ein Hoffnungsschimmer

Es dauerte eine Weile, bis Mia zu ihm kam. Ängstlich zitternd hielt sie ein Schwert in den Händen.

Akito sprach ihr gut zu.

„Keine Sorge, wenn wir erst einmal hier fort sind, wird alles besser. Das verspreche ich dir.“

Sie bemühte sich ruhig zu sein, ihn anzulächeln, aber er wusste, dass sie große Angst davor hatte, dass man sie erwischte. Er konnte sich gut vorstellen, dass Sav und die anderen nicht unbedingt davon begeistert wären, wenn sie ihn auf den Gängen erwischten.

Zumindest, wenn er Liv richtig verstanden hatte. Bei dem Gedanken musste er wieder grinsen.

Für ihn, hatte Liv seine Freunde verraten. Mia löste seine Fesseln und er nahm ihr das Schwert ab. Dankbar übergab sie es ihm. Erleichtert zeigte sie ihm den Weg nach draußen. Doch bevor sie die letzte Tür erreichten, hörten sie draußen Stimmen.

Verdammte scheiße! Liv hatte ihm gesagt, sie wären die ganze Nacht fort! Innerlich verfluchte er sich selbst. Wer war schon so dumm einem Verräter zu vertrauen!?

Schnell zog er Mia in einen der Räume und versperrte die Tür hinter ihnen. Er war noch sehr wackelig auf den Beinen, womit er nicht gerechnet hatte. Ein weiterer Fehler seinerseits.

2 verdammte Jahre lang hatte er seine Beine so gut wie nie benutzt und belastet, es grenzte an ein wahres Wunder, dass er sie überhaupt bewegen konnte.

Mia musste ihn zwar immer wieder stützen, aber sie schafften es sich in dem Raum umzusehen. Akito atmete erleichtert aus, als sie das Fenster erreichten. Es ließ sich öffnen. Unsicher beugte er sich ein Stück hinaus. Mittlerweile waren die Männer schon wieder im Haus und schienen sich zu streiten. Akito konnte allerdings fast nichts verstehen, er war noch nie in der Lage gewesen, das Gebrabbel von Betrunkenen zu verstehen.

Sie befanden sich im 1. Stock, ein Sprung aus dieser Höhe, würde sie höchstens verletzen. Mit Mias Hilfe schaffte er es auf den Sims zu klettern, wenn er Glück hatte, würden die Büsche seinen Fall abbremsen. Zuerst gab er Mia das Schwert zurück, sie würde es ihm zuwerfen, sobald er unten war. Besorgt sah Mia ihm dabei zu, wie er sich fallen ließ.

Akito landete unglücklich auf seinem Fuß und hörte das Knacken regelrecht. Aber der erwartete Schmerz blieb aus. Unsicher tastete er an seinem Bein hinab und trat einmal auf. Sein Bein konnte ihn tragen, das war alles, was zählte. Nun würde ihm Mia das Schwert zuwerfen und dann auch hinunterspringen. Danach würden sie sich zur Straße durchschlagen und so schnell es ging nach Sarivef reisen. Erst dann, würde er sich entspannen können.

Mia konnte ihn in der Dunkelheit nicht gut ausmachen und so verfehlte sie ihn nur um Haaresbreite. Bei ihr lief zum Glück alles gut und sie kam unversehrt unten an. Blind tasteten sie sich durch einen Wald, Mia voran, versuchten sie den richtigen Weg zu finden. Es dauerte nicht lange, bis sie unter dem Blätterdach hervortraten. Der Mond erleuchtete die Felder und ermöglichte es ihnen sich zu orientieren. Akito kannte diese Gegend nicht, beunruhigt sah er zu Mia. Sie sah sich kurz um und atmete dann erleichtert aus.

„Ich weiß wo wir sind. Dort hinten müsste ein Dorf sein, in dem wir uns bis Tagesanbruch verstecken können. Danach ist es noch etwa ein Tagesmarsch bis nach Sarivef.“

Stolz strich er ihr über die Haare. Gut, dass er sie bei sich hatte.

