Wir haben nichts zu essen, nicht mal etwas Brot,
Doch niemanden interessiert unsere Not.
So müssen wir fliehen in fremde Länder so fern,
Aber dort sehen viele uns nicht gern.
Wir haben doch keine Wahl, sonst holt uns der Tod!

Zuhause herrscht doch nur das Verderben,
Krieg und Armeen, die um Soldaten werben.
Was bleibt uns zu tun außer zu fliehen,
Das Heim zu verlassen und in die Fremde zu ziehen?
Flucht mit dem Risiko zu sterben!

Denken sie etwa uns gefällt diese Wahl?
Haben sie kein Verständnis für unsere Qual?
Sie wollen, dass wir ihr Land verlassen,
Was haben wir getan, dass sie uns so hassen, 
Und gegen uns protestieren in so großer Zahl?

Wir wollen doch nur ein Leben in Sicherheit,
Doch sie sind getrieben von Unmenschlichkeit.
Sie lassen Flüchtlingsheime brennen 
Und niemand will die Täter kennen.
Die Polizei tappt wir immer in Dunkelheit.

Endlich sicher, wir bleiben hier, wir gehen nicht weg,
Auch wenn die Rechten uns behandeln wie Dreck.
Eines Tages werden sie uns hoffentlich akzeptieren, 
Und erkennen, dass ihre Ideen auf Vorurteilen basieren.
All der Hass hat doch keinen Zweck!


Comments

  • Author Portrait

    Klasse Gedicht! Kann ich absolut nachvollziehen. Leider versetzten sich viel zu wenige Menschen in deren Lage. Man stelle sich einfach mal vor, dass man die Heimat verliert, in der man 10, 20 oder 50 Jahre gelebt hat. Niemand flieht freiwillig, es ist deren Lebenswille der sie trägt. Und wir sollten ihnen entgegenkommen, so gut es geht. Schön, dass du auch ein konstantes Reimschema gewählt hast. :-) 5/5

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Fairy Dust

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