Früh am Morgen,
wenn der Berg im Wasser sich zeigt,
der See noch glatt ist,
vergisst du Sorgen und Bang,
lenkst dein Boot in weitem Bogen
dem Ufer entlang.

Du glaubst der See sei immer so nett zu dir,
er zieht dich an, du bist so gerne hier.
Wenn er so still im Morgenlicht liegt
und dir Kraft und Frieden gibt.
Selbst in des Sturmes Gewalt
ist seine Kraft in der Schönheit geballt!

So schön der See auch ist,
er steckt voller Tücke und List,
verlangt Respekt
von jenen die ihn lieben.
Ist sein Verlangen erst geweckt,
kannst du ihn nicht besiegen!

Ich liebe „meinen“ See
Doch ich bin mir bewusst:
Er bringt auch Leiden und Weh
und großen Verlust!
Wenn er wieder ein Leben raubt,
Einem der nicht daran glaubt…

Comments

  • Author Portrait

    Bellissima!

  • Author Portrait

    Wie wundervoll! Ich liebe den See und das Meer, Gewässer generell. Dieses Gedicht triff direkt einen Nerv bei mir Toll!

  • Author Portrait

    so schön und doch gefährlich, das macht einen gewissen Reiz aus ;) sehr gut geschrieben! :)

  • Author Portrait

    Wunderschön! Der See ist für mich wie ein drittes Elternteil, er kann einem sehr viel beibringen.

  • Author Portrait

    Du hast wirklich ein Boot am See? Dann ist der Titel womöglich auch echt... Eine Verbeugung ist angebracht Herr Graf :) vor allem weil das Gedicht mal wieder überaus gelungen ist. Abonniert!

  • Author Portrait

    Wie dich der See in den Bann gezogen hat, wurde ich von deinem Gedicht in den Bann gezogen. Ich kenne dieses Gefühl vom Rhein der sich hier vorbei schlängelt. Klasse Beschreibung, man sieht den See praktisch vor Augen. :)

beta
Fairy Dust

Navigation

Languages

Social Media