5. Der erste Ausflug

Valentin stocherte in seinem Rührei herum: „Da wir immer eine Augenbinde anlegen mussten, weiß ich nicht, ob wir nur zu zweit im Raum waren. Zumindest befasste sich dabei nur jeweils eine Frau mit mir. Aber vielleicht wurden wir beobachtet. Wir kamen in ein dämmriges Zimmer mit einem breiten Bett hinein. Dort mussten wir uns ausziehen, die Augenbinde anlegen und uns aufs Bett legen. Dann kam die jeweilige Frau herein, zog sich aus und kam ebenfalls aufs Bett. Manche wollten angefasst werden, andere nicht. Da musste man sich dann während dem Akt an den Bettstäben festhalten.“
Valentin sparte die Details dieser Kopulationen bewusst aus, denn er wollte das vor seiner Herrin nicht erzählen. Jedenfalls war es meistens reines Gerammel gewesen. Die Frauen sahen in ihm nur einen lebendigen Dildo, vor allem die, die er nie anfassen durfte. Die stimulierten ihn nur, damit er steif wurde, setzten sich drauf, ritten ihn, stiegen herunter und zogen sich wieder an. Er hatte von einigen auch Ohrfeigen kassiert, weil er zu früh gekommen war, oder sie nicht rechtzeitig vorgewarnt hatte, dass er kam. Oder er musste sie als Strafe wieder sauber lecken. Immerhin empfand er seinen eigenen Saft nicht als zu eklig.
Jedenfalls war es mit Alex total anders. Richtig erregend, lustvoll und einfach schön. Auch das Drumherum hatte ihm sehr gefallen. In dieser großen Wanne, in diesem luxuriösen Bad mit den Kerzen und dann eine so zärtliche Herrin, die ihn auch küsste. Bei den Erinnerungen an gestern regte sich sein Schoß etwas.
Alex hatte wegen seinen Schilderungen Mitleid mit ihm: „Verständlich, dass das nicht schön war. So erzwungener Verkehr.“
Ihre Finger strichen sanft über seine Geschlechtsteile: „Ich will dich nur streicheln.“
Valentin wartete ab, was sie vorhatte. Ihre Hand knetete vorsichtig seine Männlichkeit, was ihm sofort gefiel und fand, dass sie weitermachen sollte. Alex stellte sein Tablett zur Seite und umschloss seinen Schaft mit ihren Fingern.
Langsam bewegte sie ihre Hand auf und ab, drückte manchmal ein wenig fester zu und massierte ihn dadurch. Seine Erregung verstärkte sich, stöhnend fühlte er, wie sein Teil unter ihren Fingern noch härter wurde. Mit einem breiten Grinsen zog Alex ihn nun auf die Seite, legte ein Bein über seine Hüfte und dirigierte sein bestes Stück zu ihrer Spalte. Als Valentin das feuchte, warme Fleisch an seiner Eichel spürte, keuchte er auf, da ihn bereits eine Hitzewelle durchschoss, und stöhnte langgezogen, während er langsam in ihr versank.
Alex begann ihr Becken zu bewegen und er passte sich schließlich ihren Bewegungen an, stieß sich ein wenig in sie, was ihr sehr gefiel und sie spornte ihn zu kräftigeren Stößen an. Er kam ihren Wünschen gern nach, schloss die Augen, als die Anspannung in seinem Körper immer stärker wurde und versuchte an etwas anderes zu denken. Gleich war er soweit, aber traute sich nicht, das Tempo zu drosseln, weil seine Herrin es so haben wollte. Die anderen Gedanken halfen nur wenig, da sich Alex eng an ihn schmiegte und ihre Brüste an seinem Oberkörper rieben. Er blickte in ihr, vor Lust gezeichnetes Gesicht, auf ihre halb geschlossen Augen, auf ihre geöffneten Lippen, denen Keuchen und Seufzen entwich. Das war so ein erotischer Anblick, dass sich seine sexuelle Spannung plötzlich in einem heftigen Orgasmus entlud.
Er konnte Alex nicht mal warnen und spritzte seinen ersten Spermaschub voll in sie hinein. Sein sofortiges Zurückziehen verteilte den Rest auf dem Laken, was er erschrocken beobachtete und ihm einen eiskalten Schauer über den Rücken jagte.
Er hatte total versagt!
Ängstlich stammelte er: „Es tut mir so leid, Mistress. Bitte verzeih mir. Ich werde es wieder gut machen.“ Dabei senkte er demütig den Kopf und erwartete seine Strafe.

