Die zweite Leiche

Gierig fraß sich sein Blut in den blütenweißen Teppich und sickerte durch die Ritzen des hölzernen Bodens, um dann leise in der Wohnung unter ihm aufzuschlagen.
Es dauerte nicht lange, bis ein Schrei die Nacht durchbrach. Hysterische Rufe und ein hastiges Suchen nach dem Telefon folgten, doch das alles bekam er nicht mehr mit. Steif und starr lag er da, mit einem letzten ungläubigen Ausdruck auf dem Gesicht.

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    Deine Geschichte beginnt mit einem spannenden Moment. Das ist gut, denn es macht neugierig, was als nächstes passiert. Du versuchst mit Worten Bilder zu malen und man kann schon erahnen, was du ausdrücken möchtest. Dabei finde ich jedoch dir Worte "fraß" und "aufschlagen" im Bezug auf Blut nicht sehr glücklich gewält. Bei " aufschlagen" denke ich an einen festen Gegenstand. Blut kann tropfen, fließen, sickern, tröpfeln, sich ausbreiten. Fraß sich in den Teppich suggeriert etwas Aggressives, wie z.B. eine Säure. Hier solltest du noch einmal über eine genauere Wortwahl nachdenken, um dem Leser genau das Bild zu vermitteln, das dir vorschwebt.

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Fairy Dust

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