Beidseitig Herzlos


Kapitel 4: Beidseitig Herzlos

 

„Sie sind stolzer als wir vermuteten. Die haben sich kein Stück von unserem Gesang einschüchtern lassen.“ Berichtete der weibliche russische Späher, der mich und meine Männer während der nächtlichen Wache belauschte.

„Das habe ich vermutet, wir haben schon einen Plan. Nur müssen wir abwarten und uns ab jetzt offensiver verhalten. Du wirst hier warten, bis ich weiß wo du als nächstes gebraucht wirst. Und jetzt marsch!“ Befahl einen mir bis dahin Unbekannten dem Späher.

 

Zur selben Zeit stand ich immer noch auf meine Beinen, auch wenn diese mich gerade noch halten konnten, hätte ich am liebsten im Stehen meine Augen etwas ausgeruht. Eine durchgemachte Nacht, in Verbindung mit dem Fakt, dass ich seitdem ich dort war nicht mehr ausgeschlafen habe, waren keine guten Voraussetzungen für den Kampf gegen einen unsichtbaren Feind.

Dazu musste mein Magen mich auch noch terrorisieren.

 

Zugegeben, die meisten der Soldaten, die hier in Scharen stationiert waren, wurden von der eigenen Regierung verraten und im Stich gelassen. Kaum Nachschub, keine Panzer und noch nicht einmal das Notwendigste wie Kleidung oder angemessene Nahrung. Diese wässrige Suppe die uns jeden Tag zu Tische gebracht wurde, hätte nicht einmal den kleinsten Schützen gesättigt.

Dort war uns das eingekochte Dosenfleisch doch lieber. Auch wenn die „Suppe“ uns etwas wärmte, machte der grausliche Geschmack diesen Vorteil zunichte.

 

In der Nacht viel erneut Schnee. Durch ein Loch in einem Mehrfamilienhaus blendete mich die aufgehende Sonne, die mich anscheinend in einem herrlichen Rot anlächelte. Wie als wollte Sie sagen: „Glückwunsch, du bist noch nicht gestorben. Aber nicht traurig sein, heute ist ein neuer Tag.“

Man könnte schon meinen, dass selbst die Sonne etwas gegen uns hatte.

 

„Die Ablösung ist da!“ hörte ich einen Soldaten aus dem Gebäude rechts hinter mir rufen.

Es bogen einige gut ausgerüstete Soldaten um die Ecke. Es waren nicht gerade wenige, bestimmt um die 40. „Dies sollte doch ausreichen, um diese gottverlassene Straße endlich einmal dicht zu halten!“

Der Junge auf dem Kiosk wachte von dem Ruf des Mannes auf. Es fiel mir gar nicht auf, dass er eingeschlafen war, ich war dort wohl selbst zu müde.

Ich hob meine Hand.

 

Einige Soldaten grüßten mich zurück und ich schritt auf direktem Wege zu ihnen. Als ich vor ihnen stand wurde mir mit erhobenen rechten Arm salutiert, was konnte ich auch anderes erwarten.

„Da haben Sie sich aber Zeit gelassen! Wir haben schon sehnsüchtig auf sie gewartet!“ Lies ich den Gruppenführer humorvoll wissen.

„Der Befehl war, erst im Morgengrauen aufzubrechen mein Herr. Ich entschuldige mich, wenn wir zu spät kamen.“

 

„Nun, wir stehen noch. Also sind sie pünktlich.“ Der Gruppenführer und einige andere lachten laut Herz.

„Nun aber zu meinem Befehl. Ich soll nach ihrer Ankunft diese Straße verlassen und zu meinem Posten zurückkehren.“

 

Da stellte mir ein Schütze zu meiner Rechten die Frage:

„Ach ja? Wo ist denn ihr Posten?“

„Das hat sie nicht zu interessieren!“ Machte ich dem Soldaten unmissverständlich klar.

