgert an: „Nichts da! Du bleibst hier. Du gehörst jetzt mir und hast das zu akzeptieren. Hier ist dein neues Zuhause!“
Er antwortete schniefend: „Aber Mrs. Taylor ist meine rechtmäßige Besitzerin. Sie lässt mich bestimmt suchen.“
Darauf lachte die Chefin spöttisch auf: „Ach, glaubst du?! Du bist nicht der Erste, den ich mir so geholt habe. Die anderen gehörten vorher auch irgendwelchen reichen Tussis und sie sind immer noch bei mir. Da kam niemand. Die denken, du bist geflohen. Also, schlag dir das schleunigst aus dem Kopf und gehorche mir einfach.“
Valentin blickte betrübt auf den Boden. So war das also. Die anderen Diener im Club waren ebenfalls entführt worden, oder zumindest ein Teil davon.
Die Mistress fuhr fort: „Du bist mir neulich auf der Party aufgefallen. Da wusste ich sofort, dass ich dich haben muss. Du bist genau mein Typ mit dem schmalen Körper und den langen Haaren. Und obendrein bist du auch noch sehr hübsch. Du wirst mir gut Kohle einbringen.“
Valentin starrte immer noch abwesend zu Boden. Die Aussicht, dass ihn möglicherweise niemand retten würde, war zu viel für ihn. Warum konnte er im Leben nicht endlich glücklich werden?
Es hatte alles keinen Sinn mehr. Seine letzte Hoffnung zerplatzte, wie eine Seifenblase. Keine Rettung!
Das geisterte, wie eine Endlosschleife durch seinen Kopf und er versank völlig in Lethargie.
Erst eine Ohrfeige riss ihn aus diesem Zustand.
„He, Sub! Ich rede mit dir.“
Valentin erwiderte schnell: „Sorry, Mistress! Ich habe nicht zugehört.“
Sie stemmte die Arme in die Seiten: „Ja, das hab ich gemerkt.“
Der Schlag war zum Glück nicht stark gewesen. Seine Backe kribbelte nur.
Sie löste die Ledermanschetten von seinen Knöcheln und Handgelenken.
„Ich rasiere dir jetzt die Beine. Also, auf ins Bad!“ Sie machte auch noch die Kette ab, Valentin rappelte sich auf und tapste nach nebenan.
Sie folgte ihm: „Bleib hier stehen.“
Dann füllte sie das Waschbecken mit Wasser, verteilte Rasierschaum auf seinem Unterschenkel, griff nach dem Nassrasierer auf der Ablage und begann an seiner Wade.
„Stell dich breiter hin und halt still!“
Valentin verlagerte sein Gewicht bequem auf beide Beine und verhielt sich ruhig. Er blickte während der Prozedur in den Spiegel, fühlte, wie der Rasierer über seine Haut schabte. Seine Augen waren vom Heulen gerötet und seine Haare vom Durchfahren zerzaust, aber er traute sich nicht, sie zu ordnen. Sie hatte ihm ja befohlen ruhigzustehen.
Zwischendurch wusch die Mistress den abgeschabten Schaum im Wasser des Waschbeckens aus und nachdem sie mit dem Unterschenkel fertig war, schäumte sie seinen Oberschenkel ein.
Die meiste Zeit hantierte sie in der Hocke an ihm herum und Valentin schielte manchmal auf sie herab, wenn sie gerade in die Rasur vertieft war. Ihre Hände strichen immer wieder über seine Beine, ob sie noch Stoppeln spürte und nach einer gefühlten Ewigkeit, war sie endlich fertig.
Nach dem Rasieren wies sie zu seinen Füßen: „Jetzt wisch deinen Dreck auf! Hier ist ein Lappen.“
Valentin beseitigte damit die Reste von Rasierschaum und Wasser auf den Fliesen, stand wieder auf, als er fertig war und wartete auf weitere Befehle.
Die Mistress nahm ihm den Lappen aus der Hand, warf diesen in den Wäschekorb und zog ihn am Ring des Halsbandes hinter sich her bis zum Bett.
„Knie dich hin!“
Nachdem er das getan hatte, befestigte sie wieder die Kette am Halsband, diesmal ohne Schloss, und verschwand mit den Worten „Du bleibst auf den Knien“ aus dem Zimmer.
Valentin hörte danach Schranktüren und Klappern von Geschirr. Was tat sie jetzt? Machte sie sich was zu Essen? Er wagte gar nicht, daran zu denken, dass er eventuell auch etwas bekommen könnte.

