Die Rückkehr des Königs V

Ich schlief. In meinem Traum sah ich ein Tor vor mir. Die großen, steinernen Flügel schwangen auf und ein körperloser Schatten, der unheilverkündend im angrenzenden Raum darauf wartete, eingelassen zu werden, grollte so laut, dass die Erde zitterte. Meine Hände lagen noch auf den großen Schwenkflügeln der Tür. Wieso ich sie geöffnet hatte, obwohl ich wusste, was auf der anderen Seite lauerte, konnte ich selbst nicht verstehen. Ich wollte nicht auf der gleichen Seite mit der Kreatur stehen, ich fürchtete ihr Erscheinen, und doch öffnete ich ihr unvoreingenommen das Tor und wartete darauf, verschlungen zu werden.
Ein gewaltiger, missgestalteter Schatten fiel in den Raum, in dem ich stand, und ließ es dunkel um mich werden. Ich spürte einen Zug an meinen Haaren, als würde sich Wind aufmachen, aber nichts geschah. Das Schattenwesen schwebte vor mir. Es streckte sich in meine Richtung, reckte mir eine unförmige, schattenhafte Klaue entgegen und berührte mich.
Ich sah auf und erwachte.

Schweiß perlte mir von der Stirn. In den letzten Tagen hatte ich so schlecht geschlafen, dass michkein Traum heimsuchen konnte, aber diesmal näherte sich etwas. Diesmal hatte ich das Untier hereingelassen und es war eingetreten. Zu mir. Auf meine Seite. Nie zuvor war es ich ihm begegnet. Nie zuvor, hatte es mich berührt, nie war es über die Schwelle gekommen, ehe ich erwachte. Und doch war es ihm diesmal gelungen.

Heftig atmend klammerte ich mich an der Kette fest, die Karon mir gegeben hatte und bemerkte plötzlich, Hitze an meinen Fingern. Mit gesenktem Blick sah ich, dass die kleinen, grünen Steine, die die Augen des Rabenschädels bildeten, glühten und Wärme aussandten.
Sofort setzte ich mich auf, schwang die Beine aus dem Bett und warf den Kopf herum. Mit zwei Schritten war ich zum Fenster hinübergelaufen, hatte den schweren Vorhang zurückgeschlagen und spähte hinaus. Der raue Wind blies mir entgegen. War er dort draußen? War er hier?

Mein Magen krampfte. Ich beugte mich hinaus und erhoffte, irgendwo in der Ferne, einen am Nachthimmel kreisenden Vogel zu erblicken, aber nichts war zu sehen. Langsam senkte ich den Blick und bemerkte, dass die Steinchen nun schwächer glühten. Ich hatte mich geirrt. Karon war nicht da. Es war zu gefährlich. Und er würde auch nicht kommen. Betreten wandte ich mich ab und schlenderte zum Bett zurück. Die Schwere des Traums war mit dem Erwachen vollständig verflogen, und dennoch hing mir ein seltsames Gefühl nach. Als ich das Bett erreichte, flackerte die Kette auf.

Die Stirn in Falten legend, hob ich sie hoch und balancierte sie auf meiner Handfläche. Ich hob den Arm und schob ihn zum Fenster hin. Wie zuvor wurde das Licht der Rabenaugen schwächer. Dann lenkte ich die Finger vom Fenster fort, hin zur Tür, und sie glommen greller auf als zuvor.
Karon hatte mir versprochen, dass dieser Anhänger eine Verbindung zwischen uns darstellen würde. Dass er nun leuchtete, gerade in jenem Moment, in dem ich aus dem Traum erwachte, war mit Sicherheit kein Zufall. Dahinter steckte etwas, das der Dämon mir zeigen wollte.