 

„Das stimmt, uns hat das wirklich nicht zu interessieren. Ich entschuldige mich für meinen „rüpelhaften“ Kameraden. Ein Trupp wurde bei uns eingegliedert, um sie wieder zu ihrer Position zu führen.“

 

„Also schön. Wo soll sich dieser Trupp den nun befinden?“

Unmittelbar nach diesem Satz hörte ich eine bekannte Stimme hinter mir.

 

„Auf 6 Uhr mein Herr. Schön Sie wieder zu sehen!“

 

Ich riss meine Augen auf. Es war Truppenführer Kassel!

„Herr Kassel! Schön sie wieder zu sehen!“ Ich reichte ihm meine Hand und zeigte ihm durch sein lächeln, dass ich äußerst froh war ihn lebendig wieder zu sehen.

„Es ist auch schön Sie wieder zu sehen Herr Lange. Wir haben ihnen aber noch einen mitgebracht.“

Ich verzog meine Augenbraue, und bevor ich die Frage stellen konnte wer es denn wäre, sah ich ihn auch schon.

Es war Jahn.

Was machte er denn hier?

 

„J-Jahn? Was machst du hier? Du bist ein Funker und kein Feldsoldat!“

„Man hat mich zu deiner Abholung geschickt. Man sagte mir, jeder sei ein Frontsoldat, egal ob Funker, Pionier oder gar Pilot.“

Er trug nach wie vor seine schwarze Uniform, die nur den Panzerbesatzungen vorbehalten war. Da wir keine Panzer mehr zur Verfügung hatten, wurde er zu einem normalen Funker heruntergestuft.

„Nein, nein, nein! Wer soll dir das befohlen haben? Ich werde nachher ein ernstes Wort mit ihm wechseln.“

Ich war wütend. Sehr sogar. Er war in kürzester Zeit eine Art kleiner Bruder für mich geworden der gerade so auf sich selbst aufpassen konnte. Wie sollte er dann bitte in einer Schießerei überleben?

 

„Na dann mal viel Spaß. Der Befehl wurde von General Göhrer erteilt.“

Seine Unterlippe schob sich immer leicht nach vorne wenn er sich fürchtete, wie auch hier.

 

 

 

„Wenn ich kurz etwas einwerfen dürfte...“

Sprach Truppenführer Kassel,

„Der Weg hier her, ist nicht allzu gefährlich. Die Strecke ist ja auch nicht gerade weit, und ein Angriff wäre äußerst unwahrscheinlich.“

Er hatte zwar Recht, mir war bei diese Sache aber immer noch unwohl.

 

„Nun gut, sich aufzuregen bringt ja nun nichts. Also gut dann gehen wir.“

Der Trupp nickte und ging einige Schritte voraus. Ich hielt Jahn an seinem Ärmel fest.

„Du bleibst dich bei mir, und wenn etwas passiert hältst du einfach den Kopf unten. Verstanden?“

Er nickte nur unsicher, sein Gewehr fest umklammernd.

 

„Also dann. Marsch, marsch! Alte Strecke zum Treffpunkt einschlagen!“

Rief Kassel zu seinem Trupp.

Wir marschierten los und ich verabschiedete mich nur mit einem stillen Winken von dem Soldaten mit dem zerbeulten Helm. Wenn ich doch nur nach seinen Namen gefragt hätte.

 

Als wir bereits ein gutes Stück von der Straßenstellung entfernt waren und immer noch in Richtung Süd-ost nach Lehrenbach marschierten, redeten ich und Jahn über alles Mögliche.

Wie die Nacht verlief, ob wir Probleme hatten sogar wie kalt uns auf einer Skala von 1 bis 10 war. Mit Jahn konnte man sich über alles noch so sinnloses unterhalten.

Als waren wir so ziemlich in der Mitte zwischen Lehrenbach und die uns am nächsten liegenden Truppen erreichten, war unsere Situation äußerst bedrohlich.

 

Markus, einer der Männer aus dem Trupp ging zwei Schritte voraus und wollte uns mit einem kleinen Scherz unterhalten.