Umso mehr war er überrascht, als sie mit einem Teller und einem Glas Wasser zurückkehrte. Sie blieb an der Tür stehen und schien ihn zu mustern. Valentin wagte nicht, sich zu rühren, sah sie nicht direkt an, aber registrierte alles aus dem Augenwinkel.
Dann kam sie auf ihn zu und stellte den Teller und das Glas ein Stück von ihm entfernt auf den Boden: „Dein Lunch!“
Er blieb still und besah sich, was sich zwei Schritte vor ihm befand. Es war ein Sandwich.
Völlig überraschend wurde er an den Haaren am Oberkopf gepackt und sein Kopf hochgerissen, was ihn aufwimmern ließ.
„Was sagt man, wenn man was bekommt, Sub? Ich kann es auch wieder mitnehmen.“
Sie zerrte abermals an seinen Haaren und Valentin winselte: „Vielen Dank, Mistress! Verzeihen Sie!“
Schnaubend ließ sie ihn los: „In Zukunft lasse ich dir so eine Respektlosigkeit nicht mehr durchgehen. Jetzt iss!“
„Danke, Mistress. Ich werde mich bessern“, erwiderte er devot.
Seine Kopfhaut pochte von ihrem Zerren und er rutschte auf den Knien zum Teller. Zum Glück ging sie hinaus, dann konnte er unbeobachtet essen und sich bequemer hinsetzen.
Das Sandwich war mit Hähnchenbrust und Salat belegt, was Valentin mit Freude zur Kenntnis nahm und ihm fast wie ein Festmahl vorkam.
Nachdem er fertig war, kniete er sich wieder an der vorigen Stelle hin und wartete, bis sie das leere Geschirr holen würde.
Im Moment war er ganz verunsichert und wollte sich so korrekt wie möglich verhalten, um ihren Zorn nicht herauszufordern. Deshalb versuchte er, den besten Eindruck auf sie zu machen.
Er setzte sich nicht auf seine Waden zurück, blieb aufrecht auf den Knien, nahm die Hände auf den Rücken und sah auf den Boden.
Nach kurzer Zeit begann es in seinen Oberschenkeln zu ziehen. Hoffentlich kam sie bald.

Endlich hörte er Schritte und prompt öffnete sich die Tür. Ihre gebräunten Beine kamen in sein Sichtfeld: „So artig, Sub?! Plagt dich dein schlechtes Gewissen?“
„Ja, Mistress.“
„Sehr gut!“ Sie hob mit zwei Fingern sein Kinn an, bis er zu ihr hochblicken musste und strich dann über seine Wange.
„So gefällst du mir.“
Sie streichelte über seine Brust und seinen Bauch: „Du fühlst dich so gut an und machst mich gerade echt an.“ Dann ging sie zur Kommode und holte Handschellen heraus. Valentin bekam Angst und beobachtete sie argwöhnisch, wie sie wieder zu ihm kam. Als sie neben ihn trat, klickten kurz darauf die Handschellen um seine Handgelenke, die er immer noch auf dem Rücken liegen hatte.
„So, damit du mir gleich keine Dummheiten machst.“
Die Mistress zog sich ihre knappen Jeansshorts und den Slip bis zu den Knien herunter, stellte sich breitbeinig vor Valentin hin und beugte sich vor, so dass ihr Hintern und ihre Scham genau vor ihm waren.
„Jetzt verwöhnst du mich schön mit deiner Zunge. Ich will spüren, wie sehr es dir leidtut.“
Er nahm ihren Geruch intensiver wahr, denn ihre Dusche war bereits einige Stunden her. „Ja, Mistress.“
Zaghaft begann er mit seiner Arbeit, leckte zuerst über die rasierten, äußeren Lippen, bevor er seine Zungenspitze tiefer drängte. Da er seine Hände nicht benutzen konnte, musste er sich zu ihrem feuchten Fleisch hindurchwinden.
Die Mistress seufzte: „Oh ja, tiefer!“
Er blendete einfach alles aus, machte seine Schotten dicht und funktionierte einfach nur noch. Er bohrte seine Zunge zwischen ihre nassen Wände, wand sie herum und saugte gleichzeitig, was sie immer lauter stöhnen ließ.
Valentin fühlte ihr Pulsieren deutlich und hoffte, dass sie gleich kommen würde. Leider ging es bei ihr nicht so schnell, wie bei Alex.
Als es endlich so weit war, zuckten ihre Schenkel und sie krallte ihre Finger, mit denen sie sich daran abgestützt hatte, hinein. Sie wand sich unter ihren Orgasmuswellen und Valentin wich erleichtert zurück.
Die Mistress stand schweratmend, immer noch nach vorn gebeugt, da und keuchte ab und zu.
Schließlich richtete sie sich auf und sah ihn ein wenig benebelt an: „Du hast eine geübte Zunge.“
Dabei fiel ihr Blick prüfend zwischen seine Beine und sie nickte zufrieden: „Wirklich keusch! Das macht mich fast nochmal scharf. Aber jetzt ist erstmal genug.“