Ich zögerte noch, aber eigentlich wusste ich längst, was ich tun musste. Barfuß huschte ich zur Tür, öffnete sie und schlüpfte auf den Korridor hinaus. Das Licht wurde greller. Schnell wandte ich mich nach links, blieb vor der nächsten Tür stehen und hob die Hand, um zu klopfen, zögerte jedoch. In diesem Zimmer schlief Selinia. Als wir uns abends hier verabschiedet hatten, war sie mir so müde und traurig vorgekommen, dass ich kurzzeitig davor zurückschreckte, sie wegen dem bedeutungslosen Leuchten einer Kette zu wecken. Aber wenn es um Karon ging und etwas, das er mir zeigen wollte, dann wäre sie sicher gern dabei. Also klopfte ich. Hinter der Tür raschelte Stoff. Es dauerte nur kurz, dann wurde mir geöffnet und ein verschlafenes Mädchen mit zerzausten Haaren und zusammengekniffenen Augen lugte heraus.

»Erias?«, fragte sie mich, rieb sich über die rechte Wange und das Auge und gähnte provozierend. »Es ist mitten in der Nacht. Wieso schläfst du nicht?«
»Ich hatte einen Albtraum«, gestand ich ihr und kam mir, noch während die Worte meine Lippen verließen, plötzlich wie ein dummes, kleines Kind vor. Als Selinia verschmitzt zu grinsen begann, hob ich sofort die Hand auf der Karons Kette lag und bemerkte, wie ihr Blick auf den Anhänger fiel.
»Was tust du mit Karons Kette?«, fragte sie mich misstrauisch. »Stimmt etwas nicht?«

»Als ich aufgewacht bin, hat er geleuchtet. Es ist das erste Mal. Karon sagt, diese Kette verbindet uns. Ich glaube nicht an Zufälle.«
»Und du glaubst, es hängt mit deinem Traum zusammen?« Mit zusammengekniffenen Augen verschränkte Selinia die Arme vor der Brust. »Was war das für ein Traum?«
»Ein Traum von einem Ungeheuer. Ich stehe vor einem Tor, das mit kryptischen Zeichen übersät ist. Eine Warnung oder ein Fluch, oder beides. Jedenfalls kann ich spüren, dass es böse und schlecht ist. Trotzdem öffne ich das Tor und lasse einen Schatten herein. Dann wache ich auf, und normalerweise ist alles wie zuvor. Aber diesmal leuchtete der Anhänger. Ich bin sicher, dass es irgendetwas bedeutet.«

Mit einem hilflosen Lächeln blickte ich ihr entgegen. Natürlich wusste ich, wie armselig sich meine Geschichte anhörte, aber ich vertraute darauf, dass Selinia in alledem Karons Handschrift finden würde. Und tatsächlich nickte sie verstehend. »Du glaubst, er will dir etwas mitteilen? Weißt du, wer der Schatten aus deinem Traum ist?« Kopfschüttelnd verneinte ich ihre Frage und sie fuhr unbeirrt fort: »Kommt er dir vertraut vor?«
»Nein. Aber ich glaube, Karon will mir helfen. Der Anhänger leuchtet stärker und schwächer, wenn ich mich bewege. Vielleicht will er mir den Weg an einen bestimmten Ort weisen. Es könnte mit meinem Traum zusammenhängen.«