Nachdem er sich zwei Schritte nach Vorn wagte und sich mit offenen Armen zu uns drehte fing er an seinen Spruch zu klopfen:

„Also wisst ihr, ich kannte mal eine Russin die hieß Christa. Die war so stark…“

 

BÄMM!

 

Ein Schuss traf ihn direkt in die obere Brust.

Er viel Schnurstraks mit dem Gesicht nach vorn in den Schnee.

Markus hatte uns abgelenkt. Wir standen in Mitten einer breiten Straße, aus der viel Blei auf uns zu flog.

„Verdammt! Runter!“ Schrie Kassel mit seiner Stimme die gegen Ende des Befehls etwas nach oben verlief.

Stefan, Otto und Kassel sprinteten zur anderen Seite der Straße und warfen sich hinter Wracks und Schutthäufen, während ich mich mit Jahn und Walder auf der linken Seite in Deckung begab.

 

 

Ich konnte den Feind nicht ausmachen, nur Mündungsfeuer und den unverkennbaren Ton eines DP-28 Maschinengewehrs.

Es feuerte deutlich langsamer als unsere, jedoch blieb Gewehr, Gewehr. Unabhängig wie schnell es denn feuert.

 

 

„Jahn! Wir sehen zu wie wir hier raus kommen! Halt du den Kopf einfach unten, ok?“

Diese nickte nur stumm, während er sich an seinen Karabiner klammerte.

Während ich dem Soldaten der neben mir in Deckung lag und einen Schuss nach dem anderen abgab auf die Schulter klopfte:

 

„Ich geh in die rechten Gebäude und sehe zu wie ich…“

KLING!

Ich wurde nach rechts geworfen.

Eine Kugel prallte mir an der linken Seite meines Helms ab.

Ich hörte nichts mehr und dachte: „Das war knapp genug“

 

Alles war verschwommen, ich sah wie durch einen dichten Schleier.

Da holte mich eine vertraute stimme wieder zur Besinnung.

„Sebastian! Alles klar?“ rief mir Jahn zu und vergrub sich wieder in einem Krater als die Kugeln um ihn herum einschlugen.

Ich wartete bis mich mein Blick nicht mehr trübte und rannte schnell über den Bürgersteig, an ein strak verglastes Haus.

Die Kugeln trafen den Boden vor meinen Füßen und einen Baum der direkt vor mir stand, aber ich marschierte einfach durch.

Mit einem Hechtsprung durchschlug ich das Fenster und kroch auf den Boden weiter nach vorne.

 

Gut zwanzig, dreißig Männer hielten meinen Trupp in Atem, auch wenn klar war, dass wir uns nur zurückziehen konnten. Ich ging in die Hocke und erkannte in einem großen roten Gebäude am Ende der Straße etwas, was sich in der Sonne spiegelte.

Ein Zielfernrohr eines Scharfschützten, was auch sonst?

Die MGs der sowjetischen Armee fingen unter der Dauerbelastung an zu glühen.

Wir saßen in der Falle, da selbst wenn wir die Maschinengewehre ausschalten würden, wir immer noch von dem Scharfschützen aufs Korn genommen werden konnten.

 

Ich hörte einige Russen, die sich gegenseitig zuriefen zu:

„Achtung, von links!“

„Geh schon nach vorne!“

Und dann war da der letzte Satz:

„Setz schon den Panzer in Bewegung!“

 

„Ich muss mich verhört haben! Ja, durch die Kugel höre ich nicht mehr richtig. Das muss es sein!“

Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, finde ich es schon fast niedlich, wie ich mir versucht habe, das einzureden.

Als ich jemanden hinter mir ins Gebäude stürmen hörte, drehte ich mich auf den Rücken und zielte mit meinem Gewehr, das nun auf meinen Beinen auflag auf den Angreifer.

Ich senkte meine Waffe umgehend wieder.

Es war nur Jahn.

 

 

 

Ich wischte mir mit meinen in Lederhandschuhen gehüllten Händen den Schweiß von der Stirn.

Er warf sich neben mich:

„Was zum Teufel machst du hier?“ Jan wollte wohl mutig sein, und mir ins Gebäude folgen.

