Dein Rücken der sich von mir entfernt, Beine die dich weit von mir tragen
Deine Berührungen haben mir nie gereicht.
Ich wäre dir überall hin gefolgt, nur um bei dir zu sein.
Oft war es dunkel , wenn wir uns trafen. Aufregung der Nacht, nie wirklich dabei.
Es war kein Tag mehr für mich übrig, immer wenn ich dich sah.
Das Leben drängt, aber das Leben, mein Leben langweilte mich plötzlich.
Naivität ließ mich blind und verhüllte den Weg auf den du mich führtest.
Jedes Mal hast du ein Stück von mir mitgenommen.
Das Mädchen im Spiegel erkannte ich nicht mehr, ich wollte es auch nicht mehr.
Manchmal schmeckten deine Lippen nach Alkohol, besonders am letzten Abend und ich weiß gar nicht, ob du alles so erlebt hast wie ich.
Nur wir allein stehen in der Menge umklammert, während das Leben um uns herum versucht sich zu retten.
Als ich dich ein letztes Mal hinter dem Fenster sah, wurde mir klar, dass es nie genug Zeit zum Lieben geben würde.
Es wirkte immer so als wäre ich dir egal, aber die Anrufe hielten eine Weile an, als ich den Ort verließ, dich verließ.

Comments

  • Author Portrait

    Sehr philosophisch! Gefällt mir wirklich gut! 5/5

  • Author Portrait

    Viele Männer erkennen den "Wert" ihrer Partnerinnen erst nach deren Verlust... So ist das Leben JaNI...

  • Author Portrait

    schön und interessant!

  • Author Portrait

    >> ...während das Leben um uns herum versucht sich zu retten.<< Das ist meine Lieblingszeile ^^ Auch von mir herzlich willkommen :)

  • Author Portrait

    Hi, willkommen bei uns :) Ich schreibe auch schon seit ich jung bin und ich glaube, so geht es vielen hier. Schönes Gedicht als Einstieg.

beta
Fairy Dust

Navigation

Languages

Social Media