Dies ist keine Übung!

Alex Goodwin
Das schlagende Geräusch der Rotorblätter entfernt sich hörbar. Ich realisiere, dass die Situation sehr ernst sein muss, wenn wir Luftunterstützung benötigen, um unser Ziel zu erreichen. Das Briefing war kurz und knapp, der Aufbruch sehr hektisch und doch gut organisiert. Nur wenige Minuten nachdem wir über unsere Primär- und Sekundärziele informiert wurden, saßen wir bereits im dem Apache-Kampfhubschrauber und legten etliche Kilometer pro Minute zurück. Clara ist ein bisschen blass um die Nase, doch ich bin bereits in meinem üblichen Kampfmodus, der sich bei jedem meiner Einsatz sofort einstellt. Hochkonzentriert blicke ich mich in der Wüste um. Wir wurden etwas weiter von der Gebirgsformation entfernt abgesetzt, um unsere Gegner nicht vorzuwarnen. Der Fußmarsch durch die brennende Sonne Texas' zieht sich über mehrere Meilen. Doch das ist genau das, wofür wir ausgebildet wurden: Brenzlige Situationen in unmöglichen Umgebungen, stelle ich fest und erinnere mich an unser Agententraining.

Wenige Tage zuvor
Selbst in der Simulation war es heiß gewesen. Durch die neurointeraktive Simulation konnten Wind und Wetter, große Distanzen und sogar fühlbare Schmerzen dargestellt werden. So gehörte zum täglichen Training stundenlanges Marschieren durch unwirtliche Gebiete wie die vereiste Thundra von Sibirien, die tropische Hitze der Sahara sowie der moderne urbane Kampf in Straßenschlachten. Eine Überzahl von Gegnern machte das perfekte Schießen, Ausweichen und natürlich den gezielten Einsatz unserer Fähigkeiten notwendig. Die Kombination oder gar Verkettung unserer Skills war zwingend erforderlich:

Erschöpft ging ich nach dem Sprint über das gesamte Schlachtfeld hinter einem zerstörten Auto in Deckung. ›Der Krieg war schon immer recht grausam, doch die Simulation steht ihm in absolut nichts nach‹, ging mir durch den Kopf. Das Piepsen meiner Uhr verriet mir, dass ich den Cooldown sekundengenau abgeschätzt hatte, sodass ich meine Fähigkeit nun genau im richtigen Moment zur Verfügung stehen hatte. Das Fahrzeug vor mir stand unter ständigem Beschuss der sich abwechselnden Soldaten. Als plötzlich einer der Feinde meine Deckung flankiert, verlangsame ich instinktiv die Zeit und stürme auf den brüllenden Gegner zu. Blitzschnell dringe ich in seine tote Zone ein, indem ich mich so sehr nähere, dass er sein Gewehr nicht auf mich abfeuern kann und schiebe ihn mit einem Arm um seinen Hals als menschlichen Schutzschild hinter der Deckung hervor. Erbarmungslos schießen seine Kameraden auf uns und geben dem Ärmsten den Rest, während ich die Gunst der Stunde nutzte, um mit meiner Pistole auf die feindlichen Reihen zu schießen. Als mein Magazin leergeschossen war, ließ ich die Pistole fallen, griff mit der freien Hand nach dem Stift der Granate an seiner Taktikweste. ›Einundzwanzig, Zweiundzwanzig‹, zählte ich in Gedanken mit und verpasste meiner menschlichen Deckung einen kraftvollen Tritt gegen seine Brust, der ihn einige Meter weit mitten in die noch feuernden Feindlinien stürzen ließ. Während ich mich zu Boden fallen ließ, hob ich meinen linken Arm zum Schutz vor den feindlichen Kugeln und fuhr den experimentellen Schild an meinem Unterarm aus. Bevor die Gegner realisierten, was ich getan hatte, explodierte die Granate ihres auf dem Rücken liegenden Kameraden und riss fast alle Feinde mit in den Tod. Über den Schild hinweg schießend, schaltete ich auch die letzten, sich aufrappelnden Soldaten mit gezielten Kopfschüssen aus.