„Sehr gut. Dann machen wir uns mal besser auf den Weg.“

Nun Lächelte Mia, auch sie schien erleichtert. Sie nahm seine Hand und zusammen gingen sie weiter. Es dauerte nicht lange, bis sie auf vereinzelnde Höfe trafen. Sie konnten die Lichter schon aus der Ferne erkennen. Akito kostete die frische Luft so sehr aus, wie er nur konnte.

Das Dorf, wie Mia es genannt hatte, hatte sich anscheinend seit sie das Letzte Mal hier gewesen war, ziemlich verändert. Es glich eher einer Stadt als einem Dorf. Als sie näher kamen wichen sie angeekelt zurück, überall lagen Menschen an Häuser gelehnt, Krank, verletzt oder Tod.

Mia vergrub ihren Kopf in seiner Seite und er führte sie an ihnen vorbei, in ein Gasthaus. As hier wohl passiert war? In dem Gasthaus herrschte stille, nur ein paar wenige Leute saßen an Tischen und tranken still vor sich hin. An ihren Gesichtern konnten sie erkennen, dass sie furchtbares durchgemacht hatten. Der Wirt begrüßte sie nur nüchtern und fragte sofort, ob sie überhaupt Geld hatten. Skeptisch musterte er das dürre Mädchen und den abgemagerten Mann mit den vielen Wunden. Akito schüttelte den Kopf und der Wirt wollte sie schon verscheuchen, als Mia ihm eine Hand voller Münzen hinhielt.

„Reicht das?“

Verunsichert sah sie zu Akito und dann wieder zu dem Wirt. Begierig zählte er die Münzen und gab ihr drei wieder.

„Eure Zimmer sind oben, wenn ihr etwas zu essen oder zu trinken möchtet sagt Bescheid und meine Frau kocht euch etwas. Für den Preis kann ich euch bestimmt auch noch ein paar Kleidungsstücke auftreiben.“

Zufrieden stapfte er wieder hinter seinen Tresen. Erschöpft ließen sich die Beiden an einem Tisch nieder. Neugierig fragte Akito: „Woher hast du so viel Geld?“

Fast schon beschämt sah sie zu Boden. „Mein Anteil.“

Er bekam Gänsehaut, dass Geld seines Vaters, für das er mit seinem Fleisch und Blut bezahlt hatte. Stille kehrte ein und es dauerte eine Weile, bis er sich dazu durchringen konnte etwas zu sagen: „Wenigstens können wir uns so ein wenig erholen. Morgen wird anstrengend genug.“

Mia nickte stumm und machte sich schon bald darauf auf den Weg in die Küche. Sie würden Proviant brauchen, wenn sie es schaffen wollten. Am besten wäre auch ein Pferd, aber dafür würde ihr Geld nicht reichen und er konnte nicht riskieren, erkannt zu werden. Nachdenklich fasste er sich ins Gesicht. Wie er wohl aussah?

Seit 2 Jahren hatte er sich nicht mehr ansehen können. Ihm graute zwar bei dem Gedanken an sein rechtes Auge, aber die Neugier war größer. Er nahm seinen Schlüssel und ging nach oben in sein Zimmer. Es war spärlich eingerichtet, lediglich ein Bett, eine Kommode, auf dem eine Wasserschale stand und darüber hing ein kleiner, dreckiger Spiegel. Langsam stellte er sich davor und betrachtete sich eindringlich. Erleichtert atmete er auf, als er sah, dass er einen Verband um seinen Kopf gewickelt bekommen hatte. Dadurch blieb sein Auge nicht sichtbar. Sein Bart war völlig dreckig und verfilzt. Dazu waren ihm seine Haare über die Schultern hinausgewachsen. Vor lauter Schmutz erkannte er sich selbst nicht wieder. Der Mann im Spiegel sah mindestens doppelt so alt aus wie er und eher wie ein Landstreicher als ein Prinz. Als er den Mann nachdenklich betrachtete, fing er an zu weinen. Was war nur aus ihm geworden? So würde ihn nicht einmal Teo wiedererkennen.

