Flauschbär (Vellera felice)

Definition im Glossar

Der Flauschbär (Vellera felice) ist ein nur auf Belletristica vorkommender Bär. Diese Bärenart wird mit der Mythologischen Lebenformen, dem Flauschbär, welcher aus der Fiebel bekannt ist, oftmals gleichsetzt. Ob dies zutrifft weiß allein der allmächtige Flauschbär. 


Taxonomie

Reich -  Sagen (Dicere)

Stamm - Götter (Deorum)

Klasse - Echte Götter (Deorumes)

Ordnung - Bärengötter (Ursdeorum)

Familie -  Flauschbären (Velleraursidae)

Gattung - Vellera

Art -  Vellera felice

Beschrieben -  Felix 2016

Unterart(en) - 2

 

Merkmale

Flauschbären haben einen stämmigen, kraftvollen, aber auch gedrungenen Körperbau, ihr Skelett ist sehr robust und widerstandsfähig. Flauschbären sind vor allem an ihrem Flausch zu erkennen. Kein Bär ist so flauschig wie der Flauschbär. Die Ohren sind abstehend, die Nase schwarz und die Ohren abstehend. Der Geruchssinn ist erstklassig.

Die Flauschbären weisen die für die meisten Raubtiere typischen vergrößerten Eckzähne auf, die Backenzähne sind als Anpassung an die Pflanzennahrung mit breiten, flachen Kronen versehen.


Fell

Das Fell der Flauschbären ist dunkelbraun gefärbt, und absolut flauschig. Er ist deshalb leicht vom Zottelbär (Ursari ambulat) zu unterscheiden, welcher ein besonders schwarzes und zotteliges Fell hat. Das Haarkleid der Flauschbären ist durch ein dichtes Unterhaar charakterisiert, die Deckhaare sind relativ lang. Das Fell ist jahreszeitlichen Veränderungen ausgesetzt, das für die kalten Monate angelegte Winterfell ist dichter und flauschiger.


Unterart  Festland-Flauschbär (Vellera felice felice ) FELIX, 2015
Die Unterart V. f. feliece ist die größere der beiden Unterarten, was wohl daran liegt, dass sie auf dem Festland zu finden ist. 

Unterart  Insel-Flauschbär (Vellera feliece polly) Polly, 2016
Die Unterart V. f. polly ist die kleinere der beiden Unterarten. Sie besiedelt ausschließlich Pollys Klippe, wo sie gezüchtet wurde und so ihren Weg in die Tavernen fand. 


Lebensraum

Flauschbären leben auf dem Kontinent Belletristica endemisch. Sie kommen überall vor, meiden jedoch das Krea-Tief-Tal und sind in Megan Cores Schattenreich relativ selten. Am meisten Flauschbären findet man in Felix Biotopenreservat und auf Pollys Klippen.


Lebensweise

Winterruhe

Da sie während der Wintermonate nicht genug Nahrung finden, begeben sie sich in eine Winterruhe. Diese Winterruhe grenzt nicht an einen echten Winterschlaf, da sie regelmäßig wieder aufwachen und leicht zu wecken sind. Zwar gehen der Herzschlag und die Atemfrequenz deutlich zurück, die Körpertemperatur sinkt hingegen nur leicht. Der Beginn und die Dauer der Winterruhe hängen von den Bedingungen der Umwelt ab. Üblicherweise beginnt sie zwischen Oktober und Dezember und endet zwischen März und Mai. Es gibt aber auch Flauschbären die ganzjährig aktiv sind.

Im Herbst haben Flauschbären einen erhöhten Nahrungsbedarf. Interessanterweise werden Fette nicht an den Gefäßwänden abgelagert, was ihnen ermöglicht, sich ohne Gesundheitsgefahren einen Vorrat anzufressen. Für den Eintritt der Winterruhe spielt auch der Sättigungsgrad eine Rolle, gut genährte Tiere begeben sich früher zur Ruhe, während hungrige Tiere länger auf Nahrungssuche bleiben, bis sie von der Kälte in ihre Winterquartiere getrieben werden.

Zur Winterruhe benutzen sie ausschließlich natürliche Höhlen oder Felsspalten. Diese Rückzugsorte werden an witterungsgeschützten Stellen angelegt und oft mehrere Jahre hintereinander verwendet. Hier finden sich meist mehrere Flauschbären ein und kuscheln sich aneinander um sich in ihrem Flausch zu wärmen. Die Rückzugsorte werden mit Blättern und Zweigen ausgepolstert, wobei der Flausch der Flauschbären eigentlich schon genügt.

