Der Wind fährt grob durch Busch und Baum, 
fegt fort des Frühlings erste Kunde...
trägt mit sich Blätter, Blüten bunte...
beendet jäh den schönen Traum.

Schon peitscht der Regen durchs Geäst,
nimmt mit sich, was Wind übrig lässt...
säumt junges Gras mit Frühlingspracht...
die Blüten nun ganz klamm und blass um ihre einstge Schönheit gebracht.

Der Himmel bricht auf, erstrahlt ganz in blau,
beleuchtet erbarmungslos das Drama nun,
stellt klägliche Frühlingsleichen zur Schau...
wie sie entstellt auf grüner Wiese ruhn'.

Plötzlich wirds wieder kalt und es schneit im nu,
tausend weiße Flocken,
fallen und decken behutsam zu
die kleinen Blütenlocken.

April, du schaffst es immer wieder, 
Jahr für Jahr, schlägst Blüten nieder. 

Kirsche, Apfel-, Zwetschgenbaum,
ach ihr armen Riesen, 
müsst im Meuchelmonat anschaun, 
wie sterben eure Süßen. 

Comments

  • Author Portrait

    Jaja, das leidige Thema mit den Aprilwetter. Toll geschrieben und schön gereimt. 5/5 :)

  • Author Portrait

    Super Text, astrein gereimt. Wirklich toll gemacht! 5/5

  • Author Portrait

    April, April, dies ist kein Aprilscherz (denn dafür wärst du 27 Tage zu spät XD), echt klasse zum Lesen. *-*

  • Author Portrait

    Also ich mag April .. :D aber ich kann Dich absolut verstehen, wenn ich im fast-Mai mit Winterschuhen rumlaufe xD schön geschrieben :)

  • Author Portrait

    Foxxy hat es eben immer noch drauf! :D

  • Author Portrait

    Cooles Gedicht. Gerade stimmt das schon etwas. Jedenfalls toll geschrieben! :-)

  • Author Portrait

    Der April ist doch kein Monster o.O Er folgt nur seinem Wesen und macht, was er will, so wie es eben sein soll :) Dennoch treffliches Gedicht :)

beta
Fairy Dust

Navigation

Languages

Social Media