Am Samstag war Noriko schon ganz früh hoch. Sie wollte möglichst alles heute erledigen, was es zu erledigen gab. Ihre Eltern waren allerdings auch schon wach und hatten das Frühstück vorbereitet. Als Noriko hinunter kam, konnten sie also schon frühstücken.
„Du setzt dich ganz schön für die Schule ein Noriko.“, meinte ihre Mutter.
„Ja und es macht mir wirklich großen Spaß.“
„Und deine Noten?“
„Sie leiden kein bisschen darunter. Im Gegenteil. Ich habe noch mehr Gründe mich anzustrengen.“
Ihre Eltern schienen wohl langsam zu verstehen, dass Noriko diese Schule gerne hat. Denn sie argumentierten nicht weiter dagegen.
Noriko war fertig mit dem Frühstück und stand auf.
„Ich werde mich jetzt auf den Weg machen.“
„Gehst du allein?“
„Nein Hideki kommt mit mir.“
Sie ging bereits zur Küchentür.
„Warum nicht mit Momoko ? Ihr geht doch in eine Klasse.
Kurz blieb sie stehe. „Wir haben uns gestritten.“, sagte Noriko und ging dann weiter zur Haustür, wo sie sich ihre Schule anzog und danach die Haustür verließ.
Draußen wartete auch schon Hideki. Nach der Begrüßung gingen sie gemeinsam los.
„Wo möchtest du jetzt überall hingehen?“, fragte sie Hideki.
„Ich möchte in ein Café gehen und dort fragen, ob sie uns Tipps geben können. Genauso möchte ich wegen den Uniformen fragen, woher ich sie bekomme.“
„Ihr habt die teuerste und aufwendigste Idee gehabt...“
„Das stimmt, aber da müssen wir nun durch.“
Die beiden suchten ein Café auf. Viele Maid-Cafés gab es hier leider nicht, weswegen Noriko sich mit einem normalen zufrieden geben musste. Dort fragte sie noch Tipps und Rezepte, was für ein Schulfest geeignet war. Die Mitarbeiter gaben ihr gerne die Tipps und freute sich über das Interesse. Als Dank lud Noriko alle Angestellten des Cafés zum Schulfest ein.
Draußen vor der Tür berichtete Noriko ihren besten Freund alles.
„Das hat ja super geklappt.“, staunte er.
„Ja jetzt müssen wir uns um die Uniformen kümmern.“
Sie steckte die Rezepte und aufgeschriebenen Tipps in ihre Tasche. Dann ging die beiden weiter. Sie suchte nach einem Arbeitsbekleidungsgeschäft. Als sie einen fand, musste sie aber leider feststellen, dass sie dort keine Maid-Kleider haben. Für Jungen wäre alles da, aber dann würde die Hälfte fehlen.
„Was nun?“
„Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Vielleicht sollte ich das noch mal mit meiner Klasse besprechen.“
„Wäre angebracht...Dann sind wir ja schon wieder fertig.“
„Eigentlich schon… Lass uns was Essen gehen, dass haben wir lange nicht mehr gemacht.“
Hideki freute sich darüber. Sie hatte Recht, dass sie lange nichts mehr unternommen haben. Die beiden gingen in ein kleines Bistro und aßen dort gemeinsam.
Unerwartet lief Yahiko an ihnen vorbei. Wieder zusammen mit einen Mädchen. Noriko hoffte nur, dass er sie nicht sehen würde. Zu ihren Pech setzte er sich mit ihr auch in das Bistro.
„Da ist Yahiko.“, flüsterte Hideki.
„Hab ich schon gesehen…“
„Du und Momoko habt wegen ihm Streit, oder?“
„Mehr oder weniger.“
„Ich hoffe, dass bei euch wieder alles gut wird.“
„Mal sehen.“
Noriko lächelte. Sie wollte nicht über das Thema sprechen. Immerhin war sie jetzt mit Hideki unterwegs. Da war alles andere unwichtig.
Yahiko und das Mädchen turtelten dort herum. Mit Sicherheit hat er Noriko gesehen und tut dieses jetzt mit Absicht. Was erhofft er sich damit? Etwa, dass sie eifersüchtig wird? Noriko dachte sich, ganz sicher nicht.
Die beiden aßen in Ruhe weiter und unterhielten sich über das Komitee. Sie besprachen noch einmal, was Montag alles Thema sein sollte. Haben aber auch fest gestellt, dass sie nicht jede Woche zwei Treffen brauchen oder überhaupt jede Woche eins. Es sollte nur noch bei Bedarf stattfinden. Durch die Nachhilfe haben sie alle sowieso so wenig Freizeit.

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