Nickend sortierte Selinia ihre noch immer schläfrigen Gedanken und erwiderte schließlich: »Ich komme mit dir. Los, lass uns sehen, wohin Karon dich führen will.«
Ich verließ das Zimmer, den Rabenschädelanhänger auf der vorgestreckten Hand erhoben. Er leuchtete. Vorsichtig wandte ich mich nach links und das Licht wurde greller. Selinia nickte mir auffordernd zu, und ich folgte dem Gang. Es war dunkel um uns herum und zog wie Hechtsuppe. Der kühle Nachtwind pfiff durch die Steine. Nur das durch die Fenster einfallende Mondlicht und die Kette in meiner Hand erhellten den Gang. Das war nicht viel, aber es reichte zur Orientierung aus. Am Ende des Ganges führte eine große Steintreppe hinab. Auf der entgegengesetzten Seite, am anderen Ende des Korridors gab es eine weiter. Die andere war ich im Laufe des Tages schon einige Male hoch und runter gegangen, diese hier nicht. Behutsam legte ich die freie Hand auf den hölzernen, kunstvoll gearbeiteten Handlauf und stieg die ersten Stufen hinab. Jede Stufe für sich war länger und breiter als gewöhnlich. Da ich groß war, bereiteten sie mir keine Probleme, aber ich sah, dass Selinia auf der zweiten Stufe daneben trat und ins Wanken geriet. Sofort hob ich die Hand, um ihr Hilfe zu leisten und sie schenkte mir im Gegenzug ein Lächeln. Dieses kleine, halbherzige Lächeln ließ mich für einen Moment vergessen, dass wir hier waren, weil Karon es so wollte, dass ich erst zuvor aus einem Traum erwacht war, in dem mir ein finsteres Wesen nachstellte und auch, dass wir zwei Fremde an einem Ort waren, den wir kaum kannten, und der nun unsere Heimat war. Ich vergaß, dass ich traurig war, Karon viel zu schnell wieder verloren zu haben und auch, dass dieser Ort voller Erinnerungen steckte, die ich nicht besaß. Ich schaute ihr in die Augen und wusste, solange wir zusammenhielten, waren all die kleinen Sorgen nur Nichtigkeiten, denen ich zu viel Aufmerksamkeit schenkte.


»Weiter«, flüsterte sie und ich wandte meine Aufmerksamkeit nickend dem Anhänger zu.
Das matte, grüne Licht, das den Rabenaugen entstieg, wurde greller und greller. Es leuchtete, bis es den Treppenabgang beinahe erhellte und denn sah ich es vor mir: Ein gewaltiges Wandgemälde, bestimmt mehr als vier Meter groß und breit. Es barg die ganze Wand, um die sich die Treppe hinab schlängelte unter sich. Es zeigte eine Frau und einen Mann, die auf eben dieser Treppe standen, wie Selinia und ich. Der Mann trug einen kostbaren, azurblauen Rock, ein um den Hals geschlungenes graues Tierfell und schwere dunkel Stiefel. An seinem Gürtel hing ein Schwert in einer kostbaren Lederscheide. Seine Hand ruhte auf dem mit Edelsteinen besetzten Griff. Die freie Hand lag in den langen, schmalen Fingern der Frau, die ihm gegenüber stand. Ihr Gesicht war fein gezeichnet, oval und von langen, kastanienbraunen Locken umrahmt. Ihr Haar war dick und glänzte. Es fiel weich und wirkte fast nicht zu bändigen. Eine einzelne schneeweiße Blume steckte in ihm. Sie trug ein weißes Kleid, das weit und schmeichelnd um ihren Körper fiel und hinter ihr auf den Stufen auflag. Wie ein Fächer zog es sich hinter ihrer schmalen Gestalt her. Meine Mutter und mein Vater. Die Menschen, die mir am meisten bedeuteten, ohne, dass ich sie wirklich kannte.

Aber als mein Blick auf das Bild fiel, die harten Züge meines Vaters betrachtete, da erkannte ich sie sofort. Sie, die Königin und der König des nördlichen Reiches, in ihren Glanzzeiten, als glücklich vermähltes Paar, das noch nichts von seinem traurigen Schicksal wusste.

Ich konnte nicht sprechen. Die Worte wollten meine Lippen verlassen, aber ich konnte sie nicht ziehen lassen. Mein ganzes Leben lang war ich ein Waisenkind gewesen, unwissend, wieso sich niemand um mich sorgte. Nun war ich dort angekommen, wo mein Zuhause war, und dieses Bild wischte die letzten Zweifel fort. Da waren sie. Und ich war bei ihnen. Und dennoch waren wir unendlich weit auseinander. Für immer getrennt.

