So hin und wieder träume ich,
wie es wäre ohne dich.
Wär ich glücklich, hätt ich Ziele?
Oder ob durch etwas and'res meine Seele zerfiele.

Es ist ne Reise, lang ist's her,
da schien es uns wohl lediglich schwer.
Doch seh ich nun schon eing'e Zeit:
die Hoffnung scheint für uns zu zweit.

Alleine fahr ich schon so lang.
Doch spüre zweier Kreaturen Drang, 
ein Drang der zueinander führt.
Und mich auf's neue zu sehr berührt.

Der leere Sitz dort neben mir,
so sehr er riecht nach dir!

Die Berührung uns'rer Lippen,
lang schon verflossen,
doch die Seelen ineinander vergossen

Kanns nicht erklären,
drum sitze ich hier
und schreie es raus aufs Papier.

Ich rieche den Duft,
es lastet mir schwer -
grad noch gesehen doch miss ich dich sehr!

Die Hände fast zärtlich umschlungen,
doch schon wieder von Angst gedrungen.
Wir lassen uns los und merken es kaum:

So verfloss er, unser stetiger Traum.

Comments

  • Author Portrait

    "und schreie es raus aufs Papier" – sehr schön beschrieben! :)

  • Author Portrait

    An welcher Achterbahn der Gefühle du uns da teilhaben lässt! Ich hoffe, dass du, ihr, die Angst doch noch überwinden könnt!

  • Author Portrait

    Und so kann Angst vieles zerstören ... 5/5

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