»Simulation erfolgreich abgeschlossen!«, rief die künstliche Intelligenz, die die Projektionen und damit das Training leitete. Ich stand auf und klopfte den virtuellen Dreck an meinem Trainingsoutfit ab. »Sehr gut gemacht, Mister Goodwin! Kommen Sie mit mir! Ich habe etwas für Sie!«, rief mein Ausbilder. Special Agent Rhodes hatte uns hart trainiert und mich zu meiner absoluten Bestform gebracht. Auch Claras Fähigkeiten konnten sich sehen lassen, obwohl sie eher unterstützend als wild durch die Gegend schießend eingesetzt werden sollte. Wie sich herausstellte, hatte sie ein Händchen für den bewaffneten Nahkampf und für die Versorgung von Verwundeten. Ihre Nähfähigkeiten konnte auch sie in der Simulation unter Beweis stellen - Unter feindlichem Beschuss einen Verletzten zu verarzten, ohne die Nerven zu verlieren, war weiß Gott nicht einfach. Doch trotz ihrer grundsätzlichen Nervosität vor allen Trainingseinheiten, meisterte sie mit Bravour die gestellten Aufgaben. Dabei spielte es nicht einmal eine Rolle, ob wir beide mit Waffen und Versorgungsgütern des ersten Weltkriegs oder den neuesten experimentellen Technologien ausgerüstet waren.

Wie befohlen, folgte ich Rhodes in sein Büro, in dem Clara bereits angespannt wartete. »Eine Sekunde, Special Agent Winston wird jede Sekunde eintreffen!«, erklärte der Mann, der uns nun einige Wochen lang intensiv ausgebildet hatte. Es klopfte an der Tür und erwartungsvoll wandten wir uns zum eintretenden Chef der geheimen ›Abteilung für Raum und Zeit‹. Wie immer trug er einen grauen Anzug und strahlte die Würde eines britischen Gentleman aus. Wir hatten ihn seit unserer Ankunft in der Abteilung nicht mehr gesehen und fragten uns daher, was nun folgen würde. »Es ist mir eine Ehre, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass Sie das Training erfolgreich abgeschlossen und nun in den Rang eines Zeitagenten berufen werden!«, sagte er mit hörbarem Stolz in seiner Stimme, »Sie erhalten nun Ihre Ausrüstung, die Sie bitte zu jeder Zeit bei sich führen werden«. Auf dieses Stichwort hin, drehte sich Rhodes zu seinem Gemälde hinter dem Schreibtisch um, klappte den schwenkbaren Rahmen beiseite und öffnete einen großen, verborgenen Tresor. Aus diesem entnahm er zwei schwarze Rucksäcke, die er uns überreicht. Gespannt packte ich auf Anweisung des Abteilungschefs meine Ausrüstung aus und legte die Bestandteile auf den Tisch vor mir. Neben einem Erste-Hilfe-Koffer und dem üblichen Militärbedarf wie Fernglas und Kompass, enthielt er eine Spezialeinheitenausführung der bereits gewohnten USP Tactical mit Unterlauf-Laservisier und -Taschenlampe, Schalldämpfer und mehrere Magazine mit Hohlspitzgeschossen. »Aus Sicherheitsgründen erhalten Sie Ihr Gewehr - eine Heckler & Koch MP5N - und die Brandmunition erst zu Beginn Ihres ersten Einsatzes«, kommentierte Special Agent Rhodes meinen bewundernden Blick auf die Ausrüstung. Ich wollte immer schon zu einer Spezialeinheit gehören - Eine Ehre, die mir in meiner Laufbahn bei der US-Army leider nicht zuteil wurde. Doch immerhin war ich zum Scharfschützen und Sprengstoffexperten ausgebildet worden, was Ehre genug war.