Später machte sich die Chefin für den Club zurecht, zog ihre Kluft an und kämmte Valentin die Haare, was ziemlich ziepte, bis sie wieder seidig über seine Schultern fielen. Schließlich führte sie ihn mit sich hinunter in den Club.
Dort ließ sie ihn endlich von der Leine und er traf wieder auf die anderen Diener.
Wo sie wohl tagsüber waren? Das wollte er Adam später mal fragen.
Der saß gerade auf einem der Sofas und Valentin setzte sich gleich zu ihm.
„Hi Adam. Wie geht’s?“
Der ebenfalls androgyne Diener entgegnete: „Geht so. Und dir? War es schlimm bei ihr?“
Valentin flüsterte: „Schon. Ich war ans Bett gekettet wie ein Hund und musste auf dem Vorleger schlafen.“
„Ja, das kenn ich. Vor dir war ich ihr Spielzeug“, berichtete Adam und schaute auf seine Hände.
„Bist du schon lange hier?“, wollte Valentin wissen. Der andere nickte: „Es kommt mir zumindest so vor. Hier ist jeder Tag gleich und wir sehen kein Tageslicht. Keine Ahnung, wie viele Tage oder Wochen ich schon da bin.“
„Wurdest du auch entführt?“
Adam nickte: „Nach dem Besuch bei der Kosmetikerin. Meine Herrin hatte den Bringservice gebucht, aber die Fahrerin brachte mich hierher. Wahrscheinlich hat die Mistress sie bestochen, oder es war eine ihrer Angestellten.“
Valentin war fassungslos über so viel Dreistigkeit. Da fiel ihm das fremde Auto wieder ein. Die Chefin oder eine andere hatte ihn ausgekundschaftet. Das war alles gut geplant gewesen.
„Bei mir war es auf dem Supermarktparkplatz. Plötzlich wurde ich betäubt und wachte hier wieder auf. Hoffentlich hat Alex Hausdiener was gesehen. Sonst denkt sie vielleicht, dass ich geflohen bin, obwohl wir uns lieben.“
Adam hob die Augenbraue: „Lieben? Wir sind Sklaven, Angel.“
„Valentin ist mein richtiger Name. Wie ist deiner?“
Adam sah zur Bar: „Emil.“
„Und möchtest du nicht zu deiner Herrin zurück?“
Adam zuckte mit den Schultern: „Dort hatte ich zwar Luxus um mich, aber wurde auch nicht viel anders behandelt und musste noch ihre Freundinnen bedienen.“
Valentin verstand: „Dann erging es dir fast so wie hier. Bei mir war es ganz anders. Alex ist so gut zu mir und ich liebe sie. Ich muss unbedingt hier weg. Weißt du einen Weg?“
Adam schüttelte den Kopf.
Wie sollte Valentin heute nur diese Nacht überstehen, mit dem Wissen, dass noch viele folgen würden?

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beta
Fairy Dust

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