»Tulpenbunt« [28.01.] Achtundzwanzigste Scherbe

Tulpenbunt

Hoffnungsfrohe, starke Farben,
ausgeschöpft und ungetrübt;
durchdringend dichtes Wintergrau;
es weicht der Sonne wie verliebt.

Auch wenn nur die Erinnerung
der Zukunft ihre Farben schenkt,
wenngleich die Tulpen noch nicht blüh’n
und Eis den Atem noch versengt:

Es bleibt ein Wunder, jene Kraft,
die kommt und geht, doch niemals stirbt,
und gottgleich jene Freude schafft,
die unsre Schöpfung dann umwirbt.

Die Kraft, die nur zu sehen ist,
die nicht in Wort und Tat sich zeigt
und bloß in buntem Tulpenlicht
des Frühlings sich im Herz verzweigt.

Comments

  • Author Portrait

    Da freut man sich auf die Frühlingszeit. :)

  • Author Portrait

    Wunderbar frühlingshaft beschrieben.

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Fairy Dust

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