Prolog

 

Die Bühne ist dunkel, von links nach rechts werden die Scheinwerfer fließend angestellt. Doch man kann noch immer nichts sehen. Langsam werden sie heller. Man sieht die Rückwand, welche aus sechs viereckigen Fenstern besteht, welche in dunkel braune Rahmen gefasst sind. Jedes zweite Fenster lässt sich öffnen, doch bei einigen sind die messingfarbige Fenstergriffe abgebrochen und durch hässliche, neue, Holzblöcke ersetzt, welche in einem Holz sind und nur locker angeschraubt sind. Aus den Fenstern sieht man auf einen unebenen, asphaltierten Platz, wo einmal ein großes Labyrinth aufgemalt war, welches jedoch durch das Wetter nur noch zu teilen zu sehen ist. Dahinter sieht man ein weiteres Gebäude mit einer Metall-Glasfront, im Erdgeschoss, doch im zweiten und dritten Stock kommt die alte Bauweise mit den Plastikplatten zum Vorschein. Einige der Platten zur Verzierung sind abgebrochen und in den maroden Fenstern sieht man einen vergilbten, bunten Zettel. Auf dem Hof steht ein Toiletten-Container, welcher abgezäunt ist und auch an den Ecken angerostet ist. Auf dem Hof spielen mehrere Kinder, welche von einem Farbigen betreut werden. Die Kinder turnen auf den gemauerten Bänken oder an dem einen herabhängenden Ast eines Baumes. Im Zimmer ist an der linken Wand eine alte Karte, welche zum Teil zerrissen ist und auch schon stark erblichen ist. Daneben ist ein kleines viereckiges Fenster, welches den Notausgang darstellt. An der rechten Wand steht eine Tafel, die durch lauter Kreidereste weiß ist und davor turnt ein junger Mann im Anzug herum. Hinter der Tafel, welche nur an einer Zwischenwand befestigt ist, türmen sich Gerümpel, Stühle und Tische – und Müll liegt hier auch eine Menge herum. Aber nun zum großen Raum zurück. Die Einzeltische stehen in U-Form, wobei nach dem dritten, fünften und achten längs vom Pult, drei, fünf und sechs Einzeltische quer stehen. An allen Tischen sitzen die Schüler, hier grob durchgezählt (mit Schüler 1-26), bis auf den vorne links und hinten links. Hier sitzen Connor und Maria. Sie ist schön, hat ein helles einfarbiges Top an. Ihre langen schwarzen Haare sind zu einem Pferdeschwanz gebunden. Connor trägt eine schwarze Fließjacke und darunter ein hellblaues T-Shirt mit V-Ausschnitt. Dazu eine helle Hose. Auf dem T-Shirt sieht man, wie eine schemenhafte Hand, welche einer Person die in einem Auto auf dem Beifahrersitz sitzt schützend gegen die Sonne gerichtet ist. Der Lehrer, welcher in teurem, dunkel blauem Sakko vor dem Pult herumturnt achtete sehr auf ein gepflegtes Aussehen. Sein blaues Hemd ist streng in die Hose gesteckt, welche von einem Ledergürtel mit unauffälliger Schnalle gehalten wird. Er ist sehr nervös, da es eine seiner ersten Stunden ist und er recht frisch von der Universität kommt.

Szene 1

Lehrer: Und was wollte Urban der Zweite wirklich machen? – ja.
Connor: Also, er wollte auf der einen Seite Jerusalem von den – in seinen Augen ungläubigen – Seldschuken und Muslime befreien, doch er wollte wahrscheinlich auch sein Machtgebiet vergrößern, wenn er ins Heilige Land zieht und dort Eroberungen macht. Außerdem wollte er wahrscheinlich auch den Orthodoxen-Christen helfen, welche auch immer wieder angegriffen wurden – so ging dann auch das Byzantinische Reich unter – und konnte gleichzeitig auch auf die religiösen Druck ausüben.
Lehrer: Das hast du sehr gut dargestellt. Und wer folgte dem Aufruf?
ein Schüler: Eine Vielzahl an Menschen, die aus allen Schichten kam?
Lehrer: Ja, und warum? Du noch mal.
Hektisch und nervös zeigt er mit seinem roten CAMPUS Buch auf Connor.
Connor:
Es gibt da verschiedene Gründe. Da aus allen Schichten die Menschen los zogen, gingen die gründe von besserem Leben, über Ruhm und Ehre, zu neuem Reichtum. Aber der wesentliche Punkt war der Remissio pecatorum.
Lehrer: Und was ist der oder das Remissio pecatorum?
Maria: Der sofortige Sünden Erlass. Das war zu der Zeit sehr wichtig, da die Menschen streng gläubig waren und das die Kirche ausgenutzt hatte, als sie ihre Macht erst im 11 Jahrhundert ausgebaut hat. Deshalb hatte auch der Ablassbrief einen großen Erfolg.