Sie war zuerst irgendwie perplex, weil er sich fluchtartig aus ihr zurückgezogen hatte. Nun kauerte er mit gesenktem Blick neben ihr auf dem Bett und schien auf etwas zu warten. Zum ersten Mal hatte er sie „Herrin“ genannt. Hatte er das im Zentrum tun müssen?
Begeistert war Alex über diese abrupte Unterbrechung und die Spermaflecken im Bett zwar nicht, aber sie stieß bloß einen Seufzer aus und setzte sich ebenfalls auf. Sie wusste nicht so recht, wie sie reagieren sollte, aber ihr Diener schien eine Reaktion zu erwarten. Natürlich fand sie es schade, dass die Nummer schon vorbei war, aber jetzt war ihre Lust sowieso verflogen. Deshalb schickte sie ihn in neutralem Ton ins Bad: „Geh dich erstmal waschen!“

Nickend verließ Valentin das Bett und beeilte sich, immer noch nackt, in sein Zimmer zu kommen. Dort stieg er sehr betrübt in die Dusche. Er war einfach ein Versager! Dagegen konnte er scheinbar nichts ausrichten. Er wollte sich wirklich bemühen, ihr alles recht zu machen. Würde seine Strafe noch kommen?
Er beeilte sich mit duschen, zog sich Shirt und Shorts über und klopfte danach vorsichtig an ihre Schlafzimmertür.
Zu seiner Überraschung öffnete ihm Joe, der gerade dabei war, das Laken auszuwechseln: „Hey, Kleiner! Du guckst ja wie drei Tage Regenwetter.“
Valentin flüsterte: „Wo ist Alex?“
Joe fuhr fort, die Matzratze zu überziehen: „Im Bad. Sie sah nicht so glücklich aus.“
Der Liebesdiener seufzte mit hängenden Schultern: „Ja, ich habe versagt. Aber so richtig. Jetzt ist sie enttäuscht. Meinst du, sie gibt mir noch eine Chance?“
Der Ältere war fertig mit dem Bett und nahm auch gleich die Tabletts an sich: „So wie ich Alex kenne, bestimmt. So viel Geduld, wie sie bei Sandro gehabt hatte und da kam ja gar nichts zurück.“ Dann zwinkerte er Valentin zu: „Und, habt ihr?“
Dieser nickte und ein Lächeln schlich sich auf sein Gesicht: „Ja, gestern in der Wanne.“
„Und wie lief es da?“
„Gut. Schön. Sie sagte es zumindest.“
Joe klopfte ihm auf die Schulter: „Siehst du, dann ist doch alles halb so wild. Das kann doch jedem mal passieren.“
Valentin sah, dass Alex an der Badtür erschien, versteifte sich sofort und schlug wieder die Augen nieder.
Der Hausdiener ließ beide allein und Alex fragte den Blonden: „Was möchtest du heute unternehmen? Es ist ja Wochenende und ich muss nicht arbeiten. Ich dachte, wir könnten an einen der Seen zum Baden.“
Hatte er gerade richtig gehört? Sie fragte ihn, was er tun wollte? War sie gar nicht böse mit ihm? Er stammelte überrascht: „Äh, ich weiß nicht. Das ... ist deine Entscheidung.“
Alex erwiderte: „Okay, dann packe ich mal unsere Tasche zusammen. Bring mir noch deine Badehose.“
Valentin nickte eifrig: „Ja, Alex. Ich hole sie sofort.“

