Das WG-Leben in Arcadia Bay

Es war ein wunderschöner Samstagmorgen in Arcadia Bay und in der einzig erlaubten WG von Blackwell, die außerhalb des Geländes lag, war nur eine einzige Person wach, nämlich Chloe Price. Die selbsternannte Rebellin der Universität war in der Küche und machte Frühstück. Noch während sie dabei war, alles vorzubereiten, wachte ihre Mitbewohnerin Maxine Caulfield auf und kam in ihren gemütlichen Schlafsachen in die Küche.

„Wunderschönen guten Morgen, Chloe.“, murmelte Max noch halb schlafend.
„Den wünsche ich dir auch, Max. Ich mache gerade Frühstück.“, antwortete Chloe während sie sich zu ihrer Freundin umdrehte.
„Oh wie toll, dann komme ich ja genau richtig.“, sagte Max, während sie über die Schulter der Blauhaarigen lugte und einen Blick auf das tolle Essen erhaschte.

Max entschied sich inzwischen den Tisch zu decken, während Chloe weiterhin das Essen machte und dieses schließlich, als es fertig war, zum Esstisch brachte und sie sich gegenüber von Max platzierte. Gemeinsam aßen sie beide ihr Frühstück, genossen die angenehme Stille, ehe sie alles wieder sauber machten und sich kurz danach aufs Sofa setzten.

„Was machen wir heute noch?“, fragte Max und blickte zu ihrer Freundin neben ihr.
„Unsere Freizeit genießen, solange wir sie noch haben. Wir können froh sein, dass wir nicht bei dieser blöden Universität leben müssen.“, antwortete die Blauhaarige mit einem langen Seufzen.
„Aber nicht alle sind scheiße! Denk doch mal an Rachel und da gibt’s auch noch zwei heiße Typen, von denen einer auch blaue Haare hat und genauso ist wie du.“, entgegnete ihr Max.
„Weißt du was, Süße? Du bist verrückt.“
„Du doch auch, wir sind nicht umsonst beste Freundinnen.“, konterte Max und zwinkerte Chloe, mit einem breiten Grinsen auf den Lippen, keck zu.
„Wir gehen schwimmen!“, entschied Chloe nach einer kurzen Pause und sprang motiviert bereits vom Sofa auf.

Max stimmte nur mit einem einfachen Nicken zu, woraufhin beide auf ihre Zimmer gingen und jeweils eine Tasche packten. Kurze Zeit später trafen sie sich wieder vor der Eingangstür, ehe Chloe diese öffnete und beide das Haus der WG verließen. Schnell verstauten sie ihre Taschen in dem Auto der Blauhaarigen und fuhren, nachdem sie eingestiegen waren, zum Parkplatz von Blackwell, wo es übertrieben still war. Zu ihrem Glück waren alle übers Wochenende fort. Die Tür zum Hallenbad war dennoch offen, zumindest für sie, da die beiden Mädchen den Sicherheitschef gut kannten und sich mit ihm verstanden.

Beide stiegen schließlich aus dem Auto aus, schulterten ihre Taschen und gingen zur Umkleide, um sich dort umzuziehen. Kurze Zeit später standen beide in heißen Bikinis da und machten sich auf den Weg zum Beckenrand. Dort angekommen, stieß Max Chloe ins Wasser, worauf die Blauhaarige einen kurzen Schreckensschrei ausstieß und bereits einen Plan geschmiedet hatte, um sich zu rächen. Sie wartete darauf, dass Max ihr aus dem Wasser helfen würde und sobald sie ihre Hand zu fassen bekam, zog die Ältere kräftig daran, sodass auch die Braunhaarige mit einem lauten Platsch ins Wasser fiel.

Sie schwammen einige Bahnen, ehe sie in der Mitte des Beckens stehen blieben und sich in die Augen sahen. Chloe kam der Jüngeren immer näher, legte währenddessen ihre tätowierten Arme um ihren Hals und legte schließlich ihre Lippen auf die von Max. Sie küssten sich sanft aber innig und die Braunhaarige erwiderte die wundervolle Geste ohne Hintergedanken, legte danach ihre eigenen Hände um Chloes Hüften.

„Chloe, du küsst so gut.“, flüsterte Max, nachdem sie den Kuss gelöst hatte.
„Danke.“, zwinkerte Chloe frech . „Du bist aber auch nicht so schlecht.“
„Ich habe nicht damit gerechnet, aber es war wunderschön.“, fügte Max noch hinzu, während ein strahlendes Lächeln ihre Lippen zierte.

Beide verließen danach gemeinsam das chlorreiche Wasser und legten sich auf die Liegen, die um das Becken herum aufgestellt waren. Ihre Augen trafen erneut aufeinander, ehe Max langsam in einen leichten Schlaf driftete. Chloe entschied sich dazu, nach draußen zu gehen, um eine Zigarette zu rauchen. Schnell verschwand sie in der Umkleide und schlüpfte wieder in ihre gewöhnlichen Klamotten, ehe sie den Weg ins Freie anstrebte. Ein wenig später wurde Max durch leise Geräusche geweckt und ging nun ebenfalls in die Umkleide, nur um festzustellen, dass Chloe bereits ihre Sachen eingepackt hatte. Schnell tat Max es ihr gleich, schnappte sich ihre Taschen und verließ ebenfalls das Hallenbad. Sie kam gerade an die frische Luft, da erblickte sie auch schon Chloe, die mit dem Rücken zu ihr stand.
„Chloe, da bist du ja!“
Doch dann blieb sie auf einmal schlagartig stehen, ihre Beine fühlten sich plötzlich an, als wären sie am Boden festgefroren. Ihr liefen bereits Tränen über die Wangen, als sie ein lautes „Nein!“ in die Stille schrie.

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