Clara hatte übrigens eine volle Sanitäterausrüstung erhalten, die medizinisches Versorgungsmaterial von Verbänden bis hin zu starken Medikamenten wie Morphinen enthielt, die per Gesetz eigentlich nur Ärzte verwenden durften. Sie schien zufrieden zu sein, da sie lächelnd nickte und erhielt ebenfalls eine Seitenwaffe zu ihrer Verteidigung: Eine handliche kleine Pistole eines belgischen Waffenfabrikanten - Die ›Five-seveN‹ der Fabrique Nationale, welche mit 5,7mm-Projektilen die meisten kugelsicheren Westen durchdringen kann und einem Magazin von 20 Patronen mehr Schuss enthält, als die meisten Pistolen anderer Hersteller.

»Und natürlich Ihre Marken! Willkommen bei der Abteilung, Agenten! Ihre neuen Namen können Sie sich übrigens aussuchen. Sie sollten jedoch keinerlei Aufschluss auf Ihre vergangene und mittlerweile ›hinfällige‹ Identität geben sowie eine gewisse Unauffälligkeit aufweisen. Sie sind bei einem Raubüberfall in der Seitengasse von New York erschossen worden, falls es Sie interessiert. Die Täter konnten natürlich nicht gefasst werden, doch die Obduktion Ihrer Leichen hat ergeben, dass Sie noch am Ort des Verbrechens gestorben sind und sich zuvor mutig zur Wehr gesetzt haben«. Ein wenig betroffen aber zufrieden mit den Schilderungen der Umstände meines offiziellen Todes nicke ich und nehme die kunstvoll gravierte Marke entgegen. Schimmernd liegt drehe ich sie in meiner Hand und stelle fest, dass keinerlei Namen oder Abkürzungen daraufstehen. Lediglich das Wort »Agent« und eine vierstellige Nummer. »Mit dieser unscheinbaren Marke können Sie sich weltweit als unsere Agenten ausweisen und erhalten Unterschlupf in jedem Safe-House, deren Standorte wir Ihnen bei Bedarf mitteilen werden. Dazu rufen Sie die Telefonnummer auf der Rückseite an und geben das Sicherheitskennwort sowie Ihre Agentennummer an. Im Safe-House erhalten Sie medizinische Versorgung, Waffen und Unterkunft. Und zu guter Letzt bekommen Sie noch die hier«, erklärt Winston und hielt uns zwei schwarze Kreditkarten hin, deren goldene Hochprägung ein echter Hingucker war.

»Mit diesen Karten erhalten Sie an jedem Geldautomaten der Welt eine Barauszahlung von bis zu 5.000 US-Dollar täglich, über die Sie völlig frei verfügen können und die - zum Schutz unserer Agenten - nicht einmal von uns zurückverfolgt werden können. Sie funktionieren in jeder Zeit, seit es Mastercard, Visa und American Express gab. Sollten Sie einmal weiter zurückreisen müssen, nehmen Sie bitte die Dienste unserer Zentrale oder der Safe-Houses in Anspruch. Nun denn, genug geredet: In Kürze werden Sie Ihre ersten Einsätze haben und wir zählen auf Sie, Agents!«, sagte er lächelnd und reichte uns beiden die Hand, bevor er das Büro verließ. »Warmschießen auf dem Schießstand?«, fragte Rhodes grinsend.

