Es wird eng!

"Warum zum Teufel stellen sie diese Höllenmaschine auf eine deutsche Autobahn? Was können wir dafür, wenn ihr Amis was entwickelt, was ohnehin nur zum Aufrüsten und Kriegspielen gut ist? Könnt ihr diesen Scheiß nicht zu Hause machen?" - "Aber Herr Handl, wo bleibt ihre gute Kinderstube. Ein deutscher Wissenschaftler hat zusammen mit seinem chinesischen Assistenten unser ohnehin schon beachtliches Tarnprojekt für uns weiterentwickelt. Bedingung war, dass er sein Heimatland dazu nicht verlassen muss und die eigentliche Entwicklung nie mit ihm in Verbindung gebracht warden darf. Ich zitiere: "Ich will nicht als das deutsche Arschloch in den Geschichtsbüchern stehen, das den Hinterhalt perfektioniert hat, in dem es Unsichtbarkeit schuf! Diese Ehre überlass ich gern den Amerikanern!"

"Wie sind sie an meine Kamera gekommen?" Meldete sich Kremer jetzt zu Wort. Peter wandte sich ihm so gut es ging zu. "Ich nehme an, dass mein alter ML sie geschluckt hat?" - "So ist es." Der Amerikaner mischte sich nicht ein. Das waren genau die Informationen, die er haben wollte. Unsichtbarkeit war toll, ja! Aber die Vorstellung, irgendwann mal alles rum zu beamen wie in Raumschiff Enterprise... Man war hier durch Zufall auf was gestoßen, das größer war als alles was er bisher für machbar hielt! "Die Kamera befand sich am Morgen, nachdem sie ihn abgeholt hatten zusammen mit ihrer Breitling an der Stelle, an der mein ML vorher gestanden hatte." - "Meine Uhr, ja, die ging den selben Weg." Der Amerikaner schien beglückt. "Das bestätigt meine Theorie!" Teleportation ist möglich! Wir müssen sie nur erst erforschen!  "Sie sollten uns erst mal die Fesseln abnehmen und uns ziehen lassen!" Sagte Ricarda. "Wir nehmen ihnen ihr Spielzeug nicht weg! Lassen sie uns frei und wir haben uns nie gesehen! Fertig!"

"Für wie dumm halten sie mich, Frau Bachler? Ja ich gebe zu dass es mir in der Seele weh tut, eine so schöne Frau eliminieren zu lassen, wo sie doch gar nichts dafür kann. Aber die Wissenschaft muss Opfer bringen. Es führt kein Weg daran vorbei. Sie, Herr Handl und auch mein russischer Kollege hier, werden das Zeitliche segnen müssen, wenn unser Projekt nicht sterben soll. Es tut mir leid. Sie waren zur falschen Zeit am falschen Ort!" - "Das war ich nicht! So hab ich wenigstens meinen Peter kennengelernt. Wenn was am falschen Ort war, dann ihre Höllenmaschine!" - "Ich fürchte, meine Herrschaften, das eine weitere Unterhaltung mit ihnen nicht mehr zielführend ist. Oder haben sie von weiteren Teleportationen zu berichten?"

 "Ja!" Kam es von Peter, der wusste, dass er jetzt Zeit schinden musste. Wann würden die drei Stunden um sein? Hatte sein Freund alles vorbereiten können? Sollte er den Amerikaner bitten Rupert anzurufen? "Die Gabelschlüssel aus Gernots Werkstatt!" - "Was war damit?" - "Seinem Lehrling ist ein Schlüssel runtergefallen. Er wurde unter den ML gesaugt und nicht mehr gefunden. Dann hat man das mit mehreren versucht..." - "Ja und! Weiter! Weiter!" - "Die Schlüssel kamen in der Werkstatt an, wo die Batterie ausgebaut worden war! Hören sie! Mein Handy vibriert! Das ist mein Freund. Der kann ihnen mehr dazu sagen..."

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