Prolog
Dies ist sozusagen keine Pilot folge einer Serie sondern ein Pilot text einer Reihe. Ein Versuch für ein neues Format um diese Seite zu bereichern. Die Idee ist das ich mir von der Community jeden Montag eine Philosophische Frage geben lasse über die ich dann unzensiert und un überarbeitet meine Gedanken niederschreibe.

Wieso das ganze? Wer braucht das schon?
1. Ist das ein Training für mich selber. Ich lese und schreibe zu diesem Thema schon sehr lange. Und ich möchte mich auch mit fragen auseinander setzen die mir sonst nicht so einfallen.
2. Menschen machen sich so wenig gedanken über das "sein" und wieso dinge sind wie sie sind. (sind dinge überhaupt?) Ich möchte hiermit auch zum nachdenken anregen und die Menschen dazu bringen mal etwas weiter zu schauen als nur auf den Teller.

Und was genau steht dann in so einem Text?
Ich werde weder eine Abschließende Analyse abgeben noch eine Allgemein gültige Wahrheit aufstellen. Sondern nur schreiben was mir in den Sinn kommt. Das kann wirr, chaotisch und auch widersprüchlich sein. Es soll nur eines erreichen.
 DENKT NACH! 

Haben wir einen freien Willen? Also haben wir die Macht wann immer wir wollen uns zu allem zu entscheiden? Eine Frage die schon so alt ist wie das Menschen denken können möchte ich meinen. Wenn ich jetzt entscheiden müsste würde ich erstmal sagen, jein, Gehen wir mal von einem durchschnittlichen Menschen aus in unserer Überlegung und lassen durchtrainierte supe Soldaten, mit Drogen zu gepumpte und all jene aus die Jahre lang dafür trainieren das eigene Gehirn zu überlisten. Fangen wir mal ganz einfach an. Was tust du wenn jemand anfangen würde auf dich zu schießen? Du wirst Angst bekommen, das Adrenalin wird in deine Adern schießen und das einzige was du tun wirst ist dich in Sicherheit zu bringen. Hier haben wir schon mal die erste Einschränkung. Unser Körper hat Verhaltensmuster und Abläufe die sich ohne intensives Training oder Abstumpfung nicht ändern lassen. Das ein Mensch nicht einfach so wie ein Vogel fliegen kann muss ich glaube ich nicht erwähnen. Widmen wir uns also nach diesen mehr oder weniger offensichtlichen Wiederlegungen dem Thema zu welches Philosophen seit Hunderten von Jahren beschäftigt, nämlich der Freiheit bei alltäglichen Entscheidungen. Dazu eine ganz einfache Frage zu beginn, Mal angenommen du weist nicht was ein Fisch ist und du hast noch niemals davon gehört, kannst du dann sagen "ich möchte heute Fisch essen."? Jeder kennt das. Man steht vor einem Problem und versucht es zu lösen und nachdem man es gelöst hat fragt ein jemand wieso man es so kompliziert macht und man antwortet nur, hätte ich das doch vorher gewusst. Fazit: Wir konnten uns nicht dazu entscheiden weil wir nicht wussten das es diese Option gab. Natürlich hätte man sich hinsetzten können um In ruhe nach zu denken oder andere Menschen zu fragen. Doch was ist wenn wir zu schüchtern sind zum fragen und was ist wenn wir nicht genug über die Problematik wissen um intensiver an einer Lösung zu arbeiten? treffen wir nicht alle unsere Entscheidungen auf Grund von unserem beschränktem wissen und den Erfahrungen die wir gemacht haben? Sind wir Fähig eine Entscheidung zu Treffen auch wenn sie uns missfällt? In der Biologie wurde schon vor langem bewiesen das dass Gehirn Dinge an die es sich gewöhnt hat immer intensiver und öfter wiederholt, Gewohnheiten halt. Dinge die wir tun weil wir sie tun. Wieder etwas das uns erstmal im freien Willen einschränkt. Der Mensch ist ein Gewohnheits Tier und denkt meistens erst im nachhinein über das nach was er tat. Wir sind in der tat in der lage eine große pallete an optionen zu haben wenn wir uns auf eine situation vorbereiten. Wir können durch training unsere instinkte und reflexe austrixen und kontrollieren. Und dennoch wird es immer dinge geben die wir übersehen oder nicht sehen wollen oder uns garnicht erst gezeigt werden. Wir sind sozusagen gefangene der eigenen Unwissenheit? Oder doch unterlegen unserer Animalischen Urtriebe? Sind wir WIRKLICH so intelligent wie wir immer meinen oder genau so simpel wie ein Dachs?