Als erstes wusch er sein Gesicht, der Dreck löste sich nur langsam und er musste mehrmals frisches Wasser holen. Zum Glück hatte das Gasthaus einen eigenen Brunnen im Garten. Nachdem er das dritte Mal hinunter stampfte, winkte der Wirt ihm zu sich.

„Hier sind ein paar Klamotten. Der Kleinen hab´ ich auch schon welche gegeben. Aber, wenn ich dir einen kleinen Ratschlag geben darf, dann nimm ein Bad. Du stinkst schlimmer als verfaulte Eier! Hinten steht noch eine alte Wanne, die du gerne benutzen kannst.“

Akito bedankte sich bei ihm, das würde ihm helfen. Verlegen rieb er sich seine Hände, fragte dann aber doch.

„Hättest du auch etwas, mit dem ich den hier loswerde?“

Dabei deutete er auf seinen mächtigen Bart. Der Wirt grinste breit. „Eine Rundumerneuerung, was? Warte kurz.“

Damit lief er nach hinten, es dauerte nicht lange, bis er wieder nach vorne kam. Eine Frau begleitete ihn, ihr Gesicht war durchfurcht, von Falten. Früher war sie bestimmt eine Schönheit gewesen. Stolz stellte er sie als seine Frau vor.

„Weißt du, meine Liebe Sibel hier ist geschickter mit der Klinge, als jeder Barbier den ich kenne. Wenn du nichts dagegen hast, kann sie dich davon befreien.“

Akito musterte sie von oben bis unten und willigte schließlich ein. Ihm gefiel der Gedanke gar nicht, dass ihm eine Fremde eine Klinge an die Kehle halten würde. Andererseits wollte er sich nicht bei dem Versuch, es selbst zu tun, verletzen. Der Wirt begleitete ihn in ein kleines Badezimmer und ließ die beiden dann alleine. Die Frau schnitt ihm das meiste mit einer Schere kurz und schäumte ihm dann den Rest ein.

„Ihr kommt von weit her oder? Ich habe euch hier noch nie gesehen.“

„Ja, ich stamme ursprünglich aus Sarivef.“

Die Frau stutzte und sah ihn besorgt an. „Wie lange warst du nicht mehr dort?“

Verwirrt drehte er sich zu ihr um. „Wieso? Ist etwas vorgefallen?“

Entsetzt sah sie ihn an. „Kazula hat die Stadt, vor nicht ganz einem Jahr bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Hast du davon nicht gehört? Der Krieg fordert in der Gegend noch immer schlimme Opfer! Du hast doch keine Familie dort oder?!“

Besorgt sah sie ihn an. Wie erstarrt saß Akito da. Sarivef war fort? Teo, Pamil und alle anderen Tod? Er konnte es nicht glauben, er musste sich selbst davon überzeugen. Eher würde er ihr nicht glauben. Er durfte ihr nicht glauben. Seine letzte Hoffnung war sein Zuhause. Wenn er das verlor, was hatte er dann noch?

Fest biss er die Zähne zusammen und bat sie ihm mehr zu erzählen. Akito musste wissen, was in den letzten zwei Jahren geschehen war. Sie schien zunächst verwirrt, erzählte ihm aber alles, was sie wusste: „Der König erklärte vor nicht ganz 1 ½ Jahren dem Nachbarkönigreich Kazula Krieg. Warum weiß niemand so recht, zumindest niemand den ich kenne. Städte, die nahe der Grenze lagen, wie Sarivef vielen zuerst. Mittlerweile wurden die Truppen zwar wieder zurückgedrängt, aber das Geschehene kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Das Grenzgebiet ist immer noch unsicher und immer wieder werden unschuldige Siedlungen mit in die Kämpfe hineingezogen. Am Anfang kamen hier noch viele Flüchtlinge durch, aber mit dem Verlauf wurden es immer weniger. Die, die es schafften, waren wie ihr, völlig erschöpft und oft auch verletzt. Ihr habt die Straßen gesehen nicht? Früher war das hier eine wohlhabende Stadt. Jetzt ist es nur noch eine Ansammlung verzweifelter Seelen. Der König scheint darüber hinwegzusehen, oder es interessiert ihn einfach nicht. Es ist grausam dieses Elend mitanzusehen. Aber was können wir einfache Leute schon tun.“