Erleichtert befolgte er ihren Wunsch und übernahm für sie das Zusammenpacken.
Als er seine Badehose dazutun wollte, meinte seine Herrin: „Die könntest du doch gleich anziehen und deine Normale für später mitnehmen.“
Artig streifte er sich die Shorts von den Beinen und legte sie in die Tasche, die auf dem Bett stand. Da spürte er auf einmal ihren Körper an seiner Rückseite und ihre Hand an seiner Scham. Sie raunte erregt an sein Ohr: „Du bist mir noch was schuldig.“ Dabei streichelte sie seinen Kleinen und rieb sich an seinem Hintern.
Das löste bei Valentin leichte Panik aus und er wurde stocksteif: „Ich weiß, Mistress. Ich habe dich enttäuscht. Bitte verzeih mir mein Versagen! Ich tue alles, was du verlangst.“
Daraufhin verschwand ihr enger Körperkontakt, aber ihre Hand streichelte seinen Schenkel weiter. Besorgt fragte sie: „Was hast du? Mache ich dir Angst? Ich spüre doch, wie du dich verkrampfst.“
Er atmete tief durch und erwiderte: „Nein, eine bessere Herrin kann ich mir gar nicht wünschen.“
Valentin wusste nicht, ob sich bei ihm jetzt noch was regen würde, daher machte er Alex einen Vorschlag, wie er sie befriedigen könnte: „Ich möchte das von vorhin wieder gutmachen. Darf ich es mit dem Mund tun?“
Sie setzte sich neben die Tasche auf das Bett, schob den Morgenmantel beiseite, so dass ihre nackten Beine und ihr Unterleib zum Vorschein kamen: „Okay, gern.“
Alex lehnte sich zurück und spreizte die Beine, als Valentin sich vor sie kniete.
Normalerweise war er gut in der oralen Befriedigung und beugte sich in ihren Schoß hinab.
Schon nach wenigen Zungenstrichen erbebte seine Herrin schreiend, wand sich zuckend vor ihm, so dass er nun ebenfalls wieder Lust bekam.
Valentin überraschte es ziemlich, dass es bei Alex auf diese Weise so schnell ging, blieb jedoch auf den Knien und wartete mit inzwischen aufgerichtetem Glied ab, ob sie noch mehr verlangen würde.
Sie setzte sich wohlig seufzend auf und lächelte ihm zu: „Das war echt gut, mein Süßer.“ Ihr Blick verweilte kurz zwischen seinen Beinen. Bestimmt überlegte sie, ob sie noch mit ihm schlafen sollte, aber entschied sich zu seinem Bedauern dagegen.
Stattdessen stand sie auf, ließ den Morgenmantel fallen und strich über seinen Kopf: „Ich zieh mich noch fertig an und dann können wir.“
Er war sehr erleichtert, dass er sie doch noch zufriedenstellen konnte.
Solange Alex ihren Bikini und ein Trägerkleid anzog, schlüpfte er in seine Badehose. Ganz abgeregt hatte er sich noch nicht, aber bestimmt bald.

Alex sagte zu ihm, als sie die Haustür öffnete: „Dort wo wir hingehen, sind hauptsächlich Frauen ohne Diener. Also benimm dich anständig und bleib immer in meiner Nähe.“
Valentin nickte: „Natürlich, Alex!“ Das war für ihn selbstverständlich und er erinnerte sich an Joes Worte von den sexgierigen Frauen. Daher würde er schon aus diesem Grund nicht von Alex Seite weichen.


Einer der vielen Seen in Orlando, war fast in der Nachbarschaft, aber trotzdem nahm Alex das Auto. Valentin fuhr zum ersten Mal in dem roten Sportcoupé mit, denn Joe benutzte nur den SUV.
Aus Rücksicht auf seine sehr helle Haut suchte sie, dort angekommen, einen Schattenplatz aus, auf dem Valentin dann ihre gemeinsame Decke ausbreitete.
Alex schlüpfte aus ihrem Kleid und reichte ihm gleich die Sonnenmilch: „Creme mir den Rücken ein.“
Er stellte sich hinter sie, verteilte die Creme auf ihrer Rückseite und verschmierte alles sorgfältig. Dann nahm seine Herrin lächelnd die Flasche zurück und wies auf seinen Oberkörper: „Jetzt bist du dran. Zieh dein Shirt aus.“
Valentin befolgte ihre Aufforderung, drehte sich dann zu ihr um und genoss diese Zuwendung. Es war schön, von ihr eingecremt zu werden, aber leider war sie damit zu schnell fertig.
„So, den Rest kannst du ja allein. Aber überall bei deiner Haut. Du bist die Sonne ja überhaupt noch nicht gewöhnt.“
„Ja, wir kamen nie lange nach draußen.“