Ich trat einen Schritt vor und streckte die Hand nach dem Gemälde aus. Die Augen des Anhängers hörten auf zu glimmen und nur das zarte Mondlicht fiel auf die Gesichter innerhalb des Goldrahmens. Wie viel hätte ich dafür gegeben, dass sie wirklich wären? Dass sie plötzlich aus dem Bild heraustreten und mir sagen würden, dass alles nur eine Lüge war, und es ihnen gutging? Das wünschte ich mir mehr als alles andere auf der Welt. Und das konnte ich nicht haben.

Dennoch wusste ich plötzlich, weshalb Karon mich an diesen Ort geführt hatte. Mit zusammengekniffenen Augen trat ich näher an das Bild heran. Dort, unter ihnen, unter den einander verliebt ansehenden Gestalten, lauerte in den verschwommenen Tiefen des Gemäldes eine dunkle Wahrheit: Es waren nicht wirklich zwei Personen darauf, sondern drei. Ich konnte ihn nicht sehen, aber ich spürte seine Anwesenheit wie einen blinden Fleck, den der Künstler in das Bild eingearbeitet hatte. Karon.

»Spürst du das?«, flüsterte Selinia an meiner Seite. Ihre Finger berührten meine und schlangen sich plötzlich eng um sie. »Weißt du, was es bedeutet?«
Das wusste ich. Und eigentlich hatte ich es schon bei unserer ersten Begegnung geahnt. Der dunkle Fleck, den ich auf dem Bild sehen konnte, überlagerte nicht die Gestalt meines Vaters, sondern die meiner Mutter. Er hüllte sie völlig unauffällig in einen finsteren Schleier. Etwas, das sie umgab, das sie schützte, das sie von der Außenwelt trennte und verbarg. Der Künstler, der das Bild angefertigt hatte, wusste sicher nicht, welch magischen Geist er ungewollt auf Pergament gebannt hatte, aber ich wusste es.

»Das bedeutet«, sagte ich schwer, »dass Karon nicht ganz aufrichtig zu mir war.« Ich wandte dem Mädchen meinen Blick zu und wusste nicht, ob ich die Worte aussprechen konnte, die sich mir mit aller Macht beim Betrachten dieses Bildes aufdrängen wollten. Aber ich musste es, nicht allein, um mich selbst von ihnen zu befreien, sondern auch um Karon Frieden zu schenken. Denn zu keinem anderen Grund, das wusste ich, hatte er mich an diesen Ort geführt. Er wollte, dass ich es wusste, dass ich es verstand und begriff, dass es die Welt für ihn bedeutet hatte und nun verloren war. Ich hob die Hand und berührte das gigantische, aufgemalte Kleid meiner Mutter dort, wo ich den blinden Fleck am stärksten ausmachen konnte. »Er hat sie geliebt und es mir verschwiegen.«
Ich bemerkte, dass Selinia mich lange ansah. »Verändert das etwas für dich?«, fragte sie mich und drückte sanft meine Hand.

»Eigentlich nicht«, gestand ich ihr, obwohl diese Offenbarung eigentlich alles veränderte. »Im Grunde hat er es nie abgestritten. Alles, was er sagte war, dass sie nur meinen Vater und mich geliebt hat.« So bitter diese Wahrheit auch war, aber Karon hatte mich nicht belogen. »Ich wünschte, ich hätte es gewusst.«
»Denkst du, er hat dich deswegen hergeführt?«
Ich zuckte die Achseln. Wer wusste schon wirklich, weshalb Karon irgendetwas tat? »Ich weiß es nicht, aber was immer er mir zeigen wollte, hat wohl mit diesem Bild zu tun.« Ich betrachtete es lange und versuchte, meine wirren Gefühle in Einklang zu bringen. Ich war nicht böse mit ihm, aber ich verstand seine Motivation nicht. Wenn er es mir hatte sagen wollen, wieso hatte er das nicht gleich getan? »Hast du schon irgendetwas von ihm gehört?«

