Ankunft in Harmun

"Kannst du mir erklären warum wir diese kleine Nervensäge mitschleppen mussten?", Claude trat wütend die neu eingebaute Holztüre auf, welche sie in der Ruine von Harmun vor den eisigen Wind, der durch die Berge preschte, schützte.
"Wir könnten sie gebrauchen! Du würdest den Wert eines Anderen nicht einmal erkennen wenn man ihn dir aufschreibt und vors Gesicht klebt.", Loki folgte ihm nach drinnen, die steinernen Gänge waren zum Teil noch wunderbar intakt.
"Für was, zum Kochen und Putzen?", fauchte er.
"Du solltest dein Frauenbild überdenken!", eine weibliche, elegante Stimme lies die beiden herumwirbeln.
"Kein Grund zur Aufregung!", schnurrte die Blondine in dem langen weißen Kleid, welches sie mit ihrer Elfenbeinhaut strahlen ließ.
"Du musst Celine sein!", Loki legte den schlaffen Körper von Tauril, den er sich über die Schulter geworfen hatte, vorsichtig ab, "Aber die Frage ist, was willst du hier? Das ist kein Ort für Prinzessinen."
Claude war verwirrt, aber beschloss einfach abzuwarten, was sich aus dem Gespräch ergab.
"Du kannst mich Celi nennen.", bat die Vampirin Loki mit einem Lächeln an, "Ich schätze du bist der, den man Loki nennt. Und Claude, der Partner des Raben, hat sich als Kopfgeldjäger ja einen Namen gemacht!"
Claude grinste dreckig: "Ich kann nicht nur töten, Süße! Ich zeig dir gerne alle meine Qualitäten, wenn du noch ein wenig bleiben willst."
Sassy drehte sich zu ihm um: "Ich denke nicht, das ihr mich ansprechen solltest. Der einzige Grund für mich überhaupt mit euch zu sprechen ist, dass ich euren Anführer sehen will. Schickt nach ihm!"
Claude spuckte ihr vor die Füße: "Arrogantes Miststück!"
Loki winkte ab: "Claude, ich schätze der Boss würde sie gerne sehen! Bring sie in die Halle, ich muss noch etwas erledigen, immerhin hast du das arme Mädchen hier halb abgestochen, du Unhold!"
Claude zuckte mit den Schultern: "Das war das erste was mir einfiel um sie aufzuhalten."
Loki zeigte ihm den Vogel: "Und da meint man ich hätte nicht alle Tassen im Schrank. So geh jetzt oder ich tue was mir bei deinem Anblick als erstes einfällt!"
Sassy beobachtete erstaunt, das Claude sich beugte. Er schien einen gewaltigen Respekt vor dem Maskierten zu haben, ihn sogar zu fürchten. 
"Gut, dann komm mal mit, Vampirweib!", knurrte der Druide, bemüht sich nicht anmerken zu lassen wie sehr sein Ego gekränkt worden war.
"Danke, Loki!", sagte Sassy noch, dann heftete sie sich an Claudes Fersen.
Murrend geleitete der letzte Druide Sassy durch die staubigen alten Gänge in den früheren Festsaal der Festung.
Die steinerne Tafel war mit Kerzen erhellt, auf ihr standen ein paar alte Teller und ein Krug mit einer Flüssigkeit, die Sassy als Wein identifizierte.
"Gut das du da bist!", rief Claude in den Schatten, "Dann beschäftigest du unseren Ehrengast hier bis der Boss eintrifft! Ich muss dringend in die Stadt und mich betrinken! Loki war wie immer unheimlich, irgendwann tötet dieser Verrückte und noch! Keine Ahnung wie du da so ruhig bleiben kannst."
Sassy versuchte sich ihre Verachtung für diesen Ort und alle seine Besetzer nicht anmerken zu lassen.
"Geh ruhig, und mach dir keine Gedanken wegen Loki.", eine eiskalte, emotionslose Stimme ließ Sassy erschaudern.
"Gut Deseis, wir sehen uns später!", damit verließ Claude den Raum.
Aus dem Schatten trat Deseis, der Rabe, gleichzeitig auch Treplews Köder für sie. Der Mann, der Sassy in Illutia das Leben gerettet hatte war niemand anders als Churchs Onkel gewesen.
Er kam näher und musterte Sassy eingehend: "Also, Celine, was genau führt dich zu uns?"
Er betonte ihren falschen Namen dabei so, dass sie keinen Zweifel hatte.
Er hatte sie erkannt.

Loki hatte einstweilen sein Ziel erreicht. Einen kleinen Raum der einst wohl einem Diener als Schlafgemach gedient hatte.
Darin befand sich nichts weiter als ein altes Feldbett und eine hölzerne Truhe.