Valentin hockte später auf der Decke und beobachtete die Leute um sich herum. Alex lag ausgestreckt neben ihm und tat dasselbe.
Für ihn war es schon schön, generell im Grünen zu sein. Wie der See vor ihm lag, umrandet von vielen Bäumen und Büschen. Vorn am Ufer war ein Streifen mit Sand angelegt, wo einige kleine Mädchen spielten. Manche Frauen lagen auf Luftmatratzen im Wasser und ältere Mädchen paddelten mit einem Schlauchboot herum.
Er schien das einzige männliche Wesen hier zu sein und das verursachte ein mulmiges Gefühl in ihm. Doch bis jetzt gaffte ihn keine an.
Alex nahm ihr Badetuch, stand auf und drapierte es einige Schritte entfernt in der Sonne: „Ich will mich ne Weile sonnen. Du kannst ruhig im Schatten bleiben, oder ins Wasser gehen. Im See bade ich nicht so gern, weil ich den Grund nicht sehe und oft irgendwelche Algen an den Beinen piksen.“
Valentin war unschlüssig: „Hm, ich weiß noch nicht, ob ich reingehe. Vielleicht nachher mal ans Ufer.“
Nach einer Weile kehrte Alex in den Schatten zurück und bediente sich an der Kühltasche, die Joe gepackt hatte. Valentin holte sich ebenfalls ein Getränk und ein Sandwich heraus.
„Es ist wirklich schön hier“, sagte er. „Ich war schon sehr lange nicht mehr in der Natur.“
Alex nahm einen Bissen: „Wie lange?“
Er überlegte kurz: „Seit dem Kinderheim. Dort unternahmen wir manchmal kleine Ausflüge in die Umgebung. Im Zentrum hatten wir dann nur noch einen großen, bepflanzten Innenhof.“
„Dort war es wohl ziemlich trist.“
Valentin nickte: „Ja, es gab wenig Farbiges. Deswegen ist nun alles so bunt für mich und so neu.“ Er strich über das Gras: „Schon allein, wie sich der Rasen in deinem Garten unter meinen Füßen anfühlte.“
Sie schmunzelte: „Du läufst gern barfuß zu Hause.“
„Stört es dich? Dann ziehe ich Schuhe an.“
Sie berührte seinen Arm: „Aber nein. Das kannst du ruhig tun.“
Plötzlich rief jemand „Alex“.
Seine Herrin wandte sich der Stimme zu und Valentin sah eine brünette Frau auf sie zukommen, die ihnen zuwinkte. Alex klärte ihn auf: „Das ist Amanda, eine Bekannte.“
Diese Amanda begrüßte seine Herrin und fragte dann gleich: „Hey, hast du schon wieder einen neuen Diener.“ Dabei musterte sie Valentin angetan: „Wirklich hübsch! Aber du hast doch schon zwei. Wozu brauchst du noch einen?“
Alex schüttelte lachend den Kopf: „Oh Amanda, das ist Valentin!“ Dann fuhr sie leiser fort: „Er ist für mich“, und hob die Augenbrauen.
Die andere erwiderte überrascht: „Echt? Er sieht gar nicht so aus. Obwohl, für einen Bediensteten ist er zu attraktiv. Aber dein Joe ist ja auch nicht ohne. Wenn der noch vollständig wäre.“
Die andere ließ sich zu Valentins Bedauern neben ihnen nieder und quatschte ziemlich viel. Er verzog sich besser eine Weile und holte sich Alex Erlaubnis, ins Wasser gehen zu dürfen.
Ein wenig zögerte er, da er allein an den ganzen Leuten vorbeigehen musste, aber er gab sich einen Ruck, visierte stur das Ufer an und setzte sich in Bewegung.

