Die Gabe, Maries Weg in ein neues ich...(Kap 7)

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Kap ab! (Film ab)


Dank dem Indianer, wusste ich, dass ich eine Aufgabe zu erfüllen habe und meine Gabe für das Gute einsetzen musste, wollte…wie auch immer. Und das würde ich auch, denn seit dem Unfall, war ich nicht mehr die gleiche. Ich war eine neue Marie,…mit einer neuen Mission. Man, hört sich das schräg an aber es ist so wie es ist!

Leah konnte mit dem Testament das Reservat in La Push vor gierigen Geldhaien retten. Nun werden da, dank meiner wundervollen Gabe… die ich nun akzeptiere,… keine Kaufcentrin hin gebaut. Maya ist seit den letzen zwei Tagen etwas ruhiger und nachdenklicher. Vor zwei Tagen waren wir in Port Angeles einkaufen und wir haben kein vernünftige Boutique gefunden. Ob sie deswegen so nieder geschlagen wirkt?

Ich saß am See und las in meinem Buch als Maya ankam.

„He Marie, was ist eigentlich mit dem geilen Typen aus dem Club in L.A?“

„Ähm ja, ich hab keinen Plan der wollte sich bei mir melden aber mein Handy hat in den letzten Woche nicht geklingelt, ich muss mal schauen gehen.“

Wir gingen gemeinsam nach drinnen und ich suchte nach meinem Handy, als ich es dann gefunden hatte, hab ich erstmals mit bekommen das es aus war und auch der scheiß Akku alle war. Ich steckte es an die Ladestation und ließ es eine Weile laden. In der Zeit wollte ich Maya fragen, was mit ihr los ist.

„ He Maus, was ist eigentlich mit dir los? Du bist so in dich gekehrt und nachdenklich?“

„Naja ich find die Gegend hier total toll, ich würde am liebsten in Port Angeles ein Modeladen auf machen und hier in Forks leben!“

Bäääm da war es raus und ich etwas irritiert!

„Ja hm… und du willst es wirklich war machen?“

„Ich weiß nicht, weil… wegen dir, würdest du hier auch bleiben wollen?“

„ Naja ist jetzt bissel überraschend und ich weiß nicht genau, ich müsste da erst mal überlegen und alles abwägen und schauen wo ich dann arbeite und und und.“

„Du könntest bei mir mit im Laden arbeiten die Büroarbeit und alles machen!“

„Na du hast ja schon alles geplant. Lass mich bitte überlegen und drüber schlafen ok? Lass uns morgen noch mal reden.“

„Ok nimm dir alle Zeit der Welt.“

Ich ging in mein Zimmer um mein Handy anzuschalten und als es dann einen momentlang an war, klingelte es ohne Pause, ich dachte das würde nie enden. Ein dutzend SMS kamen an, naja… 4 um ehrlich zu sein.

Mama:
>Hallo mein Kind, seid ihr gut angekommen?
Melde dich mal bitte.
Ich liebe die Mum. <

Dad:
>He mein Schatz.
ich muss dir eine traurige
Nachricht dalassen.
Deine Firma hat dir gekündigt,
aber ich hab gleich Anwälte eingeschalten
das du deine Abfindung bekommst.
Ein tollen Urlaub noch. Dad<

Leeland
>He Marie, ich wollte dich näher kennenlernen
aber ich bekomm dich nicht ans Telefon
und im Club bist du auch nicht mehr.
Ich hoffe du meldest dich wenn dich eine
meiner Nachrichten erreicht.

Leeland
>He Maya, ich bekomm dich nicht aus den Kopf.
Ist alles ok bei dir?
Bitte melde dich doch.

Naja, dann werde ich mal antworten!