Ps. Über Vorschläge zur Verbesserung oder Änderung des Formats oder auch Inhaltliche Wünsche bin ich gerne offen. War eine schnaps Idee^^

Comments

  • Author Portrait

    interessante idee!

  • Author Portrait

    Ich finde das gar keine Schnapsidee! Mir gefällt dieses Format. Was du geschrieben hast, finde ich sehr gut und du hast damit auch Recht. Ich persönlich glaube, dass wir uns selbst teilweise im Leben umprogrammieren können. Wir können gewisse gewohnte Muster durchbrechen, wenn wir sehen, dass uns die alten Muster nicht mehr weiterbringen. Ich glaube man kann Synapsenverbindungen die einem hindern, lösen und neue knüpfen. Aber das ist natürlich stets mit intensiver Arbeit und Selbstreflexion verbunden. So glaube ich schon, dass wir das Meiste im Leben selbst bestimmen. Wir können sogar die Welt um uns mit unserem Denken verändern. Doch glaube ich auch an eine gewisse Fügung, eine Lebensplan, den man z.B. in einem Kosmogramm, einem Geburtshoroskop sehr gut sieht. Wir gehen durch gewisse Häuser und in jedem Haus sind wieder andere Themen gerade aktuell. Wir haben auch alle unsere Konstellationen, die uns unsere Thematiken aufzeigen können. Allerdings geht nicht jeder gleich mit dem um, was er dadurch mitbekommen hat. So kann sich bei einem Menschen eine ganz andere Thematik zeigen, auch wenn er vielleicht einen Planeten am gleichen Ort hat, wie ein anderer, und der andere geht es wieder ganz anders an. Denn schlussendlich entscheiden wir, wie wir mit unseren Veranlagungen umgehen. Das sind einfach gewisse Gedanken dazu, was ja der Zweck dieses Formats sind. Die Frage lautete ja: Bestimmen wir unser Handeln selbst oder sind wir nur Marionetten? Ich glaube an eine Selbstbestimmung, mir ist aber auch klar, dass wir viele Dinge in uns haben, die uns wieder anders mit etwas umgehen lassen. Was sicher wichtig ist, negative Denkmuster immer mehr zu durchbrechen und stets weiter zu wachsen. Zu der Frage nach was entscheiden wir?: Ich entscheide eigentlich wenn irgend möglich nach den Grundsätzen der universalen Liebe, die alle Lebenwesen einschließt und ich glaube auch an eine höhere Macht die uns zur Seite stehen kann, auf unserem Weg. Nach den Werten dieser liebenden, lichtvollen, göttliche Macht richte ich mich aus, jedoch nicht nach Dogmen irgendeiner Religion sondern nach den Grundsätzen die eigentlich in allen Religionen beschrieben werden. Ich versuche wenn möglich niemandem zu schaden und versuche mich selbst in einem kritischen Licht zu betrachten, denn ich glaube, dass man immer wieder dazulernen kann. So das war jetzt aber ein langer Monolog ;-). Das sind einfach so meine Gedanken zu diesen Fragen.

  • Author Portrait

    Tut mir leid wenn es zu krude ist bin voll müde. Über viel Feedback wäre ich erfreut um das Format wirklich gut und interessant für alle zu gestallten. :D

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