Bescheidenheit

 Dann verließen sie wieder den Raum und gingen, vom Atrium aus gesehen in einen langen Gang. Rechts und links waren mehrere kleinere Räume. Auf den Türen standen Jahreszahlen und Themen oder Autoren. Dies ist meine bescheidene Bücherei. Und im Raum gegenüber habe ich ein kleines Grzimek Museum eingerichtet. Ihr könnt dort auch rein, doch bitte fasst nichts an, da ich eine gute Alarmanlage habe und es kompliziert ist sie auszuschalten.“ Erklärte er. Dann gingen sie wieder ins Atrium. Von dort aus bestiegen sie eine Treppe. Oben angekommen fanden sie sich in einem kleinen Raum, von wo wieder mehrere Türen hin abzweigten. Das werden eure Zimmer, wenn ihr gedenkt hier zu schlafen. Und es wäre mir lieb, wenn jemand von euch hier übernachten will. Mein Zimmer ist dort hinter dieser Tür. Ihr habt zwar Zugang dazu, doch zu meinen Privaträumen dann doch nicht.“ Er grinste, „Also, wie gesagt, ihr habt zu meinen Zimmern keinen Zutritt. Genauso wie zu meinem Büro. Ansonsten war es das. Wir sollten vielleicht noch in den Keller gehen.“
Gemeinsam machten sie sich auf den Weg ins Atrium, dann drehte sich Steve um und meinte: „Ach ja, ihr habt jeweils einen kleinen Tresor in eurem Zimmer. Dort habe ich auch eine Handfeuerwaffe mit zunächst zwanzig Schuss plus dreißig Schuss Ersatz Munition deponiert. – nur für den Fall, dass ihr sie mal braucht.“
„Aber die werden wir sicher nicht brauchen.“, meinte Justus zuversichtlich.
Dann gingen sie in den Keller. Nachdem sie die Treppe nach unten gegangen waren, kamen sie zu zwei Türen. Links ging es zu einem riesigen Vorratskeller, welcher gut gefüllt war. Von dort ging eine weitere Tür ab. Sie führte in ein Weinlager. Die Wände waren gut gedämmt, so dass es nicht zu Temperaturschwankungen kam. Außerdem war es hier angenehm kühl. In dem Weinkeller waren an drei Seiten Regale, wo penibel sortiert die unterschiedlichsten Weine lagen. Justus schätzte dass hier über hundert Weine und andere edle alkoholische Getränke standen. Sie warfen einen kurzen Blick hinein und Justus stieß Bob unauffällig an.
„Wenn ihr wollt, könnt ihr euch ruhig auch bedienen, solange ihr damit nicht meinen Garten bewässert.“ Meinte er schmunzelt. Dann gingen sie in den anderen Kellerraum. Hier waren drei Umkleidekabinen und dahinter war ein großes Schwimmbecken. Daneben ein kleineres mit verschiedenen, einstellbaren Effekten und einen Whirlpool gab es auch noch.
„Hier könnt ihr euch natürlich auch austoben.“
Als sie wieder nach oben gingen meinte er: „ihr habt einen Privaten Telefonanschluss, welcher natürlich verschlüsselt ist. Ich telefoniere aus Sicherheitsgründen immer verschlüsselt. Außerdem steht all meinen Gästen ein Laptop mit Tuchscreen zur Verfügung. Sowie hochgeschwindigkeis Internett. Und wenn ihr hier Wohnt, seid ihr meine Gäste. Und ich würde mich auch sicherer fühlen, wenn jemand da bleiben würde.“


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