Die Menschenmenge,
ein brausendes Meer,
mit Schall und Klang,
doch ohne Gehör,
der Einzelne verloren im Heer,
zu klein die Stimme, zu gebrechlich die Gestalt,
zu groß - die äußere Gewalt.

Was tut der Einzelne nur ganz allein,
gräbt sich in Gedanken hinein,
einen Weg zu erhaschen,
vorwärts zu kommen,
sich Gehör zuverschaffen.

Doch der Einzelne verstummt,
von anderen untermauert,
mit Tat und Wort verschlungen,
so wird er dieser Welt nie entkommen.

Comments

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    Wieder ein tolles Gedicht, Vogel ^v^ Wenn man heutzutage wirklich etwas bewegen will, muss man zusammen handeln ;)

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    Das gefällt mir sehr gut ich mag deine Gedichte wirklich! Das was du hier schreibst ist so wahr und es wird Zeit, dass wir dem Einzelnen wieder mehr Beachtung schenken lernen.

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    beschreibt sehr gut worüber ich oft nachdenke. toll!

  • Author Portrait

    Leider ein großes Problem der Überbevölkerung, aber was wirklich zählt, sind die wenigen wahren Freunde, für die wir nicht nur ein Mensch unter vielen sind, die für uns Zeit nehmen und stets zuhören, die uns wertschätzen, für die wir trotz all den eigenen Gedanken und Problemen wichtig bleiben :)

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