Lächelnd, wehmütig blickte die Göttin auf den alten Mann.

Ein Leben lang hatte sie ihn begleitet, hatte sein Schicksal gesponnen. Sie hatte sein Glück gesehen und seine Trauer. Und entgegen ihres Schwurs, unparteiisch zu sein, verliebte sie sich.

Sie verliebte sich in das Lausbubenlächeln des Jungen, in das Lachen des Mannes, wenn er mit seinen Kindern spielte und in das gütige Lächeln des Großvaters.

Ein Leben lang hatte es nur ihn gegeben, doch gehören konnte er ihr niemals.

Denn sie war eine Göttin, er ein Mensch. Sie hatte eine Aufgabe.

Mit einem letzten liebenden Blick durchschnitt sie den goldenen Faden.

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