Neben ihm rührte sich etwas, eine Katze in der Größe eines Pferdes, sie schien aus verschiedenen Tieren zusammengesetzt worden zu sein, so waren alle Fellfarben vertreten. Eisenbeschläge zierten den Rücken und ließen erahnen unter welchen Qualen das Wesen geschaffen worden war.
Mit dem verbleibenden gelben Auge musterte das Tier zuerst das Mädchen auf dem Feldbett, dann Loki.
"Warum verändert sie ihre Gestalt? Sie riecht wie das Mädchen damals...", die unheimliche Stimme der Katze klang beinahe schon mechanisch.
"Sei still, Zero!", forderte er das Wesen auf, "Mit ist bewusst, dass ihr Geruch ähnlich ist, aber das muss nichts heißen! Um sicher zu gehen habe ich sie hergebracht. Und weil dieser Vollpfosten, Claude, beschlossen hat das man jemanden nur durch einen Dolch aufhalten kann."
Zero schlich um das Feldbett herum: "Ihr habt die Wunden unseres Gastes versorgt, Meister! Warum wenn Zero fragen darf? Der Meister muss sich vorsehen. Viele würden ihn jagen, wenn sie wüssten... Niemand würde verstehen wie der Meister..."
Loki seufzte: "Das geht dich nichts an! Verschwinde bevor sie aufwacht! Ich werde ihr wohl genug Angst machen fürs erste. Dein Anblick dazu, Gott bewahre."
Tauril öffnete langsam die Augen, ihr ganzer Körper schien weh zu tun. Ihre Sicht war noch verschwommen, aber sie erkannte die Holzbalken an der Decke, alt und staubig.
Als sie sich zur Seite drehte, sah sie die aus ungleichen Steinen aufgebaute Wand, alt und rissig, der Geruch von moder haftete wohl daran.
Es gab ein Fenster, zugenagelt, sodass nur ein paar Sonnenstrahlen den Raum erhellten. Hier schien alles verfallen zu sein, außer eine hölzernen Kiste, die im Gegensatz zum Rest nicht verstaubt war.
Langsam stemmte sie sich hoch, das Feldbett, auf dem sie lag roch angenehm nach irgendetwas, dass sie aus Tee kannte.
Pfefferminz, es durftete nach Pfefferminze. Sie roch an der Decke und sog den Duft ein, als sie plötzlich ein Lachen vernahm.
Tauril schrie auf und sprang aus dem Bett, am Fußende von diesem stand der Mann mit der Maske.
"Riecht die Decke gut?", wollte er wissen und hob abwehrend die Hände, "Aber nicht auf mich losgehen, ich stelle keine Gefahr dar!"
Tauril zog eine Braue hoch: "Du wolltest mich töten! Und dieser widerliche Typ mit den grauen Haaren hat auch versucht mich umzubringen!"
Loki lachte: "Falsch, ich habe dich gejagt, du hast versucht mich zu töten und Claude hat dich abgestochen! Aber ich habe dich wieder zusammengeflickt, ein einfacher Dank wäre wohl angebrachter"
Tauril schaute an ihrem Körper hinunter, sie trug zwar noch ihre alten Sachen, aber darunter einen Verband am Bauch.
"Dann muss ich mich wohl bedanken, Loki. Richtig?", sie legte den Kopf schief und starrte die Maske fragend an. Diese verdammte Maske, sie verhinderte einen sinnvollen Blick auf ihr gegenüber.
"Richtig.", bestätigte der Maskierte sie, "Und dein Name? Deinen Fähigkeiten zufolge muss es ja eine interessante Geschichte deinerseits geben, oder?"
Tauril war verwundert, wie freundlich er wirkte. Marbas hatte ihr berichtet, dass er die sonst friedlichen Tiermenschen von Windun dazu gebracht hatte Illutia anzugreifen.
Und er hatte eine der Dunkler-Schwestern außer Gefecht gesetzt, die letzte der drei großen Jägerinnen unter Gedankenkontrolle gestellt.
Und das alles ohne das jemand einen Blick hinter die Maske werfen konnte oder er einen Kratzer abgekriegt hätte. Beeindruckend, sie hatte den Gegner wohl unterschätzt.
"Tauril!", sie strich sich ihr Haar hinters Ohr und stellte fest, das es sich um ein normales Ohr handelte. Versucht nicht in Panik zu geraten verdeckte sie das Ohr mit den Haaren und betrachtete verwirrt die schwarzen Strähnen, die sich durch ihre sonst grauweißen Haare zogen.
"Blödsinn!", Loki erschien direkt vor ihr, sie konnte beinahe fühlen, wie er sie durch die Maske musterte, wie auch immer das möglich war.
Tauril schluckte: "Das ist ein normaler Name für..."