Sorgfältig entfernte sie die letzten Stoppeln und betrachtete das Ergebnis zufrieden. „So, alles sauber.“ Mit einem feuchten Lappen wischte sie ihm noch den Rest weg und hielt ihm dann einen kleinen Spiegel hin. „Wunderbar, vielen Dank.“

Ein kleines Stück sah er mehr aus wie der Prinz, der er einst gewesen war. Er würde Mia später bitten, sein Auge neu zu verbinden.

„Wenn du möchtest, kann ich dir deine Haare auch schneiden.“

Akito überlegte lange. Dafür würde er den Verband entfernen müssen. „Meine Wunde…“

Dabei fasste er sich an den Verband. Beruhigend legte sie ihm eine Hand auf die Schulter, keine Sorge, ich habe in den letzten Jahren viel Gesehen. Unsicher fing er an den Verband abzuwickeln. Als seine Hände anfingen zu zittern, übernahm das Sibel für ihn. Erleichtert atmete er aus. Unruhig knetete er seine Finger. Sie entfernte die letzte Schicht und sah sich erschrocken die Wunde an. Ihr kamen Tränen und er hörte sie flüstern: „Dieser Elende König, selbst unsere Kinder…“

Wahrscheinlich ging sie davon aus, dass er es im Kampf verloren hatte. Aber sie hatte nicht unrecht damit, dass der König schuld daran war. Nachdem sie sich gefasst hatte, fragte sie ihn freundlich: „Hast du einen bestimmten Wunsch, wie ich sie dir schneiden soll?“

Akito schüttelte den Kopf. Alles, was kurz war, war in Ordnung. Es dauerte ewig, bis seine Haare einigermaßen ordentlich saßen. Unzufrieden schnitt sie immer wieder um seine Ohren herum.

„Wäre es dir recht, wenn ich die unteren abrasiere? Die oberen gehen noch einigermaßen, aber die unteren sind komplett verfilzt.“

Stumm nickte er. Wenn nicht jetzt, würde er sie später abschneiden müssen. Nach weiteren zahlreichen Minuten, reichte sie ihm wieder den Spiegel. Für einen kurzen Moment hatte er ein Auge vergessen. Die Wunde sah schlimm aus und ungläubig tastete er sie ab. Ungläubig beobachtete Sibel ihn.

„Du hast sie noch nicht gesehen?“

Er schüttelte den Kopf. Zu seiner Überraschung wurde ihm nicht einmal übel. Mia und Doc hatten vortreffliche Arbeit geleistet.

„Ich denke, es ist besser, wenn ich mir wieder den Verband umwickle.“

„Warte kurz, ja?“

Schnell huschte sie nach draußen, nur um nach wenigen Minuten mit einem sauberen Verband zurück zu kommen. Geistesabwesend sah sie ihm anfangs dabei zu, wie er ihn sich umwickelte. Dabei starrte sie immer wieder auf die Wunde. Als er sich ungeschickt anstellte, nahm sie ihm den Verband schließlich wieder aus den Händen. Mit ein paar flinken Bewegungen war die Sache geklärt und Akito fühlte sich ein bisschen besser.

Danach machte er sich auf den Weg, um sich die Wanne aus dem Hinterhof zu holen. Vorsichtig trug er sie in sein Zimmer und schleppte danach Eimer für Eimer hoch, bis die Wanne endlich voll war. Die sauberen Kleider legte er auf das Bett und wusch sich dann sämtlichen Dreck von der Haut. Er erschrak selbst, als er die zahlreichen Narben sah. So gut er konnte, versuchte er die furchtbaren Erinnerungen zu verdrängen. Aber immer wieder blitzen Bilder in seinem Kopf auf. Schreckliche Bilder. Seine Haut wurde von dem vielen schrubben schon ganz rot, aber er fühlte sich noch immer dreckig. Nach einer Stunde schreckte ihn dann ein zaghaftes Klopfen an der Tür auf. Mia öffnete die Tür einen Spalt und fragte.