Mama
>He Mum, wir sind gut angekommen.
Es ist wunderschön hier, sehr ruhig und echt viel Wald.
Die Vermieterin hier ist sehr nett.
Ich liebe dich, Marie<

Dad
>Na toll, nun hab ich keinen Job mehr
aber danke Dad, das du immer da bist für mich
ich liebe dich und der Urlaub ist der Hammer.
Kuss Marie

PS: Das ändert nichts an der Tatsache, dass du aufhören sollst in meinen Briefen zuschauen. Wie oft soll ich dir das eigentlich noch sagen? Ich bin erwachsen Dad!<

Leeland
>He Edward schön dass du an mich denkst.
Ich hatte einen Unfall, lag einige Wochen im Krankenhaus
aber es geht mir schon wieder besser.
Ich bin gerade im Urlaub in Forks,
ich würd dich auch näher kennenlernen wollen.
Ganz liebe Grüße aus dem Urlaub, Marie

Es dauerte auch nicht lang und mein Handy klingelte wieder eine SMS von Leeland

Leeland
>Hallo, schön das du dich gemeldet hast.
Mir ist gerade das Herz gesprungen vor Glück.
Gott sei Dank, geht es dir wieder besser. Wünsch dir einen tollen Urlaub.
Melde dich wieder, wenn du in L.A bist würde dich gerne ausführen.
Lg Leeland

Hm… ich glaube, ich werde wohl nur noch mal zur Wohnungsauflösung nach L.A kommen, da ich eh keinen Job mehr habe aber das schreib ich ihm noch nicht. Ich will sehen ob er es wirklich ernst mit mir meint.
Ich ging dann zu Maya um ihr zu sagen, dass ich keinen Job mehr habe und ich mit ihr gerne hier im Lande bleiben würde!

Maya wo bist du, ich muss mit dir reden?“

„Ich bin auf der Terrasse!“

„He ich habe keinen Job mehr in L.A die haben mich gekündigt, mein Dad kümmert sich um alles andere.“

„Oh nein, du arme und nun… was willst du machen?“

„Ja also, da ich nun keinen Job mehr habe und mich nichts in L.A hält, würde ich gerne mit in deinen Laden einsteigen.“

„Wow jaaa… ich liebe dich, wir können zusammen bleiben und großes erreichen. Aber was ist mit dem Kerl, wie hieß er doch gleich nochmal… ach ja, Leeland?“

„Ja ich weiß noch nicht, aber ich will es langsam angehen und sehen ob er es wirklich ernst meint und wenn es dann so weit ist, kann ich ihm das ja noch sagen, dass wir hier bleiben.“

„ Und was machen wir heute noch so?“

„Lust zu wandern?“

„Ja gerne, dann müssen wir nur noch eine Wanderausrüstung aus der Stadt besorgen.“

„Ja das müssen wir wohl! Wir haben ja nicht schon genug.“

Kaum hatte Maya das gesagt, dass wir noch die Ausrüstung brauchen waren wir auch schon in der Stadt am Schoppen!
Zwei paar Boots, Feldflaschen, Rucksäcke, erste Hilfe Ausrüstung, Isomatten, ein Zelt naja eigentlich wollte ich nur einen Tag wandern gehen aber ja… Zelten ist doch mal was.

Gaskocher, Taschenlampen, Kompass… Himmel, was braucht man den noch alles… Geschirr, Besteck… alles perfekt verstaubar in den Rucksäcken so wie ich Maya kenne, können wir noch einen Handwagen mitnehmen der mit Lebensmitteln vollgepackt ist. Und einen zweiten für Klamotten und Schuhe…den dürfen wir unmöglich vergessen. Ich weiß zwar nicht wozu sie dann andere Schuhe braucht aber wir reden von Maya…eine Naturgewalt für sie…nicht verstehbar.

Nach gefühlten 10 Stunden Schoppen, waren wir wieder zuhause. Ich warf mich vor die Glotze und Maya stellte alles bereit, machte Essen für den morgigen Ausflug und kam mit dem Abendbrot zu mir auf das Sofa. Wir machten mal wieder ein gemütlichen Abend vor der Glotze mit lecker Essen und Popcorn. Einfach schön ausruhen, bevor wir morgen unsere Wandertour antreten… na ja, ich bin gespannt wann morgen meine Nacht vorbei ist?

Meine… beziehungsweise… unsere Nacht, war um 7 Uhr vorbei. Nach dem Duschen und Frühstück sind wir los, direkt zum See. Wir wollten um den herum naja mal sehen wie weit wir kommen und was wir so alles sehen.

