Dort, wo von kühlem Abendhauch getragen
in gold'nen Strömen Blätter fallen;
Versinkt die Sonn' in eig'ner Glut
wo aus weiten Wäldern Lieder schallen

Dort, wo des Nebels Trauerkleid
die Wiesen hüllt in kühlen Tüll
und der Heimerer klagt sein Leid
wo Feuerfänger tanzen will

Dort, wo zwischen Abendlicht und Morgenhauch
Feuer lodern, Lichter tanzen
und man Elder gleich dem Ahnenbrauch
von Feuerzeit erzählen hört

Existiert ein Land, die Elderlande,
weit ab von aller Menschlichkeit
wo Herbstwind singt und Stürme tosen
versinkt ein Land in Vergänglichkeit

Comments

  • Author Portrait

    Ein wunderschönes Gedicht! 5/5!

  • Author Portrait

    Ein kleines Meisterwerk, würd ich sagen! 5/5. Vom Klang her würde ich im letzten Satz vielleicht in DER Vergänglichkeit schreiben, das ist aber subjektiv... Wirklich schönes Gedicht, Alle Achtung!

beta
Fairy Dust

Navigation

Languages

Social Media