Im Hier und Jetzt
An der Höhle angekommen, stellen wir fest, dass niemand uns zu erwarten scheint. Die beiden Agenten, die uns führen, geben uns das taktische Handzeichen, ihnen zu folgen, wenn sie reingehen und Rückendeckung zu geben. Mit geübten Handgriffen ziehen die beiden eine Blendgranate und eine Rauchgranate, lösen die Sicherungsstifte und werfen sie in die mannhohe Öffnung in der Felsformation. Mit einem ohrenbetäubenden Knall stürmen wir alle hinein. Die völlig überraschten und geschockten Gegner halten sich die Ohren und irren durch den dichten Rauch. Die Agenten schlagen brutal mit ihren Teleskopschlagstöcken auf die desorientierten Wehrlosen ein, bis diese gekrümmt am Boden liegen und vor Schmerzen schreien. »Genug jetzt!«, rufe ich und hole meine Handschellen heraus. Bevor ich auch nur in die Nähe der Gefangenen komme zücken die Agenten ihre Pistolen und schießen den beiden Gegnern in den Kopf. Das Blut spritzt mir ins Gesicht und ich bin völlig perplex.

»Gefangene sind ein Luxus, den wir uns in diesem Fall nicht leisten können! Sie werden in Ihrem Bericht schreiben, dass die Gegner bei der Desorientierung tödlich gestürzt sind oder einen Herzstillstand hatten. Haben Sie das verstanden, Agent?!«, sagt der einsatzleitende Agent und kommt mir dabei bedrohlich nahe. »Ja, Sir!«, bestätige ich den Befehl und beschließe bereits in diesem Moment, dass ich keine weiteren Toten mehr dulden werde. Ich zittere vor Wut und Entsetzen über das gerade Geschehene und sehe in Claras Gesicht dieselbe Reaktion. Mein Blick wandert zu ihren zitternden Händen, in denen sie eine Betäubungsspritze hielt. Auch zu ihr gehen die beiden Agenten und ignorieren ihre persönliche Wohlfühlzone, indem sie sich auf eine Handbreit nähern. Sie nickt mit sichtlichem Widerwillen und hält dem Blickkontakt mit dem Einsatzleiter stand.

»Gesichert!« spricht dieser nun ins Headset seines Funkgeräts. - »Es befinden sich noch weitere Ziele im hinteren Teil der Höhle!«, meldet sich Rhodes per Funk. Dass er bei unserem ersten Einsatz nicht in unmittelbarer Nähe ist, ärgert mich gerade ungemein. ›Mit Sicherheit hätte er diese Hinrichtungen verhindern können!‹, denke ich wütend und balle die Hände zu Fäusten. »Ich gehe vor!«, beschließe ich zum Schutz der Gegner im nächsten Bereich der Höhle und hebe meine Maschinenpistole. Der Einsatzleiter nickt und gibt via Handzeichen den Befehl zum Räumen. Ich stürme einen langen Gang entlang, husche von Deckung zu Deckung und gelange in einen Raum, in dem sich drei unbewaffnete Personen aufhalten. Sie starren mich panisch an. Wie Rehe im Scheinwerferlicht sind der Mann, die Frau und ein kleines Mädchen völlig bewegungsunfähig. Sofort verlangsame ich die Zeit bis zum fast vollständigen Stillstand und schließe die Leute dabei bewusst in den normalen Zeitfluss ein. »Flieht!«, zische ich, bevor meine Kameraden eintreffen. »Wohin? Das ist der einzige Ausgang aus der Höhle!«, sagt der Mann verzweifelt. Ein überraschtes »Oh!« entfährt ihm mit aufgerissenen Augen. Eine schallgedämpfte Pistole erscheint in meinen Augenwinkeln unmittelbar neben mir. Der Mann vor mir hält sich die Hände auf die Brust. Blut quillt zwischen seinen Händen hervor, als er auf die Knie sackt. Ein Kopfschuss aus der Pistole neben mir setzt seinem Leben ein Ende.

