Dritte Scherbe [03.01.]

Zeitlos

Licht und Schatten tanzen stille
um das Bett der Einsamkeit.
Bunt und farbenfroh der Wille,
doch gar mühlsteinschwer das Leid.

Wolken, die im Sturme sinken,
Flocken, die wie Blätter fallen,
trügerisch ihr Ruf, ihr Winken,
in des Winters weißen Hallen.

Zugedeckt der Lande Fluren,
eingepackt in kaltem Schmerz.
Leise ticken tausend Uhren,
gar synchron mit meinem Herz.

Die Gedanken schweifen ferne,
bringen alte Bilder mit
und - wie tintenschwarze Sterne -
folgen mir auf Schritt und Tritt.

Comments

  • Author Portrait

    Ein Projekt, vor welchem ich großen Respekt habe. *nimmt sich auch vor, täglich mitzulesen*

  • Author Portrait

    Ambitioniertes Projekt! ;) Ich selbst schreibe ja auch zwei pro ... Jahr. XD Wirst du täglich ein Gedicht schreiben, oder hast du die schon in der Schublade?

  • Author Portrait

    Melancholische Tage gibt es immer und viele Erinnerungen. Die Länge des Gedichtes gefällt mir sehr gut.

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Fairy Dust

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