 

Sozialverhalten und Kommunikation

Flauschbären leben in der Regel einzelgängerisch oder paarweise. Flauschbären zeigen kein ausgeprägtes Territorialverhalten, die Streifgebiete können sich überlappen, sie verteidigen ihr Revier auch nicht gegenüber Artgenossen. Bei üppigen Nahrungsquellen wie fischreichen Gewässern, beerenbestandenen Gebieten oder Bienenstöcke kommt es manchmal zu Ansammlungen dutzender Tiere.

 

Die Reviergröße ist variabel, sie hängt unter anderem vom Nahrungsangebot, von der Beschaffenheit des Gebiet selbst (Topographie), vom Alter, Gesundheitszustand oder Geschlecht des Tieres ab. Die Reviere der Weibchen sind deutlich kleiner als die der Männchen. Die durchschnittliche Reviergröße liegt bei 700 bis 800 km² für Männchen und 300 km² für Weibchen.

Flauschbären sind eigentlich relativ standorttreu, neuere Beobachtungen belegen das die Population der Insel-Flauschbären auf Pollys Felsenklippe regelmäßig Zuwachs von Festland-Flauschbären erhält.

Für die Kommunikation der Tiere spielt neben Lauten und Körperhaltungen insbesondere der Geruchssinn die wichtigste Rolle. Individuen, die sich direkt gegenüberstehen, kommunizieren mittels Körperhaltungen: Dominanz wird durch direkte Annäherung mit gestrecktem Nacken, zurückgelegten Ohren und präsentierten Eckzähnen ausgedrückt, Unterwerfung durch das Senken oder Wegdrehen des Kopfes und durch Niedersetzen, Hinlegen oder Weglaufen. Kämpfe zwischen Artgenossen werden mit Prankenhieben auf Brust oder Schultern ausgetragen.

Um visuelle Hinweise zu geben, scheuern sie sich an Bäumen, wälzen sich am Boden, beißen oder kratzen sie Teile der Baumrinde heraus oder urinieren und koten auf den Boden. Diese Zeichen dienen der Kennzeichnung des Reviers, der Signalisierung der Paarungsbereitschaft oder der Markierung von Wanderwegen.

Nahrung

Flauschbären sind Allesfresser, die aber üblicherweise in erster Linie pflanzliche Nahrung zu sich nehmen. So stehen Gräser, Kräuter, Schößlinge, Blüten, Wurzeln, Knollen, Nüsse und Pilze auf ihrem Speiseplan, im Sommer und Herbst machen Beeren einen wichtigen Bestandteil ihrer Nahrung aus. Auch Honig wird gefressen.

An fleischlicher Nahrung nehmen sie unter anderem Insekten und deren Larven, Vögel und deren Eier sowie Nagetiere zu sich. Mit Hilfe ihrer Krallen graben sie diese Beute aus deren Bauen. Insbesondere in den nördlichen Regionen fressen sie auch größere Säugetiere. Von diesen Tieren fallen ihnen allerdings kaum gesunde erwachsene Tiere zum Opfer, meist töten und fressen sie kranke oder alte Exemplare sowie Jungtiere. Auch das Aas dieser Tiere wird verzehrt, vor allem im Winter umgekommene Exemplare nach der Winterruhe der Flauschbären.

In den Küstenregionen, zählen Fische während deren Laichwanderungen in den Sommermonaten zur bevorzugten Nahrung der Flauschbären. Die Fangtechniken variieren, so werden die Fische beispielsweise direkt aus dem Wasser gefischt oder in der Luft gefangen, während sie kleine Wasserfälle überspringen.

 

Kulturelle Bedeutung

Der Flauschbär wird sein Findung der Fiebel als eine Gottheit von Beeltristica verehrt. Als fleischgewordener Flauschbär gilt der User Felix. Der nach Angaben von verlässlichen Quellen diesem Bären sehr ähnlich sehe. 


Taxonomische Synonyme

-

 

Anmerkungen

Die Fiebel ist ein religiöses Werk und hier in seiner Gesamtheit nachzulesen. 

https://belletristica.com/de/text/fiebel-die-schriften-des-flauschb%C3%A4rentums-172

Comments

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    Das ist einfach ein cooles Werk von dir! Immer ein Genuss ein neues Kapitel zu lesen. Ein Hoch auf den Flauschbären! :-)

  • Author Portrait

    *Legt ein Honigkeller auf der Klippe an* Damit die Bären niemals hungrig in den Winterschlaf müssen! Sehr schön gemacht cherie :*

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