Endlich!

Silvia war total aufgeregt. Sie hatte gehofft, heute mit Michael zu telefonieren. Dass sie ihn heute noch sehen würde, hätte sie im Traum nicht gedacht. Sie putzte sich die Zähne und überlegte, was sie anziehen sollte. Und wenn ich... "Verdient hättest du es..." Sie würde ihn im Nachthemd empfangen. Ein kurzes Nachthemd und ein Slip, so wie sie war. Er hatte gestern bewiesen, dass er sich im Griff hatte. Hundertachtzig Kilometer für einen Kuss! So ein Verrückter! Das Handy schlug an. "Ich steh vor deiner Haustür, Liebes!" Silvia drückte den Türöffner und ging zur Wohnungstür. Michael kam die Treppe herauf. Mit einem Blumenstrauß und einem kleinen Paket in der anderen Hand. Silvia fiel ihm um den Hals. Noch bevor er die Sachen loswerden konnte, küsste sie ihn leidenschaftlich und zog ihn in die Wohnung. "Pst!" Sie deutete auf Tommys Zimmertür. Dann nahm sie die Blumen entgegen. Sie freute sich unbändig. Michael hatte den Besuch geplant gehabt. Er hatte am späten Nachmittag noch Blumen und ein Modellauto für Tommy besorgt. Einen weißen Porsche Targa natürlich, weil seiner Tommy offenbar so gut gefiel. Sie stellte die Blumen ins Wasser und das Geschenk auf den Tisch und wandte sich wieder Michael zu. Sie umarmte ihn und hielt ihn fest, so, als könnte sie nicht glauben, dass er gekommen war. Leise zog sie ihn zur Couch. "Kann ich dir was anbieten, einen Kaffee oder was? Ich hab leider nicht mit deinem Besuch gerechnet." sagte sie leise. "Schenk mir nur ein Bisschen Nähe, mein Engel." Sie kniete sich auf die couch und küsste ihn stürmisch. "Ich freu mich so, dass du gekommen bist, Michael!" - "Du bist unglaublich sexy, weißt du das!" - "Ich hab mir gedacht, es gefällt dir, wenn ich mich nicht extra wieder anziehe. Du hast ja schon viel mehr von mir gesehen, also gibt es keinen Grund mich wieder so zickig zu geben." Sie kniete mittlerweile über seinem Schoss und küsste ihn wieder und wieder. "Du weißt aber schon, dass ich auch nur ein Mann bin, Silvie, und so wie du da auf mir sitzt, das verlangt Einiges an Beherrschung!" - "Aber du bist so ein lieber, zurückhaltender Mann... und ich werde dir deine Beherrschung jetzt kaputtmachen!" flüsterte sie und knabberte  ein wenig an seinem Ohrläppchen. "Weißt du Michael, ich werde jeden Tag angeflirtet von unzähligen Männern. Ich habe nie das Bedürfnis gehabt, mit einem auszugehen, geschweige denn mehr. Ich habe nach der Trennung von meinem verstorbenen Freund nie mehr einen Mann angeschaut! Sie streichelte und liebkoste ihn. "Ich musste noch meinen Sohn zur Welt bringen und es gab für mich nur mehr ihn und mich! Ich sage dir das, damit du weißt, dass ich nie zu haben war! Für Keinen! Sie hatte sein Hemd aufgeknöpft und küsste ihn den Hals entlang hinab. "Aber dich will ich, Michael! Und ich will dich jetzt!"      

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