Wütend ziehe ich meine schallgedämpfte USP Tactical und jage dem Einsatzleiter wortlos eine .45er ins Gehirn, wirble herum und ramme mein Kampfmesser in die Brust des völlig überrumpelten Kollegen, der bereits seine Maschinenpistole in meine Richtung hebt. Ein dumpfes Knacken zerreißt im gleichen Moment die Stille. Ich blicke in das ausdruckslose Gesicht des Mannes und sehe ihm beim Zusammenbrechen zu. Mit dem Griff ihrer Five Seven hatte Clara ihm den Schädel eingeschlagen und senkt nun die Waffe. Wütend und mit stummen Tränen schießt sie dem Toten gleich mehrfach in den blutenden Hinterkopf. Die gesamte Szene dauerte vielleicht 15 Sekunden, doch die verlangsamte Zeit zog den Moment in die Ewigkeit. Ich spüre die ängstlichen Blicke der Frau und des Mädchens auf mir und wende mich ihnen langsam zu. Beschwichtigend stecke ich meine Pistole ins Holster und hebe die Hände auf Schulterhöhe: »Wir werden Ihnen nichts tun! Meine Freundin wird Ihrem Mann helfen, so gut sie kann!«. Auf dieses Stichwort hin, dreht Clara die Zeit zurück. Doch der Mann bleibt liegen. Resigniert hört sie nach einiger Zeit wieder damit auf und lässt die Zeit normal fließen. »Es hat keinen Zweck! Anomalien sind von den meisten Manipulationen ausgenommen. Das gilt scheinbar auch nach ihrem Tod. Es tut mir so leid!«, sagt Clara in einfühlsamem Ton zu den beiden verängstigten Frauen.

Erst jetzt begreife ich, dass es sich bei dem Mädchen zweifellos um die Tochter des Getöteten handeln muss, da diese herzzerreißend und hemmungslos um diesen zu weinen beginnt. »Papa! Wach auf! Papa, hörst Du nicht?«, ruft sie heulend und rüttelt an der Leiche. Sanft wird sie von ihrer Mutter hinweggezogen. Clara holt eine Decke aus dem Rucksack und erweist dem Mann das Mindestmaß an Respekt, indem sie seinen Körper bedeckt, während die Frau ihre weinende Tochter in den Arm nimmt und sich uns zuwendet. »Wer sind Sie und warum helfen Sie uns?«, fragt die Frau mit Tränen in den Augen. Sie reißt sich sichtlich zusammen, um stark für ihre Tochter zu sein. »Wir sind Zeitagenten und dies ist unser erster Einsatz! Wenn ich mir die Situation so ansehe, dann wird das definitiv auch unser letzter sein…«, grüble ich und schaue auf die Kollegen, die wir ausgeschaltet haben. »In wenigen Sekunden wird sich hier ein Portal öffnen, durch das wir alle fliehen können. Sofern wir Ihnen trauen können…«, sagt die Frau mit einem skeptischen Unterton.

Wir legen unsere Waffen nieder und signalisieren damit, dass von uns keinerlei Gefahr ausgehen wird. »Was ist denn bitte ein Portal?«, frage ich in der Zwischenzeit verwundert. - »Sie gehören wirklich noch nicht lange dazu!«, sagt die Frau erleichtert und hebt eine der abgelegten Pistolen auf. Hinter ihr erscheint mit einem rauschenden Geräusch ein seltsames Loch in der Wand, durch das wir aber aus dem Winkel heraus nichts außer Dunkelheit erkennen können. Auf uns zielend geht sie mit ihrer Tochter an der Hand rückwärts durch dieses Loch und sagt bedauernd: »Es tut mir leid! Das Risiko ist einfach zu groß!«. In dem Moment, als sie hindurch ist, schließt sich das Loch wieder und die Frau ist wie vom Erdboden verschluckt. »Und jetzt?«, frage ich an Clara gerichtet, während ich die Wand näher inspiziere. Ein plötzlicher Schmerz trifft mich am Hinterkopf und mir wird schwarz vor Augen. Bewusstlos sacke ich zusammen und höre Clara gerade noch schreien: »Lasst mich los! Lasst mich verdammt nochmal los!«.

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