„Ich kann dich nicht einfach hier rein gehen lassen! Ich kann auch was tun!“

„Jahn. Bl-bleib hinter mir. Und das nächste Mal, tust du was ich dir sage. Du weißt nicht was hier auf dich zukommt!“

 

Jahn hatte wohl sein ganzes Adrenalin für den Sprint in das Haus eingesetzt, ich sah ihn wieder zittern.

„Jahn?“ Er reagierte nicht.

„Jahn!“ Erst jetzt blickte er auf.

„Sag Walder ich brauche Rauchgranaten!“

 

Er riss nur seine Augen auf und kramte in seiner Tasche. Er hatte wohl welche bei sich, da hatte er mich also doch noch unterstützt.

 

„Hier! Ich hab noch zwei!“

Er streckte mir die beiden Stiehlhandgranaten entgegen.

„Sollte für den Ernstfall funktionieren.“ Sprachen mir meine angsterfüllten Gedanken zu. „Was hast du mir denen vor?“ Wollte Jahn wissen.

„Für den Fall da…“

Eine riesen Ladung Kugeln raste uns durch die Fenster entgegen. Holz- und Glassplitter zerfetzten das Mobiliar und die Gemälde an der Wand des einst schön verglasten Ganges.

Während uns der aufgewirbelte Staub in den Atemwegen kratzte, zogen die Kugeln wie Regentropfen bei Sturm nur so an meinem Gesicht vorbei.

 

Jahn schrie, er wurde bis dahin wohl nur in einem Panzer beschossen. Darin fühlte man sich sicher, ich kannte dieses Gefühl.

Ich kroch am Boden vorwärts, bis ich Kassels Ruf vernahm:

„Lange! Einen Mann verloren! Treten Rückzug an!“

Ich verstand ihn kaum. Die Kugeln pfiffen mir um die Ohren und ich konnte mich nur spärlich in eine Richtung bewegen, und zwar vorwärts.

 

Ich sah Jahn an.

„Er wollte doch auch etwas tun. Jetzt kann er es.“

„Nein. Er soll einfach den Kopf unten halten.“

„Er kann das!“

„Nie im Leben!“

 

Mein Kopf wollte das nicht entscheiden. Pro- und Contra-Argumente glichen sich immer wieder aus. Ich konnte mich nur dafür entscheiden.

 

„Jahn!“ Rief ich zu dem zusammengekauerten jungen Mann neben mir.

Als er zu mir aufblickte:

„Du gehst zurück auf die Straße und sagst Kassel er soll sich nicht zurückziehen! Da ist ein Scharfschütze! Der nimmt uns sonst aufs Korn! Wartet auf mein Zeichen!“

 

Jahn sah mich nur mit bleichem Gesicht an: „Ein Sch-Scharfschütze?“

„Jetzt lauf schon!“

 Er sprang auf, und rannte den Gang entlang bis ein Baum vor einem Fenster ihm wenigstens etwas Deckung vor dem Dauerbeschuss bot.

Dort stieg er durch einen Fensterrahmen und warf sich hinter den Schutthaufen zu Walder.

 

Ich robbte weiter nach vorne. Der starke Beschuss richtete sich wieder auf die Straße und der Staub der mich regelrecht begrab, legte sich auf meine Uniform.

Ich hörte etwas kommen.

Laut, raschelnd und sich durch die Straßen quälend.

Es rollte, und war kein Wagen oder ähnliches.

„Verdammt! Ich wusste ich hatte mich nicht verhört. Wie kommen wir hier raus?“

Meine Gedanken konnten mir ja keinen Streich spielen.

 

Der T-34 bahnte sich den Weg über Stock und über Stein direkt in unsere Arme.

Ich rief nur ins Nichts: „Panzer!“

Ich hörte noch die weitergehenden Schreie der Männer, die nun gut 30 Meter hinter mir in Deckung waren.

Wir hatten keine Sprengfallen, schwere Handwaffen oder gar eine PaK-Kanone!

