Ein Junge namens Matt

Du bist ein Lifeguard ?


„Du bist ein Lifeguard?“, fragte am nächsten Morgen der australische Austauschschüler Zak per Telefon.
„Ja. Ich bin ein Rettungsschwimmer. Wie kommst du darauf?“, fragte Zak am Telefon.
„Ich habe gesehen dein Gesicht in Nachrichten.“, antwortete er mit einem starken englischen Akzent.
„Ja? Dann wahrscheinlich bei dem Bootskorso.“, meinte Zak. Er hatte Probleme ihn zu verstehen, so stark war Matts Akzent.
„Was ist das?“, fragte der Austauschschüler.
„Da die vielen Boote.“, erklärte Zak plump.
„Okay. I got it.“, meinte er, „Kannst du mir mehr erzählen? Ich möchte sehen wie ihr es macht.“
„Wie wir was machen?“, fragte Zak, „Wie wir Rettungsschwimmen machen?“
„Ja, wie ihr Leben rettet.“, meinte er.
„Bist du auch einer?“, fragte Zak.
„Ja und der Star der Schule.“, meinte er leicht stolz.
„Cool. Ja wenn das bei uns so einfach wäre.“, meinte Zak.
„Was machst du gerade?“, fragte Matt.
„Ich schreibe meine Gefühle über den gestrigen Tag auf. Und du?“, meinte Zak wahrheitsgemäß.
„Ich muss Deutsch lernen. Ich soll noch mit einem reden, aber ich weiß nicht worüber. Und ich habe keine Lust. Mir fehlt die Sonne, das Wasser.“, meinte Matt.
„Okay. Was hast du dagegen, wenn wir uns bei uns am Vereinsheim Treffen? Dann kann ich dir etwas erklären und du bekommst wenigsten das Wasser zu sehen und du kannst Deutsch lernen.“, schlug Zak vor.
„Das ist gut. Doch ich weiß nicht, wo das Haus ist.“, meinte er. Freude und Traurigkeit schwangen mit.
„Das macht nichts. Ich kann dich abholen wenn du willst.“, bot Zak an.
„Das ist gut. Ich habe jedoch gerade kein Fahrrad. Reifen ist leer. Leider. Und ich tue nix bekommen Fahrrad.“, meinte Matt traurig.
„Ich kann bestimmt den Bus für uns klar machen und dich dann mit dem Auto abholen. Wo wohnst du denn?“, meinte Zak und Matt nannte ihm die Adresse.
„Okay. Warte in 30 Minuten bin ich am Vereinsheim und dann kann ich den Bus holen. In spätestens einer Stunde bin ich bei dir, wenn du möchtest.“, bot Zak an.  
„Ich freue mich.“, meinte Matt freudig.
Eine gute Stunde später fuhr Zak mit dem leuchtenden Wagen vor das Haus der Gastfamilie von Matt. Er hielt am Rand, dort wo man eigentlich nicht parken durfte, aber das störte ihn nicht. Der Gastvater kam gerade aus der Stadt und fragte Zak verwundert, was passiert sei, doch dieser konnte ihn beruhigen. Schon war die Gastmutter an die Haustür gekommen und schaute auf den blau blinkenden Bus und Zak in Einsatzkleidung. Auch sie staunte und holte Matt zur Tür, da dieser auch Rettungsschimmer war. Matt begrüßte Zak freundlich und holte kurz seinen Rucksack. Er trug ein hellblaues T-shirt, wo in dunkel blauer Schrift Lifeguard draufstand. Dann stieg er mit in den Bus und Zak schaltete das Blaulicht aus. Sie fuhren in einem Kreis zu der Landstraße die zum See führte, wo die Station lag. Dann klingelte plötzlich das Handy.

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