Amanda sah ihm hinterher: „Echt schnuckelig dein Neuer! Und einen süßen Arsch. Wie ist er denn so?“
Alex verdrehte die Augen: „Das war ja klar, dass das kommen musste. Bisher bin ich zufrieden. Er tut, was ich zu ihm sage.“
Ihre Bekannte bohrte weiter: „Och Alex, du weißt, was ich meine.“
Die Angesprochene lachte: „Klar, und damit ist es nicht anders.“
„Also bist du zufrieden mit seinen Fähigkeiten?“
Alex stieß ein belustigtes Ja aus. Dann beobachtete sie ihren Liebesdiener, wie er bis zu den Knien im Wasser stand und fügte hinzu: „Er ist erst den 4. Tag bei mir. Also noch ganz frisch, aber bis jetzt läuft es gut zwischen uns.“
Sie hoffte, dass es weiterhin positiv mit ihm lief. Er war noch sehr eingeschüchtert, so wie er vorhin bei seinem Versagen reagiert hat. Dachte er, sie würde ihn schlagen?
Valentin war ihr fast schon zu schüchtern. Rick, der Hausgenosse von Vivian, war da selbstbewusster, aber wahrscheinlich würde es bei ihrem Neuen auch noch besser werden. Sandro war viel zu eigensinnig gewesen, aber ein wenig könnte Valentin von ihm gebrauchen.
Amanda folgte ihrem Blick und grinste zweideutig: „An was denkst du jetzt wohl?“
Alex winkte ab: „Ach du, denkst immer nur an das Eine.“
„Na, dazu hast du ihn doch. Ich würde ihn in den ersten Tagen wahrscheinlich ans Bett ketten.“
Alex seufzte nur theatralisch. Das würde sie Amanda tatsächlich zutrauen und zeigte mal wieder ihre Unerfahrenheit im Umgang mit dem männlichen Geschlecht. Das hatte sie schon öfter festgestellt, dass Frauen, die keine Diener hatten, viel zu dominant ihnen gegenüber auftraten, weil sie dachten, so müsste man mit Männern umgehen und sie damit verstörten: „Er ist kein Hund.“
„Natürlich nicht. Ich würde, wenn ich mir einen leisten könnte, jedenfalls die ersten Tage durchs Bett turnen. Und dein Valentin sieht schon besonders aus. So tolle Haare und diese blauen Augen. Die helle Mähne fällt voll auf. Aber insgesamt würde man nicht denken, dass er vollständig ist.“
Alex grinste verschmitzt: „Das ist ja eher ein Vorteil. Dann lassen ihn andere in Ruhe.“

Valentin hatte sich inzwischen komplett in das grünliche Nass gewagt, schwamm ein wenig herum und sah immer wieder zu Alex, wie sie sich mit ihrer Bekannten unterhielt. Wie die ihn angesehen hatte, behagte ihm gar nicht. Er wusste genau, dass sie ihn gern flachlegen wollte. Das war eine der wenigen Dinge, die er im Zentrum über Frauen gelernt hatte, was solche Blicke zu bedeuten hatten.
Plötzlich streifte etwas Stupfendes seinen Knöchel und er schwamm schnell wieder in flacheres Wasser. War das ein Fisch gewesen?
Nun konnte er Alex verstehen, dass sie ungern im See schwamm. Man sah einfach nicht, was um einen herum war und als er einen Algenzweig an der Oberfläche entdeckte, vermutete er so eine Alge als Übeltäter. Denn der Zweig hatte solch piksende Blätter.
Schließlich verließ er das Wasser wieder und schlenderte zu seiner Herrin zurück, die sich immer noch mit Amanda unterhielt. Diese wandte sich ihm erfreut zu: „Na, wie war das Wasser?“
Er schnappte sein Badetuch und trocknete sich im Stehen ab: „Angenehm. Aber ich glaube, im See zu baden ist nicht so meins.“
Amanda lachte: „Verständlich“, sah zu ihm auf und fuhr mit der kompletten Hand langsam an seinem Oberschenkel hinauf.
Sofort zog sich alles an ihm zusammen und er warf Alex einen hilfesuchenden Blick zu, weil ihre Bekannte die Hand noch nicht wegnahm.
Seine Herrin reagierte leicht empört: „Sag mal, geht’s noch?! Behalte deine Finger gefälligst bei dir.“
Amanda zog sofort ihre Hand zurück, als hätte sie sich verbrannt, und schlug verlegen die Augen nieder: „Sorry. Er ist halt so süß. Kommt nicht wieder vor.“
Das wollte Valentin hoffen. Davor hatte er Angst, dass genau das ohne Alex Gegenwart in der Öffentlichkeit passieren könnte. Er setzte sich so eng neben seine Herrin, dass sein Schenkel ihren berührte, und fühlte sich sofort wieder sicher, als Alex beruhigend darüber streichelte.
Zum Glück beherrschte sich Amanda die restliche Zeit, bis sie sich wieder auf ihr Tuch zum Sonnen zurückzog.

Alex fand es total süß, wie Valentin bei ihr Schutz suchte und nicht von ihrer Seite wich. Das hatte sie so noch bei keinem Diener erlebt. Klar, bei Bediensteten kam das nicht vor und die Liebesdiener, die sie bisher kennengelernt hatte, waren im Besitz von jemand anderem gewesen. Nun war sie die Bezugsperson für einen von ihnen und das rührte sie echt. Ihr wurde klar, dass er von ihr abhängig war und ihr anscheinend vertraute. Das erfüllte sie mit einem großen Verantwortungsgefühl und machte sie auch ein stolz, dass er sie als Beschützerin sah.










 

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beta
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