„Bist du fertig? Sibel hat uns etwas zu essen gemacht.“

„Ja, ich komme sofort.“

Mit wackligen Beinen stand er auf und zog sich an. Dabei bemerkte er, dass sein linker Knöchel, blau und angeschwollen war. Mia würde ihn dafür bestimmt rügen. Die Sachen waren ihm etwas zu groß, aber immer noch besser als nichts. Hungrig eilte er nach unten. Mia bemerkte seinen Knöchel sofort. Erschrocken sprang sie von ihrem Platz auf.

„Wann…“ Ihr schien das Fenster wieder einzufallen. „Der muss sofort geschient werden!“

Akito hob abwehrend die Hände. „Wenn du ihn mir schienst, kann ich nicht mehr richtig laufen.“ Fassungslos starrte sie ihn an. „Aber die Schmerzen! So wirst du auch nicht weit kommen!“

„Es tut nicht weh.“

Tränen kamen ihr in die Augen und sie ließ sich wieder auf ihren Stuhl fallen.

„Wenn wir erst da sind, verspreche ich dir, dass ich sogar brav im Bett liegen bleibe, bis es verheilt ist. Aber wir können uns den Luxus nicht leisten, hier zu stoppen. Das weißt du.“

Mia nickte nur wie benommen und begann dann zu essen. Akito setzte sich neben sie und griff reichlich zu. Nach seinem zweiten Teller hielt Mia ihn zurück.

„Mehr nicht. Dein Magen muss sich erst wieder an Nahrung gewöhnen.“

Akito verspürte einen nagenden Hunger, ließ aber ab. Ihr Blick verhieß nichts Gutes und er hatte seiner Ärztin heute schon einmal widersprochen. Missmutig senkte er seine Hand und musterte Mia. Sie hatte sich auch gewaschen, nicht, dass sie dreckig gewesen war. Aber ihre Haare glitzerten jetzt leicht rötlich und ihre grünen Augen leuchteten wieder lebendig. Sie trug jetzt ein abgenutztes Kleid, aber sie schien sich darin wohl zu fühlen. Der Wirt brachte ihnen noch ein wenig Wasser und entschuldigte sich für den Abend.

Akito hatte vergessen, wie spät es mittlerweile war. Er wartete noch, bis auch Mia fertig war und begleitete sie dann zu ihrem Zimmer. Sie waren sich einig, morgen so früh wie möglich aufzubrechen. Als auch er endlich im Bett lag, kamen seine Gedanken nicht zur Ruhe. Immer wieder musste er an Sibels Worte denken.

Ein Krieg, darum hatte man nicht nach ihm gesucht? Waren sie alle tot?

Was, wenn er jetzt auf sich alleine gestellt war? Er konnte unmöglich in einem Kriegsgebiet überleben. So überlegte er die ganze Nacht, was er dann tun würde. Am Ende hatte er sich etwas überlegt. Seine Heimat würde immer Sarivef sein und wenn er den Krieg schon nicht verhindern konnte, so konnte er doch sicherlich die Grenzen ein wenig verschieben. Er müsste sich nur mit dem König von Kazula einigen. Aber wie heißt es so schön, der Feind deines Feindes ist dein Freund. Wenn er es schaffte mit ihm Auszuhandeln, dass sein einstiges Herrschaftsgebiet als neutraler Boden galt, auf dem auch seine Truppen verweilen duften, würde er seinem Vater damit einen schweren Schlag verpassen und gleichzeitig einen wichtigen Verbündeten gewinnen.

Falls seine Verhandlungen allerdings schiefgingen, konnte er sich sicher sein, dass er es nicht überlebte. Unterm Strich, hatte er also nichts zu verlieren.

Akito musste grinsen.

Hauptsache sein Vater litt.

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