Bonnie und Clyde

 

Als wir uns trafen, war`s sofort vertraut

Jedes Lachen ging gleich unter die Haut

 

Begannen einen Tanz aus Worten und Spiel

Manchmal war so wenig so unsagbar viel

 

Wir wurden süchtig, doch es sollte nicht sein

Was echt sein muss, war bei uns purer Schein

 

Ich wollte es gern, doch es war schon zu spät

Eine Chance im Leben – vom Winde verweht

 

Es war Herzklopfen da, doch passte es nicht

Sagte ich dir dies zu spät, hasse ich mich!

 

Wir waren einst wie Bonnie und Clyde

Wenn ich dir weh tat, tut es mir Leid

 

Im Regen tanzen, ans Meer hoch fahren

Wie das wär’ – wir werden’s nie erfahren

 

Doch es gibt einen Ort, genannt Fantasie

Auf dieser fernen Insel verlass ich dich nie

 

Bin dein Freund in stürmischer Zeit

Liebe verursacht oft nichts als Leid

 

Selbst wenn ich es wollte, könnt’ ich es nicht

Meine Welt ist tausendmal zu fern für dich

 

Jeden Tag zusammen eine Zukunft aufbau’n,

hoffnungsvoll in dieselbe Richtung schau’n,

 

Dir meine Sorgen erzählen, offen zu dir sein,

Dir in die Augen sehen und es ehrlich mein’

 

Mit meinem Kopf auf deiner Brust ruh’n

Wenn ich es könnte, ich würde es tun…

 

 

Comments

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    Wunderschön! Danke, dass du dieses Gedicht mit uns teilst! :)

  • Author Portrait

    Wunderschön und sehr berührend! 5/5

  • Author Portrait

    Sehr bewegend und berührend, Jo! Du bist ein wunderbarer Mensch!

  • Author Portrait

    Sehr bewegend, Jojo. Es gefällt mir ungalublich gut! :)

  • Author Portrait

    Sehr schön. Transportiert wahnsinnig viel Emotionales zu mir. Und darum geht es doch letztendlich, oder? Toll geworden!

  • Author Portrait

    Du hast ganz recht es spricht für sich selbst. Ein aufrichtig ehrliches und schön geschriebenes Gedicht. Und ich denke jetzt mal ganz frei, dass sich die anderer Seite dieser Situation von Anfang an bewusst war und es keinen Grund gibt sich schuldig zu fühlen. :)

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