Man sollte doch meinen,
die Straße sei kein Ort zum Verweilen,
sondern,
ihrem ursprünglichen Sinn gebührend,
ein Ort der Fortbewegung.
Mehr Stunde, als Moment, wird sie niemandes Eigentum.
Nie Ziel einer Fotografie,
ihr Verhalten eigentümlich im Augenblick der Betrachtung:
Das Bühnenbild scheint beweglich, die Kulisse aus Komparsen zu bestehen.
Stillstand sucht man hier vergebens, Innehalten wird zum Problem.
Unaufhaltsam dient sie dem, der sie zu benutzen weiß,
während dem Sehnsüchtigen nur die Momentaufnahme bleibt.
Durch ihre lähmende Faszination wird er langsamer,
bleibt stehen,
bis er vergisst,
was da unter seinen Füßen ist.

Comments

  • Author Portrait

    Sehr interessantes Gedicht, klasse geschrieben :)

  • Author Portrait

    tolles gedicht! sehr interessanter gedankengang!

  • Author Portrait

    Herzlich Willkommen bei uns :) Klasse Gedicht. Mir fehlt nur der Aspekt, dass frischer Asphalt dermaßen gut riecht *.*

  • Author Portrait

    Cooles Gedicht d(^-*) Und Willkommen bei uns!

  • Author Portrait

    Herzlich Willkommen ^-^ Dein Gedicht gefällt mir sehr

  • Author Portrait

    Schöner Gedankengang!!!!!! Herzlich willkommen und ganz viel Spaß hier :)

  • Author Portrait

    Ein sehr schöner Text! Willkommen bei uns und freue mich schon auf mehr von dir! 5/5

  • Author Portrait

    Hallo, tolles Gedicht. Herzlich willkommen auch von mir. Solltest du irgendwelche Fragen haben kannst du dich gerne jederzeit melden. :)

  • Author Portrait

    Hey, interessanter Text! ^^ Herzlich willkommen bei uns! Hoffentlich gefällt es dir hier!

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