Betreten schüttelte Selinia den Kopf. »Leider nicht. Wir wissen nicht, wie weit er fort fliehen musste, um Syras Männer abzuschütteln. Er wird sich melden, wenn er in der Verfassung dazu ist.« Nach kurzem Zögern ließ sie meine Hand los. »Du darfst ihm nicht böse sein, Erias. Karon kommt nicht aus der Welt der Sterblichen. Er gibt sich Mühe, uns zu verstehen, aber sein Denken und seine Empfindungen sind komplexer als unsere. Er versteht unter Liebe womöglich nicht das Gleiche wie du und ich.«

Obwohl sie es verbergen wollte, klang ein wenig Wehmut in ihren Worten mit. »Und du?«, fragte ich sie deshalb und schlang einen Kloß Angst hinunter. »Was empfindest du für ihn? Ich habe deinen Blick gesehen, als du ihn verloren glaubtest, und dein Glück, als du erkannt hast, dass er es nicht ist.«
»Er ist mein Freund und hat viel auf sich genommen, um es zu bleiben.«
»Und was bedeutet er dir?«, hakte ich nach. »Wenn du die Augen schließt und an ihn denkst, was fühlst du dabei?«
»Ich wünschte, er wäre hier«, gestand mir die Schöne offenherzig. »es gab eine Zeit, da wünschte ich, es wäre Liebe. Aber so ist es nicht. So war es nie. Ich weiß nicht, ob du das verstehen kannst, aber als ich Karon wiedersah, waren die letzten Jahre wie weggeblasen. Das Elend und der Kummer waren fort, und ich fühlte mich frei.« Sie lächelte mir im Dunkeln zu und ich spürte, wie aufrichtig sie im Mondlicht zu mir war. »Wenn du mich also fragst, ob ich etwas für ihn empfinde, dann ist das vielleicht so. Aber wenn du glaubst, ich liebe ihn, dann muss ich dich enttäuschen. Karons Herz hat schon immer Syra gehört.«
»Und meiner Mutter?«

Selinia zuckte die Achseln. »Ich habe ihn nie danach gefragt. Jeder Mensch und auch jeder Unsterbliche braucht ein paar Geheimnisse. Aber wenn es so war, dann hat er darüber geschwiegen.«

Natürlich hatte sie Recht. Doch wen oder was konnte ein Dämon schon lieben? Ich neigte den Kopf und warf einen letzten Blick auf das Bild zurück. Ich blinzelte und der große, blinde Fleck war verschwunden und zurück blieb nur ein gewöhnliches Gemälde von einem Mann und einer Frau.

Mit einem breiten Grinsen wischte Selinia die Magie des Augenblicks fort und klapste mir auf die Schulter. »Na kommt, Eure Majestät«, zog sie mich auf. »Es wird Zeit, königlichen Schlaf nachzuholen. In den kommenden Tagen gibt es viel zu entdecken und zu lernen für dich. Ich bin sicher, es lernt sich besser, wenn man ein paar Stunden geschlafen hat. Ab ins Bett!« Sie hob den Blick und musterte das Gemälde hinter dir. »Die beiden haben so lange auf dich gewartet, sie werden nicht weglaufen, wenn du dir ein wenig Ruhe gönnst.« Auffordernd streckte sie mir die Hand entgegen und bewegte hastig alle Finger daran, bis ich mit meinen Fingern nach ihnen griff und sie sich umdrehen und mich mit sich ziehen konnte.

»Und ich werde versuchen, herauszufinden, was es mit deinem Traum auf sich hat. Vielleicht kann Karon uns helfen.«

Zuvor hatte ich zwar erfolglos versuchen, den Dämon in meine Nähe zu rufen, aber ich schloss nicht aus, dass Selinia dabei mehr Erfolg haben würde. Deshalb nickte ich nur und gestand mir ein, dass ich nach den letzten Tagen ein paar Stunden Schlaf bitter nötig hatte. Deshalb ließ ich mich von Selinia in mein Gemach begleiten und wie ein kleines Kind zu Bett bringen. Seltsamerweise hatte dies bei ihr nichts Kindliches an sich. Es fühlte sich gut und richtig an, dass sie so lange bei mir war.

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beta
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