Es war ein Geschenk. Nur ein kleines Geschenk. Er hatte kaum darüber nachgedacht. Ein spontaner Gedanke. Nichts weiter. Georg würde es bestimmt mögen. So hatte er es sich gedacht. Dennoch stand er jetzt unsicher in ihrem Schlafzimmer und starrte auf das Bett. War es die richtige Entscheidung gewesen? Sie hatten nie über eine solche Option geredet. Klar, sie waren nicht so verklemmt wie andere Paare und schon gar nicht so, wie ihre heterosexuellen Freunde, und doch... Es kam ihm irgendwie falsch vor. Aber er hatte die Blicke seines Mannes bemerkt. Das gierige Stieren auf den Körper des anderen, des Fremden Mannes. Ansehen war erlaubt. Das war eine, von Anfang an festgelegte Regel. Anschauen. Mehr nicht. Schon gar nicht alleine. Aber das hier würde nicht Georgs Alleingang werden. Sollte es nie werden. Dies hier war eine Überraschung. Für Georg, und eigentlich auch für ihn. Greg. Doch jetzt fühlte es sich irgendwie seltsam an diesen schönen, nein anbetungswürdigen fremden Mann in ihrem Ehebett sitzen zu sehen. An das Bettgestell gefesselt wie bei einem SM-Spielchen. Doch das sollte es nicht werden. Naja, irgendwie ja schon. Ein ganz kleines Bisschen jedenfalls. Es würde heiß werden. Aufregend. Verboten gut. Verboten. Da kam Greg wieder an den Punkt. Es fühlte sich verboten an. Falsch. Einfach so falsch. Als hätte er Georg schon alleine deshalb betrogen, weil er den Stripper in ihr gemeinsames Zuhause gebracht und in ihr Bett gesetzt hatte. Er hatte ihn nicht angefasst. Nicht einmal um ihm die Hand zu schütteln. Dennoch fühlte er sich schmutzig und schlecht. Aber wenn er daran dachte, wie sein Liebster sein Geschenk vorfinden würde und sein Blick über die nackte Haut wandern würde... Dann verschwand der Gedanke daran, dass es falsch war. Es war für ihn. Greg's Vallentinsgeschenk an Georg. Er würde es lieben. Sie würden es beide lieben. Wie oft hatten sie sich schon überlegt wie es wohl wäre, noch einen weiteren Mann zu sich ins Bett zu holen? Zu oft. Sie hatten es sich vorgestellt. Mehr nicht. Zu sehr hatte es sich falsch angefühlt, einen anderen Mann zu lieben als den eigenen. Doch in den vergangenen Wochen hatte er Georg ansehen können, dass es ihm nicht um Liebe ging. Das war es nie gewesen. Sie beide liebten sich. Einen anderen Mann würden sie nicht lieben. Sie würden ihn lediglich für ihre eigene Lust benutzen. Ihre innersten, verdorbenen Wünsche, die sie entweder nicht zu zweit aufleben konnten, oder die einer von beiden nicht ausleben wollte, weil es einfach nicht sein Ding war.


Apropos Ding. Das harte Teil in seiner Hose zeigte Greg ganz deutlich, dass er dies Abenteuer ganz genauso sehr wollte, und auch brauchte, wie sein Mann. Nur im Gegensatz zu seinem Mann hatte er er die Idee, die schon seit Monaten in seinem Kopf herumschwirrte in die Tat umgesetzt. Sie war ihm im Kopf umher geschwirrt, seit sie das erste Mal in diesem Stripclub waren. Um ein bisschen Pep in die Beziehung zu bringen. Sich ein wenig aufzuheizen und dann nach Hause zu verschwinden und sich das Hin raus zu vögeln. Ja, auch er hatte den jungen, schönen, muskulösen Körper des Strippers unwiderstehlich gefunden. Auch er hatte seine Fantasien gehabt. Er hatte sich vorgestellt wie es wohl wäre diesen Mann zu küssen, ihn an sich zu ziehen und sich an diesem perfektem Körper zu reiben. Ihm an den Schwanz zu packen und ihn in den Mund zu nehmen. Zu sehen, wie Georg ihn küsste, streichelte...ihn ...fickte. Oder sich ficken lies? Dieser große Schwengel würde in Georgs weißem Arsch verschwinden und Georg würde stöhnen und den Kopf in den Nacken legen. Das Gesicht lustverzerrt. So wie er selbst, den Penis des Strippers tief in seiner Kehle. Ihn lutschend, saugend an dem geilen Stück Fleisch.


Greg hatte seine Augen geschlossen. Er lehnte sich an den Türrahmen. Seine Hand war längst in seiner Hose. Seine andere knöpfte diese auf und schob sie herunter. Er kickte sie von den Füßen und zog seine Unterhose hinunter. Kickte auch diese fort. Sein hartes Glied stand steif von seinem Körper ab. Die ersten Tropfen Vorsaft sammelten sich bereits an der Nille. Sie könnten das tun, was schon seit Wochen ihr Traum ist. Sich beide gleichzeitig in einem Arsch versenken. Zusammen kommen in diesem Arsch. In diesem Loch, welches nur für sie da war. Nur für die Befriedigung ihrer Lust. Er öffnete die Augen und sah dem Mann auf dem Bett ins Gesicht. Auch er war hart und in seinen Augen stand pure Lust. Nicht, weil er so gut bezahlt wurde, immerhin Tausend Euro, nein, man sah es ihm an, dass ihn die Vorstellung gleich mit zwei Kerlen Sex zu haben total an machte.


Greg hörte die Wohnungstür. Jetzt wurde es ernst. Würde sich zeigen, ob seine Idee gut oder schlecht war. Gott er betete dafür, dass Georg sie mögen würde. Den Stripper mögen würde und ihn dafür noch ein klein wenig mehr lieben. Ach, warum sollte er nicht? Auch für ihn ging hier ein Traum in Erfüllung. Er bekam heute nicht nur seinen Mann, sondern auch noch den geilen Stripper, den er schon so lange wollte. Was sollte hierbei schon schiefgehen? Das konnte nur geil werden. Man, er war auf Georgs Gesicht gespannte, wenn er ins Schlafzimmer kam und Sex mit Greg erwartete, doch anstelle seines Ehegatten nicht nur den, sondern auch noch den Stripper aus dem Club vorfand. Ihm würden die Gesichtszüge entgleisen und dann würde er Greg um den Hals fallen. Er würde ihn mit Küssen überhäufen und dann würde er in die Knie gehen und seinen Schwanz in seinen... . Pure Wunschvorstellung.


„Chrmmm... Was haben wir denn hier? Wolltest du etwa ohne mich anfangen?“

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