Ich atme zitternd ein und aus. Da ist sie wieder: Die Angst.Die Angst, dass wir uns verlieren könnten, mein Bruder.Siehst du sie nicht?Sie blüht in den dunklen Ecken meines Zimmers und richtet über alles, was ich tue.Ich kann nicht mehr.Habe den Mut verloren weiterzukämpfen.Und plötzlich bist du wieder da.Du kniest vor mir auf dem staubigen Boden und siehst mich an, mein Bruder.Du verschwimmst vor meinen Augen.Und ich höre sie wispern;
Sie gedeiht in den finsteren Momenten deines Lebens und wächst in dir heran, zu einer gewaltigen Dornenhecke.Und ich weiß, dass du sie fühlst.Du fühlst sie, genau wie ich;
Sie ist gemacht aus der Intoleranz der Menschen. Sie können uns nicht verstehen.
Langsam beginnt sich der Nebel zu lichten.Ich sehe dich an und ich erkenne die dunklen Tränenspuren, die sich auf deinen Wangen abzeichnen, mein Bruder;
Du versuchst so weiterzuleben, als ob nichts geschehen wäre.Nachts vernimmst du manchmal ein leises Schluchzen.Du hältst es für ein Flüstern des Windes.
Siehst du die goldenen Strahlen der Sonne, die langsam über die Hügel heraufwandern, mein Bruder?Merkst du wie der kühle Nebel der Hitze weicht?Spürst du, wie die dornige Hecke in dir langsam ihre Blätter entfaltet?Ich spüre es!Ja, ich will es immer spüren, dieses befreiende Gefühl;
Deine Tränen sind versiegt, mein Bruder.Du stehst auf und reichst mir deine Hand.Und wir nehmen einen Pinsel und tauchen ihn ein, in die vertrockneten Farben, die wir schon viel zu lange in uns verborgen hielten.Von dem warmen Braun der Zuversicht, bis hin, zu dem frischen Grün der Hoffnung.Unsere Farpalette ist gefüllt mit den Farben des Regenbogens, mein Bruder.
Und endlich geht der Wunsch der schwarzen Rose in Erfüllung, die aus Angst, was die Leute denken könnten, schon viel zu lange unser Leben bestimmt hat.
Ein neues Gefühl, stärker als alles andere;Imstande all die Angst und die Zweifel zu vernichten, die sich in unseren Körpern einzunisten versuchen.
Sein Name: Liebe!
Wir stehen hier, Hand in Hand, und blicken voller Zuversicht auf das, was die Zukunft für uns bereithält.
Und in diesem Augenblick, mein Bruder, sind wir unendlich.

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