Autorentypen

a) Der Bettler:

Bettler sind diese Art Autoren, die alle möglichen Leute förmlich darum anbetteln, ihre Storys zu lesen und Kommentare zu hinterlassen. Sie sind oft so frech, fremde User per Mail oder Pinnwandeintrag anzuschreiben und sie vollzuspammen. Es interessiert sie nicht wirklich, was genau in den Kommentaren steht, solange sie nur welche bekommen. Vorzugsweise wollen sie natürlich positive Rückmeldungen. Die Qualität ihrer Geschichten variiert von sehr schlecht bis sehr gut.

 

b) Der Erpresser:

Auf die Erpresser ist sicher jeder schon einmal gestoßen. Das sind diese glorreichen Autoren, die ihre Leser... nun ja, erpressen. Indem sie eine bestimmte Anzahl von Votes, Reads oder Kommentaren einfordern, bevor sie ihre Story weiter aktualisieren.

Meist sind die Storys eher mangelhaft und durch das Erpressen versuchen diese Autoren, die wenigen Leser, die Interesse an dem dünnen Plot haben, zum Kommentieren zu bewegen.

 

c) Der Unwillige:

Unwillige erkennt man daran, dass sie nach Außen hin behaupten, sie würden sich über Ratschläge zur Verbesserung der Rechtschreibung und der Geschichte freuen, sich aber dann, wenn sie diese Ratschläge bekommen, komplett querstellen und weder etwas an ihrer Art zu schreiben, noch an ihrer Rechtschreibung verbessern. Stattdessen machen sie weiter wie bisher und neigen zu unfreundlichen Antworten, wenn man sie ein weiteres Mal auf die bestehenden Mängel hinweist.

 

d) Der Socializer:

Socializer sind die kontaktfreudigen Autoren, die versuchen, sich mit anderen Hobbyautoren anzufreunden, die andere Geschichten lesen und fleißig (positiv) kommentieren (ob es ihnen nun wirklich gut gefällt oder nicht) und sich so eine größere Resonanz und positive Rückmeldungen auf die eigenen Geschichten erhoffen. Diese sind in vielen Fällen durchschnittlich bis überdurchschnittlich gut. Sind sie es nicht, sind diese Autoren eher bereit, Ratschläge anzunehmen.

 

e) Der Bescheidene:

Die Bescheidenen sind eher selten. Das sind diese oftmals wirklich guten Autoren, die schreiben um des Schreibens willen und oftmals ungläubig reagieren, dass es Leser gibt, die ihre Geschichten gut finden und wirklich mögen. Sie sind stolz auf ihre Geschichten, aber nicht so stolz, um damit anzugeben und betreiben ihr Hobby oft heimlich, vor Familie und Freunden verborgen.

 

f) Der Professionelle:

Der Professionelle schreibt wie ein Getriebener, geht niemals irgendwo ohne sein Notizbuch, einen Block oder sein Handy mit Wordprogramm hin und liest bevorzugt, wenn er nicht selbst schreibt. Er zieht Inspiration aus Büchern, Spaziergängen, Musik etc. und setzt Dinge um, die er zuvor sorgfältig recherchiert hat.

Er veröffentlicht seine Kapitel niemals, ohne zuvor mindestens ein bis zweimal sorgfältig Korrektur gelesen zu haben und setzt oftmals zusätzlich einen Betaleser darauf an. Er reagiert oft dankbar, wenn man ihn auf einen übersehenen Fehler aufmerksam macht. Seine Geschichten sind, zumindest rechtschreib- und grammatikmäßig, häufig überdurchschnittlich gut und Plots gut durchdacht.

 

g) Der Pornofailer:

Diese erkennt man daran, dass die Handlung ihrer Geschichten in jedem Kapitel auf das Eine hinausläuft und alles andere drumherum sehr getrieben, eilig, lieblos und schlecht geschrieben wirkt. Je nach Alter des Autors wirken auch die beschriebenen Sexszenen schlecht und infantil, was aber nicht zwangsläufig so sein muss. Wirkliche Handlung darf man in Geschichten solcher Autoren nicht erwarten. Ihnen geht es nicht um den Plot ihrer Geschichten, sondern um den fleischlichen Aspekt und um den Applaus der schaulustigen Leser.

 

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