Sie wurde harsch unterbrochen: "Lüg mich nicht an, ich hasse Lügner! Du hast dich maskiert, aber warum? Und warum wollte man dich nach Harmun bringen noch bevor Finn hier war? Dann hätte dieser Bastard gewusst, dass wir hier sind. Und ich hätte persönlich für sein überfälliges Ende gesorgt."
Von dem freundlichen jungen Mann war nichts mehr übrig geblieben, er wirkte aggresiv und bedrohlich.
"Wie kannst du mit deiner Maske sehen was vor dir liegt?", Tauril hatte nicht vor sich ihrer Angst hinzugeben, "Und wie kannst genau du es wagen dich über meine Tarnung zu ärgern?"
Ihre Angst verschwand, sie wurde richtig wütend und tippte ihm mit dem Zeigefinger gegen die Brust um ihn zurückzudrängen. Dabei stellte sie fest, dass der Duft nach Pfefferminze wohl von ihm kam. Es war sein Zimmer, in dem sie sich befand. Ihnen waren wohl die Gefängniszellen ausgegangen.
Loki verschwand und tauchte vor dem Bett wieder auf: "Du hast recht! Bist du hungrig? Natürlich bist du hungrig, immerhin hast du ein Loch im Bauch."
Völlig verwirrt über seinen eigenartigen schwarzen Humor starrte Tauril ihn an: "Und ich dachte du tötest mich jetzt?"
Seine Stimme war wieder völlig normal, freundlich und fürsorglich.
Ein tiefes Seufzen entfuhr ihm: "Nein, ich werde dir, wie schon erwähnt, nichts tun! Willst du das schriftlich? Ich hole dir etwas zu essen, fass hier ja nichts an."
Im selben Moment verschwand er einfach und ließ Tauril alleine zurück. Gespannt erhob sie sich aus dem Bett und ging auf direktem Weg zu der Holzkiste, die, zu ihrer Enttäuschung, verschlossen war. Sonst gab es hier nichts, was sie durchsuchen konnte, neben dem Bett stand ein Fläschchen dessen Inhalt sie sofort am Geruch erkannte.
Schmieröl, eigenartige Sache, warum hatte man so etwas neben dem Bett stehen? Sie hatte keine Waffen bei ihm gesehen, und auch sonst nichts an Ausrüstung, das man schmieren müsste. Tauril grinste bei dem Gedanken, dass er das Öl vielleicht auf die Haut auftrug.Sie fragte sich, was unter der Maske steckte. War er so hässlich, dass er sein Gesicht verbergen musste? Sie würde es wohl nicht herausfinden, ohne ein bisschen zu schnüffeln.
So beschloss sie in ihrer Neugierde das Schloss, mit dem die Truhe versehen war, genauer zu untersuchen.Sie kniete sich gerade davor hin, als hinter ihr die Türe aufschwang.
"Was soll den das werden?", ließ eine tiefe Stimme sie hoch schrecken.

"Du hast dich ganz schön verändert!", Deseis spielte gelangweilt mit einem Dolch, er hatte seine Füße auf der Tafel abgelegt und lehnte bequem in einem der Sessel.
Sassy stand nach wie vor wie angewurzelt an der Stelle an der Claude sie zurückgelassen hatte, angestrengt überlegte sie, wie mit dieser neuen Wendung umgehen sollte.
"Denk nicht mal daran mich anzugreifen!", stellte Deseis klar, "Ich bin wieder vollständig genesen, und wie dir deine Freunde wohl erzählt haben bin ich kein Opfer für einen einfältigen Vampir!" Sassy trat vor ihn, er schien sie nicht einmal bedrohlich genug zu finden, um sie anzusehen.
"Warum hast du mich dann noch nicht getötet?", wollte sie wissen.Deseis schoss den Dolch blitzschnell an ihr vorbei, er prallte hinter ihr an der Steinwand ab.
Dann erhob er sich und blickte auf sie hinunter. Er war fast zwei Köpfe Größer als sie, seine schwarzen Augen durchbohrten das helle Blau ihrer Pupillen förmlich.Sassy sah darin aber nicht was sie erwartet hatte.
Da war kein Hass, kein Zorn, nichts abgrundtief Böses.
Nur Schmerz und Verzweiflung.
"Schon vergessen?", für einen kurzen Moment war seine Stimme brüchig und fast schon zu menschlich, "Du hast mich verschont, in Illutia als dieser psychopathische Engel mich geholt hat um ein Blutopfer aus mir zu machen! Fragst du dich nicht warum das damals passiert ist? Vielleicht ist es unser Schicksal nun gemeinsam hier zu sein! Du musst mir helfen."
Sassy wich erschrocken zurück, als er seinen Arm hob: "Schicksal? Das du mich mit unserer angeblichen Verbindung lockst und dann hinterrücks ermordest?"
Der Dolch flog knapp an Sassys Gesicht vorbei zurück in die Hand des Rabens, aber anstatt Sassy anzugreifen, streifte er seinen Umhang ab, dann löste er die Armschiene an seinem rechten warm und legte ihn auf den Tisch.
