Epilog des Erzählers

Epilog

 

„Eine Frechheit. Ich lasse mir das Wort nicht verbieten.“, meinte der Erzähler und servierte die Cola. Es war ein schöner Spätsommerherbst gewesen und er hatte zwei wirklich interessante Personen kennen gelernt. Beide waren um die 17 Jahre alt und sportlich. Der Junge von den beiden, hatte die Haare nach oben gegeelt, so dass es wie eine Haiflosse aussah. Er trug ein rotes T-Shirt, mit gelber Aufschrift: DLRG und darunter Wasserrettung. Dazu trug er rot gelbe Shorts. Er hatte seinen Arm um das Mädchen gelegt. Sie hatte ihre Lederjacke ausgezogen, und schmiegte sich an ihn. Das dunkel rote, bauchfreie Top stand ihr gut, und zeigte ihr Sixpack-Ansatz. Die schwarze Sporthose war diesmal nicht highwaist, sondern mit normalem Bund und dennoch betonte sie die idealen und perfekten Beine Livias. Sie schaute verträumt zu Alex.
„Bitte Entschuldigen Sie mein Verspäten, aber ich musste noch kurz jemanden retten.“, entschuldigte sich Alex.
„Aber das macht doch nichts. Ich habe Zeit, Zeit genug, das aufzuschreiben, was dir, was euch wichtig ist.“, meinte der Erzähler freundlich, „Und das sind Sekunden nicht wichtig, wenn man sie für das Leben braucht, was man schenkt und sich selbst riskiert.“
„Vielen Dank, dass Sie uns eingeladen haben.“, meinte auch das Mädchen, „Sie sind so gut zu uns.“
„Ach das ist doch nichts.“, gab der Erzähler zu und trank einen Schluck kalte Limonade und schaute den beiden zu, wie sie sich bei ihm anlehnte und auf den See schaute.
„Ich war damals so unvorsichtig.“, fing sie an, „Ich bin mit aufs Boot gestiegen.“
„Noch ist aber alles gut gegangen.“, meinte er.
„Ist das nicht schön, euch so zu sehen? Wie ihr euch gefunden habt, auch wenn ihr so wenig Zeit habt, euch abgestoßen habt? Vor Sorge verbrannt seid und dennoch aus der Asche emporgestiegen seid?“, meinte der Erzähler, „Ich fühle mich geehrt, dass ich euch treffen durfte.“
„Sie schreiben ja Bücher.“, meinte Alex, „Wie machen Sie das? Man möchte ihnen doch bestimmt mal das Wort verbieten, oder?“
„Ja aber ich lasse mir mein Wort nicht verbieten. Ich schreibe zwischen den Zeilen. Ich bin unbeliebt, niemand mag mich, niemand liest mich, bis auf die Hasszungen, die kürzen wollen.“
„Wie gehen Sie damit um?“
„Ich ziehe in den Krieg, ich versuche zu richten was nicht mehr zurichten ist. Und manchmal muss ich es doch tun.“, gab der Erzähler zu, „Ich habe eine Person kennen gelernt, die mich immer wieder versuchte zu bändigen. Am Ende kam eine revidierte Fassung raus. Publiziert im Forum, als Zweitfassung, und ich bin ihr dankbar, dass sie mir geholfen hat, dass eine Geschichte auch anders werden kann. Ich hatte viel Spaß, und hoffe dennoch auf weitere Hilfe.“
„Interessant.“, meinte Alex, „Ich würde gerne auch mal was Verfassen.“
„Tue das, ich werde es mit Sicherheit lesen und hoffentlich auch mein Geraderücker. Ich werde tun was ich kann, um dir zu helfen, um euch zu ehren.“
Die Sonne ging unter und spiegelte sich im See. Die Cola wurde langsam ausgetrunken und die beiden kuschelten sich immer aneinander. Und schauten überglücklich den Erzähler an. Er war so gut zu ihnen. Er war so lieb.

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