Date mit dem Tod

"Wieder keine Antworten von diesem dummen Stück Scheiße!", fauchte Celles "wie kann es sein das er uns zuerst rettet und dann einfach so sitzen lässt!?" 
Saphira starrte verwirrt in ihren Ausschnitt.
"Schwesterherz, jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt um über eine Brustvergrößerung nachzudenken!", Celles warf ihr einen bösen Blick zu.
"Kannst du bitte einmal denken bevor du redest?", Saphira zog etwas aus ihrem Ausschnitt und warf es ihrer Schwester auf den Tisch. 
"Es sind zwar keine Antworten, aber Eintrittskarten!", Celles starrte auf die Karten "wieso drei Stück?" 
Plötzlich wurde die Tür aufgerissen und Janina stürmte herein: "Ich muss euch da etwas erklären!" Saphira drückte ihr eine Eintrittskarte in die Hand.
"Was ist das?", Janina wirkte verwirrt. Sie hatte 1000 Fragen erwartet, keine Eintrittskarte zu einem Maskenball im örtlichen Veranstaltungszentrum.
"Du kannst lesen!", stellte Saphira fest "wir gehen da hin! Wir wissen was du bist, warum du es uns nicht gesagt hast ist deine Sache!" 

Die Schwestern und Janina tranken Tee und versuchten den Abend noch einmal durchzugehen.
"Ich wollte ihn einfach zur Rede stellen!", erzählte Janina "er hat mich auch in die Wohnung gelassen. Er wusste das wir am Wohnwagen waren, er hat sofort zugegeben das er Eve die Kehle durchgeschnitten hat! Dann ist er einfach auf mich los gegangen und hat mir in den Arm gebissen, wie ein Tier! Und er hat hat gesagt seine Freunde und er würden euch finden und vernichten!"
Saphira runzelte die Stirn: "Seine Freunde? Hätten wir eine Überpopulation an Engeln in dieser Stadt hätten wir das gemerkt!" 
"Was wäre wenn ein Mensch das Blut eines Teufels trinkt?", fragte Celles.
"Das wäre wider die Natur, das würde zu Wahnsinn und... Wir haben ein Problem!", stellte Saphira fest.
"Was werden wir jetzt tun?", fragte Janina "die Frau mit den grauen Haaren ist schließlich auch auf der Bildfläche aufgetaucht!" 
"Wir gehen auf diesen Ball! Der irre Dämon hat uns die Karten nicht ohne Grund zugesteckt!", beschloss Celles "morgen gehen wir zuerst einkaufen und dann auf den Ball! Janina, du bleibst hier bis wir wissen was Sache ist! Wir sollten und nicht trennen bis wir außer Gefahr sind."

Saphira hatte sich raus geschlichen nachdem Celles und Janina eingeschlafen waren. Sie wusste das es gefährlich war alleine durch die Nacht zu schleichen, aber ihr reichten ihre Informationen nicht. Sie hatte nicht das Gefühl die Situation unter Kontrolle zu haben. Wenn sie es am Ball mit mehr als einem Engel zu tun hätten würden sie es wahrscheinlich nicht schaffen. Und mehrere zu töten war gefährlich. Einen Krieg zwischen diesen beiden Welten wollte niemand provozieren. Der Friedhof hatte keine Beleuchtung, nur eine Gruft stand offen, ein bisschen Licht schien heraus.
Saphira betrat die Gruft und war überrascht über den Anblick der sich ihr bot.
Die Gruft war hell erleuchtet, ein alter Holztisch stand in der Mitte, eine offene Flasche Wein und ein leerer Platz auf dem ein volles Glas stand erwarteten sie. Gegenüber von diesem Platz saß Chruch und grinste: "Setz dich Eisprinzessin!" 
Saphira starrte die groteske Szenerie noch einen Moment an und nahm Platz.
"Du wusstest das ich komme!", stellte sie fest und trank einen Schluck Wein. "Natürlich!", antwortete ihr Church "du hast schließlich Fragen. Verzeih mein überstürztes Aufbrechen, deine Schwester war mir zuwider!" 
"Sie kann sehr aufbrausend sein!", verteidigte Saphira Celles sofort "Und ich schätze du wusstest das Janina uns noch besuchen würde!" 
Church nickte. 
"Du wirst mir auch jetzt keine ganzen Antworten geben...", stellte Saphira fest. "Nein! Wo bleibt da der Spaß?", fragte Chruch und grinste verschlagen "ich hatte schon lange kein "Date" mehr, also verzeih die eigenartige "Einladung"! Es freut mich nicht alleine diesen köstlichen Tropfen leeren zu müssen!" Saphira errötete: "Normalerweise schickt man Blumen und geht in ein Restaurant!" 
"Würdest du mit mir in ein Restaurant gehen?", Chruch lachte und entblößte seine spitzen Zähne "ich entspreche nicht dem was man auf dieser Welt gerne sieht."
"Werde ich dich morgen auf dem Ball treffen?", fragte Saphira verlegen. 
"Man weiß nie wer sich hinter einer Maske verbirgt", flüsterte Church geheimnisvoll.  "Es würde mich freuen - ich meine, deine Rückendeckung wäre nützlich...", als Saphira aufblickte merkte sie das Chruch verschwunden war.

"Saphira ich will dir ja nicht auch noch auf die Nerven gehen, aber Celles hat Recht. Du hast einen komischen Geruch an dir!", Janina hielt Saphira ihr Parfüm vor die Nase. Saphira sprühte sich genervt damit ein. Sie war gerade rechtzeitig nach Hause gekommen um in der Küche die Kaffeemaschine anzuwerfen, da Janina und Celles bereits nach ihr gerufen hatten. 
Celles betrachtete lustlos die pompösen Kostüme in der kleinen venezianischen Boutique in der Innenstadt. 
"Sind sie Saphira Dunkler?", die drei erschraken als plötzlich die Inhaberin hinter ihnen stand. "Ja?", Saphira starrte sie verwirrt an. "Sie wollen ihr Kostüm abholen, habe ich Recht? Es wurde schon bezahlt, warten sie, ich hole es!", die alte Dame verschwand aufgeregt im Hinterzimmer.
"Was ist hier los?", frage Celles verwirrt "wer kauft dir ein Kostüm? Und warum mir keines?" Saphira lächelte: "Ich schätze ich habe heute Abend ein Date!" 
"Mit wem?", wollte Janina aufgeregt wissen. 
"Mit dem Tod!", Saphira nahm das schwarze Kostüm in Empfang. 


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