Er setzte das Messer an und schnitt, sodass etwas Blut über seinen Arm lief. Sassy beobachtete das alles völlig verstört.
"Man sagst du kannst die Vergangenheit sehen, wenn du das Blut anderer trinkst!", er hielt ihr den verwundeten Arm unter die Nase, "Na los, wenn du die Wahrheit wissen möchtest."
Sassy zog beide Brauen hoch, als ein Rumpeln hinter ihnen ihre Aufmerksamkeit forderte.
Hinter ihnen in der Türe stand ein Junge, Sassy schätzte ihn auf um die 10 Jahre.
Seine extrem langen, schwarzen, glatten Haare hatte er zu einem lockeren Pferdeschwanz gebunden und seine hellen blaugrünen Augen starrten sie erschrocken an.
"Meister, was ist hier los?", fragte er, seine Stimme klang so rein und unschuldig, Sassy konnte es kaum fassen.
Er hatte wohl gejagt, ein Reh lag hinter ihm und musste das rumpeln verursacht haben.
Schnell eilte er an ihr vorbei und packte Deseis Arm: "War sie das? Soll ich Claude rufen? Er ist gerade aus Windun zurückgekehrt!"
Deseis entzog sich sanft seinem Griff und nahm den Kopf des Jungen in die Hände: "Beruhig dich, Atep! Sie ist eine Freundin die mich besucht, kein Grund zur Sorge."
Atep atmete erleichtert auf: "Okay, es tut mir Leid, ich war verunsichert und habe vorschnelle Schlüsse gezogen. Verzeihung Meister, ich habe schließlich nur euch!"
Sassy konnte es kaum fassen, aber Deseis lächelte den Jungen mild und gütig an: "Schon gut Atep, kümmere dich jetzt um das Reh! Lass es ausbluten und fang das Blut in einem der alten Kelche auf, seviere es zum essen!"
Atep nickte eifrig: "Gut Meister, das werde ich machen, Meister! Warum das Blut?"
Deseis lächelte weiter und sprach mit geduldiger Stimme: "Meine Freundin hier, sie ist ein echter Vampir, weißt du? Aber keine Sorge, sie wird dir nichts tun!"
Atep starrte nun Sassy völlig fasziniert an: "Wow, darum ist sie so wunderschön! Madam, sie erinnern mich an einen kalten Wintermorgen, andem das Eis die Fenster mit Blumen schmückt!"
Sassy war mit diesem Kompliment zugegeben ein wenig überfordert: "Danke, Atep!"
Sie rang sich ein Lächeln ab und das schien für den Jungen das Stichwort zu sein um den Raum wieder zu verlassen.
"Und Atep!", rief Deseis ihm nach, "Hör endlich auf mich Meister zu nennen!"
"Ja, Meister!", rief der Junge noch.
"Wer ist er?", wollte Sassy wissen.Deseis Miene wurde wieder kalt: "Ich fand ihn, als ich nach den Vorfällen in Illutia hier ankam. Ich war gerade dabei... Am Fluss spazieren zu gehen, unten in Windun, da hat ihn Wasser angespült. Er muss lange keinen Sauerstoff bekommen haben, hat keine Ahnung, wer er ist oder woher er kommt. Er wollte unbedingt bei mir bleiben und so nahm ich ihn mit!"
Sassy zuckte kurz zusammen, als plötzlich Loki neben ihnen erschien: "Der Boss hat neue Anweisungen hinterlassen! Wir räumen unser bescheidenes Lager hier und ziehen morgen nach Buldarak. Das hast du ja so schön gesäubert, Deseis!"
Sassys Augen weiteten sich: "Buldarak..."
Lokis Stimme klang amüsiert: "Ja, Celine, Buldarak, wusstest du das Buldarak bevor sich die Schatten dort nieder gelassen hatten genau wie Harmun von den Hexen und Hexenmeistern bewohnt wurde? Bis sie durch die unzähligen Schlachten mit den Tiermenschen, die denken Buldarak wurde auf der Küste ihres Landes errichtet, beinahe ausgerottet wurden. Dann kamen die Schatten, auch sie hatten Probleme mit den Bestien vor ihrer Haustüre. Die Übrigen hat Deseis erledig, er ist ja so ein Killer! Aber keine Sorge, im Moment scheint er friedlich zu sein!"
Deseis verzog sein Gesicht angewidert: "Halt den Mund, Loki! Und woher sollte unsere neue Freundin das wissen? Sie kommt nicht aus dieser Welt und besucht sie zum ersten mal!"
Sassy zwang sich zu lächeln: "Gut meine Herren, ich danke für den Geschichtsunterricht! Ich muss noch etwas erledigen bevor wir morgen aufbrechen! Entschuldigt mich!"

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