Ich streifte mir meinen Rucksack auf und ging fast wieder in die Knie, man war das Teil schwer!

„Sag mal Maya, hast du da Felsblöcke reingestopft?“

„Nee! Nur was man zum Wandern so braucht und natürlich was Frau so braucht!“

Natürlich…war ja klar.

Also ging es los. Wie gesagt… erst liefen wir am See entlang in den Wald hinauf. Als wir nach etlichen Meilen vor einen Fluss standen, endschlossen wir uns diesen zu folgen. Wir liefen tiefer in den Wald. Die Bäume waren so hoch, das es den Anschein hatte, sie würden den Himmel berühren. Als die Abenddämmerung herannahte, suchten wir eine passende Stelle zum Zelten. Ich graule mich schon vor dem Zeltaufbau. Das kann dauern und auch Kompliziert werden!

Dann endlich hatten wir den perfekten Platz gefunden. Eine kleine Lichtung die in der Abendsonne wunderschön aussah. Die vielen fliederfarbenden Blumen machten den Anblick traumhaft, es sah wie ein Bild von Da Vinci aus das lebendig geworden war. WOW, mir fehlten echt die Worte. Die Natur ist ohne jeden Zweifel das schönste was es gibt.

„So, las uns unser Nachtlager aufschlagen“, sagte Maya.

Gesagt getan, ich setzte den Rucksack ab und fühlte mich wie eine Feder. Junge, der Sack, hat bestimmt 20kg…mindestens. Ich stellte mich schon auf eine lange Bastelarbeit ein um das Zelt aufzubauen. Dann machte Maya ihren Sack auf und holte den kleinen Sack raus wo das Zelt drin war und packt es aus, warf es an seinen Platz und dann stand es dort, ganz ohne Stangen und Harken. Ich war verblüpft!

„Ein Frauen Zelt“ sagte Maya mit einen schelmischen Blick.

Ich ging dann Holz sammeln und Maya machte alles gemütlich. Ich weiß nicht wie weit ich in den Wald gelaufen war, aber ich stand auf einmal an einem zu gewucherten Spielplatz. Der sah sehr Mystisch aus… naja, ich schenkte dem Platz nicht weiter meine Aufmerksamkeit sondernd sammelte noch etwas Holz, machte mich zurück zur Lichtung und zu Maya, die schon alles lieb hergerichtet hatte.

Wieder im Lager angekommen, haben wir Feuer und etwas zu Essen gemacht. Ein paar Schnitten die Maya schon vorbereitet hatte und heißen Tee.
Wir redeten noch etwas und gingen auch bald schlafen, das Feuer loderte noch bis fast in die Früh.

„Ich bin vorhin beim Holz suchen, auf einen alten Spielplatz gelandet!“

„Was, mitten im Wald?“

„Ja, ich war auch erstaunt und verblüfft, wir können ja morgen in diese Richtung aufbrechen und es erkunden, was hältst du davon?“

„Naja so lange es hell ist, können wir das tun! Das hört sich etwas gruselig an. Weil was macht ein Spielplatz mitten im Wald?“

„Wer weiß, vielleicht kommen wir noch an eine vergessene Stadt vorbei.“

„Ja klar, wird ja noch schlimmer… hör jetzt auf, ich kann sonst nicht einschlafen!“

„Ach du wieder, ich hab doch noch nichts Schlimmes erzählt, wenn ich von Monstern oder Geistern erzählt hätte. Sowas wie...`Ich sehe tote Menschen´“

„HÖR AUF JETZT! Ich kann sonst nicht schlafen, denn das ist verdammt nochmal nicht witzig, weil du nämlich wirklich welche siehst.“

„ Jaja ist ja schon gut! Also gehen wir morgen in die Richtung zum Spielplatz?“

„Ja, wenn wir jetzt endlich schlafen!“

„Ok, dann last uns schlafen! Nacht!“

„ Nacht“, kam es dann noch etwas dürftig von Maya und wir schliefen ein.
Naja und meine Nacht war Kürzer als gedacht!

Comments

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    ich versteh das mit dem indianer nich so ganz... ansonsten wieder gut :)

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