Das Kom­mu­ni­qué

Selina und ich hatten noch lange beratschlagt und notiert und schließlich Gerd angefordert, der den Artikel noch mit uns abstimmte. Schließlich kam Folgendes dabei heraus:

Skandal
Sensationelle Enthüllung aus Wirtschaft und Industrie: Verschwörungstheorien nach denen Wissenschaftler, die der Wirtschaft im Wege sind, "beseitigt" werden, sind keine Fiktion. Das Tagblatt hat Informationen zum Tod von Chemiker und Krebstherapeut Dr. Martin Bücker und zur tödlichen Bedrohung seiner Tochter aus erster Hand. Weiters wurde der international erfolgreiche Produktentwickler Michael Montar schon vor sechs Jahren fast getötet und wird derzeit neuerlich bedroht. Skandalös: Obwohl die Täter der damaligen Bluttat von Montar benannt wurden, wurde nie polizeilich gegen sie ermittelt. Sowohl Staatsanwaltschaft als auch Polizei und Regierung stehen im Fokus der Recherche zu einem Justiz-Skandal ungeahnten Ausmaßes!
Bereits vor sechs Jahren wurde Michael Montar, welcher ein revolutionäres Verfahren zur Gewinnung elektrischer Energie und deren Speicherung patentieren wollte, massiv bedroht und daran gehindert, seine Erfindung zu veröffentlichen. Da er die Bedrohung öffentlich Kund tun wollte, wurde er bei einem Mordversuch schwerst verletzt und entging nur knapp dem Tod. Obwohl Montar die beiden Täter benennen konnte, wurden von der Staatsanwaltschaft keine Ermittlungen gegen die Täter angeordnet. Im Gegenteil. Das Verbrechensopfer wurde vom Staatsanwalt mundtot gemacht. Über die Ergebnisse der von der Polizei angestrengten Ermittlungen nach Auffindung des Opfers wurde ebenfalls vom Staatsanwalt angeblich im Sinne der Staatssicherheit eine Nachrichtensperre verhängt.
Doktor Martin Bücker, welcher vor etwa vier Monaten bei einem Oldtimer-Rennen tödlich "verunglückte", war vorher von dem unter falscher Identität agierenden "Pharmareferenten" Robert Meister aufgefordert worden, seine alternative Krebsterapie als unwirksam einzustellen, um nicht "einem unvorhergesehenen Ereignis zum Opfer zu fallen." Sein Mercedes 300SL Flügeltürer  verschwand sonderbarer Weise von der Rennstrecke, noch bevor Sachverständige das "Unfall-Fahrzeug" begutachten konnten.
Als nun seine Tochter nach Brünn fuhr, um in dieser Richtung zu recherchieren, erregte sie das Interesse des Auftragskillers Viktor Lejbosz, welcher in gehobenen Kreisen als "honoriger Security" gehandelt wurde. (Obwohl den Behörden seit sechs Jahren bekannt war, dass er mit dem Mordversuch an Michael Montar in Verbindung stand bzw. diesen mit Komplizen Dimitri Janko selbst ausgeführt hatte!!!) Als Selina Bücker zu Michael Montar flüchtete, wurde sie von Lejbosz verfolgt und beide in weiterer Folge von ihm angegriffen. Wieder wurde Montar dabei schwer verletzt. Wieder gelang Viktor die Flucht. Mittlerweile gehen mutmaßlich neun weitere Morde auf das Konto des flüchtigen Lejbosz welcher diese Woche bereits dreimal flüchten konnte und sich dank der Unfähigkeit Hauptkommissar Walthers von der Kripo noch immer auf freiem Fuß befindet!"
Selina Bücker und Michael Montar wollen ihre technischen und terapeutischen Errungenschaften zum Selbstkostenpreis auf den Markt bringen und auf diese Weise tausende Menschenleben retten und Krankenhäuser sowie zum Gemeinwohl bestimmte Einrichtungen und Fahrzeuge mit Strom versorgen. Gewinn, welcher die Selbstkosten der von Martin Bücker ins Leben gerufenen Stiftung übersteigt, wird wiederum sozialen Projekten zugeführt.
Zitat Michael Montar: "Martin Bücker hat gezeigt, das es mehr gibt als Profit. Er hat in der Klinik seiner Stiftung zum Selbstkostenpreis behandelt und vielen Patienten ein längeres Leben oder aber ein schmerzarmes Sterben in Würde ermöglicht. Es ist an der Zeit umzudenken und es ihm Gleich zu tun. Seine Tochter Selina und ich haben uns entschlossen, seine Stiftung  in seinem Sinne weiter zu führen. Diese Stiftung soll weltweit Schule machen. Nicht in einem Jahr, nicht in zwei Jahren, Aber innerhalb des kommenden Jahrzehnts MUSS es möglich sein, ohne Verlust von Arbeitsplätzen und in für die Weltwirtschaft tragbarer Weise diesen Fortschritt zu integrieren. Wir sind damit an die Öffentlichkeit gegangen, bevor dubiose Stellen unsere Präsenz vertuschen können, bevor uns wieder jemand verbietet, unser Ziel publik zu machen oder uns gar wieder einmal zu töten versucht! Wir freuen uns über jede Unterstützung und verbitten uns jegliche weitere Drohungen seitens irgendwelcher Lobbys! Wir sind zu Kompromissen bereit, und verlangen dies im Interesse aller Menschen auch von der Weltwirtschaft! Danke für ihre Aufmerksamkeit!"

Nachdruck ausdrücklich erwünscht!

Gerd Wintersteller,
 Chefredakteur

Comments

beta
Fairy Dust

Navigation

Languages

Social Media