Mein Schädel brummte mit der Erde mit. Was galt es nun zu tun?

Wir saßen auf der Schlachtbank, und hatten ihnen rein gar nichts entgegen zu wirken. Die MGs feuerten weiter, der Scharfschütze ließ sich nicht abschrecken und nun stand uns auch noch ein eine rollende 76 Millimeter Kanone gegenüber.

 

Der Wind richtete sich gegen uns. Mir stach der Geruch des verbrannten Diesels in der Nase. Der Feind war für keine halben Sachen bereit.

Er war in der Überzahl, und dies nicht zu knapp, sie hatten gute Deckung, einen Scharfschützen und schweres Gerät am Mann.

Waren wir verunsichert? Eine starke Untertreibung!

 

Das Biest bewegte auf Kassel, Jahn und die übrigen zu. Auch wenn es klar war, dass sie die Kanone nicht nutzen werden, werden die Läufe der Maschinengewehre des Panzers bei Sichtkontakt glühen.

 

 

Sie hielten mit allem was sie hatten auf die armen Schweine drauf.

Die Kugeln schlugen im Boden, den Wänden und den Betonklötzen und Ziegelsteinen um Jahn ein. Alleine die Splitter eines Steines der getroffen wurde, kann einen außer Gefecht setzten.

Die Lage schien ohne erkennbaren Ausweg.

Ich schloss die Augen.

Atmete ein. Atmete aus. Der Herzschlag beruhigte sich und klares denken war endlich wieder möglich.

 

Ich schob mir mit der rechten Hand die schwarze Strähne aus dem Gesicht:

Ich sah ein Stück Faden und der Plan war ziemlich klar.

„Die Rauchgranaten!“

 

Ich riss den Faden an mich, verband die beiden Rauchgranaten miteinander und platzierte sie mit dem Kopf unten auf den Holzdielen.

Ich ging in die Hocke und lehnte mich mit den Armen auf die Granaten: „3. 2. 1. Und!“

Da machte ich beide scharf, ging aus den Knien in den Stand und warf sie mit dem rechten Arm auf die Kanone des Panzers. Diese wickelten sich wie geplant um das Geschütz des T-34.

Es geschah nichts.

Ich lehnte mich an die Wand unter dem Fenster, still abwartend, ob der Plan nun aufginge.

 

„Na komm schon!“

Befahl ich den Granaten. Ich hörte einen leisen Knall und daraufhin ein Zischen. Da hatte es geklappt. Nun stiegen Rauchschwalben aus den Graten empor, so waren der MG-Schütze und der Richtschütze blind.

Auch unser netter Scharfschütze hatte nun kein klares Schussfeld mehr.

Nun kam es darauf an. Unsere Chance. Ich richtete den Kopf nach links: „RENNT!“

 

Kassel, Jahn und die übrigen sahen die Möglichkeit, und stürmten aus ihren Deckungen. Nun war die Munition der Fußsoldaten auch noch zur Neige gegangen, besser konnte es nicht laufen.

Ich ergriff die Initiative zum Rückzug ebenfalls. Also war mir die Lust auf den Kampf vergangen, so sprintete ich durch den Gang, während die anderen noch hinter ausrangierten Fahrzeugen Halt machten, um mir Feuerschutz zu geben. Eine fatale Idee. Ich kann nicht sagen, woher ich diese Ohren erbte, jedoch konnten Sie mir erneut aushelfen.

 

Ich hörte einen sowjetischen Soldaten rufen: „Nun schieß doch endlich!“

Ich drehte mich um, der Rauch war verfolgen, der Panzer geladen und wir auf dem Präsentierteller.

Ich machte schnell wie ein Blitz kehrt, bevor er noch feuern konnte. Direkt in die Deckung von Jahn und Kassel. Die Druckwelle warf mich in eine eingestürzte Mauer.

Ich hörte Otto als letztes Schreien.

Dann schloss auch ich meine Augen.

Comments

beta
Fairy Dust

Navigation

Languages

Social Media