Draußen sieht man eine Polizeistreife vorbei gehen. Sie bleiben auf der Höhe des dritten Fensters stehen und schauen in den Raum. Die spielenden Kinder verlassen den Platz und gehen in das Gebäude. Die beiden Polizisten fangen an zu singen.

 

Chor:

Spähend,
Horchend,
wir enthüllen das unverhüllte,
bevor es ist zu Ende
Wir wachen
und machen
Sicherheit.
Es wird kommen
Und Unheil bringen, eines Tages.
Die Polizeistreife verlässt wieder die Bühne und der Platz wird in leicht dunkleres Licht getaucht.

Szene 2


Lehrer: Das hast du sehr gut dargestellt. Er lachte verkrampft. Ja. Möchte denn noch ein anderer etwas sagen?
ein anderer Schüler: Aber man muss doch bei den verschiedenen Kreuzzügen unterscheiden oder?
Lehrer: Ja, aber da wir jetzt vom ersten Kreuzzug reden, treffen die Beweggründe schon zu. Er nahm einen anderen Text und teilte ihn aus. Ich habe Ihnen noch einen Text kopiert. Den gebt ihr bitte herum und lest M1 auf der Seite 176.  Er selber setzte sich und atmete einmal durch. Dann sortierte er weitere Stapel von Blätter und las in jedes einmal herein. Dann stapelte er sie wie um, damit er danach hektisch die Seiten in einem der drei oder vier Bücher aufzuschlagen.
Die Schüler lesen in Ruhe den Text. Einige machen sich Aufzeichnungen.
Lehrer nach einer Weile:
Da ihr ja den Text jetzt gelesen habt, könnt ihr ihn als Grundbaustein für die nächsten Fragen benutzen. Er schaute auf die Uhr. Da schon einige angefangen hatten, die Aufzeichnungen zusammen zu legen und die Butterbrote herausgeholt hatten.
Also die Fünf-Minuten-Pause ist erst in drei Minuten. So lange erwarte ich von Ihnen noch Ruhe. Er setzt sich auf das Pult. Also, bei einigen Kämpfen liegen uns mehrere Zahlen vor. Zum Beispiel bei dem Kampf um Jerusalem, welche in der Tat ein sehr blutige Schlacht war. Doch trotzdem variieren die Quellen von dreitausend bis hin zu siebzigtausend Tote auf den verschiedenen Seiten. Woran kann das Liegen?
Ein langgezogener Piepten ertönt. Er ist überall zu hören und der Lehrer und alle Schüler zucken zusammen. Es Klingt wie eine Rückkopplung. Danach ist ein rauschen zu hören. Dann ist alles ruhig.

Lehrer: Uh, was war das denn? Aber nun können wir weiter machen. Wo waren wir stehen geblieben? Ah ja, warum gab es so viele verschiedene Zahlen, bei den Toten in der Schlacht um Jerusalem? Connor.
Connor: Können Sie bitte die Tür abschließen? Und alle anderen erst mal unter die Tische gehen.
Lehrer: Warum denn das? Du sollst auf meine Frage Antworten und nicht irgendetwas labern.
Connor energischer, aber dennoch ruhig: Bitte tun Sie das was ich sage. Dann werde ich auch alles erklären. Beeilen Sie sich.
Der Lehrer nimmt nur zögernd den Schlüssel und schließt ab. In der Zwischenzeit sind alle aufgestanden und packen ihre Sachen ein.
Connor:
Geht alle erstmal unter die Pulte. Und bleibt ruhig.
Dann zog er ein Handy heraus und wählte eine Nummer:
Guten Tag, hier ist Connor Roloft, ist bei Ihnen eben ein Notruf bezüglich eines Amoklaufes im HG1 eingegangen?
Stille. Alle die es gehört hatten fingen an Panik zu kriegen.
Das ist gut, sehr gut. Im Nebengebäude sind unten auf der rechten Seite auf jeden Fall die vier Klassenräume belegt. Die anderen sind sicherlich auch belegt.  
Und zu den anderen.
Bleibt ruhig, keine Panik, noch habe ich alles unter der Kontrolle, wisst ihr welche Klassenräume noch belegt sind?

1Gemeinte: Helmholtz-Gymnasium-Hilden

 

Einige Schüler oder Schülerinnen nannten ein paar Räume, welche Connor durch gab.
Connor:
Ok, bleibt ruhig. Er schluckte seine Panik runter. Ihr müsst jetzt ruhig bleiben. Keine Panik darf ausbrechen und ihr müsst vor allem euch so klein wie möglich auf den Boden legen. Es gibt hier einen Amokalarm.
Der Lehrer, welcher nervös unter seinem Pult an den Nägeln kaute, drohte einen Zusammenbruch zu erleiden. Sofort kroch Maria zu ihm.
Connor:
Ihr alle kriecht jetzt in die hinterste Ecke und bleibt so weit wie möglich am Boden.
Er selbst robbte zum Lehrer um ihn zu unterstützen.
Schüler 2
: Aber was machen wir jetzt?
Schüler 5: Was wenn er uns alle abknallt.
Schüler18: Wir werden alle sterben. 
Die Streife kommt wieder hervor. Diesmal haben beide Polizisten ihre Waffen gezückt und geben sich selbst Deckung.
Chor:

Spähend,
Horchend.
Ausschau haltend
nach der Gefahr.
Noch ist alles ruhig
doch sie ist dar,
die Gefahr.
Allgegenwärtig.
Doch die Streife entdeckt nichts und verlässt wieder die Bühne. Man hört eine Uhr ticken. Unaufhaltsam.
Schüler 3:
Was machen wir denn jetzt?
Schüler 20: Was wenn er uns alle umbringt.
Connor, bemüht ruhig zu bleiben:
Er wird uns schon nicht umbringen. Außerdem ist noch gar nicht klar, ob überhaupt ein Amok gelaufen wird.
Schüler 28: Wie kannst du eigentlich so ruhig bleiben?
Connor: Ich bin genauso angespannt wie ihr. Doch ich bleibe realistisch.
Schüler 5: Was sollen wir nur tun.
Connor: Bleibt ruhig, versucht euch abzulenken. Und ins Telefon Wir haben hier eine Person mit einem Schock.
Connor kroch zu Maria und half ihr und dem Lehrer auch in eine Ecke zu gehen. Dann kroch er zum Fenster und reckte sich. Doch schnell duckte er sich.
Oh, Gott. Entfuhr es Connor . Auch er war nun bleich. Man sieht durch das Fenster eine Person herumschleichen, welche man aber durch die schlechte Beleuchtung nicht gut erkennt.
Connor, mehr zu sich selbst:
Ok, ganz ruhig bleiben. Ganz ruhig bleiben, keine Panik.
Schüler 9: Mir geht’s nicht gut. Mir geht’s nicht gut. Wie lange soll das denn noch dauern?
Connor zischte durch die Zähne: Halt den Rand, und beruhige dich.
Schüler 9: Ich kann mich aber nicht beruhigen. Ich will mich nicht beruhigen. Schreit. Was zur Hölle soll das sein? Ich kann nicht mehr. Ich gehe jetzt hier raus.
Er stand auf, doch zwei seiner Mitschüler zogen ihn nach unten.
Schüler 22:
Bleib unten. Du kannst uns alle ins Verderben ziehen.
Connor, eindringlich: Wir werden bald hier entfliehen, aber noch müssen wir uns gedulden.
Schüler 9: Ich kann aber nicht mehr warten.
Man hört Sirenen. Man hört viele Sirenen.
Maria:
Sie kommen jetzt, und auch mehrere Rettungswagen sind da. Es kann sich nur noch um Minuten handeln.
Reifen Quietschten. Türen wurden geschlagen.
Connor:
Okay, bleibt leise und unten.
Er schaute wieder nach oben. Langsam packte er einen der Messingknäufe. Und öffnete ein Fenster.
Schritte hörte man auf dem Gang.
Connor:
Psst, gleich können wir der Hölle entfliehen.

 

Szene 3

Die Polizisten haben sich formiert, zu den drei Streifenwagen sind noch zwei weitere schwarze Sprinter gekommen. Auf allen Wagen blinkt das Blaulicht. Nur durch das Blaulicht, welches durch die Fenster scheint, wird die Bühne erhellt.

Chor:
Tatütata,
wir sind da,
die Polizei ist da.
doch leider wird der Böse sagen Ätsch,
ihr seid zu spät.
Und er mäht,
in der Zwischenzeit,
die Schüler weit
verteilt um.

Connor öffnet das Fenster, welches nur schemenhaft durch das Blaulicht zu erkennen ist. Das Ticken der Uhr geht weiter, aus der Ferne hört man einen Hubschrauber, marschieren.

Connor leise: Okay. Du und du. Er zeigte auf zwei Schüler, die stark waren. Ihr helft Maria, dabei, unseren Lehrer herauszuschaffen. Ich glaube, er hat gerade das schlimmste Problem. Einer von euch steigt möglichst klein aus dem Fenster, der andere wird von drinnen helfen. Los, los!

Einer der Schüler stieg aus dem Fenster.

Schüler 12: Okay, ich kann ihn annehmen.
Connor: Warte, da kommt jemand, duck‘ dich. Seine Worte waren kaum zu verstehen.

Stille. Niemand rührt sich. Aus der Ferne hört man einen Hubschrauber heranfliegen.

Connor:
Okay, jetzt kommt der Lehrer.

Der Lehrer wurde herausgetragen, man sieht wie zwei Sanitäter, geduckt herankommen und ihn über den Asphalt ziehen. Drinnen macht Connor hektische Bewegungen. Draußen rennen die Angehörigen des Sondereinsatzkommandos durch die Gegend. Einige empfangen die Schüler, welche einzeln das Gebäude verlassen. Einige rennen voller Panik und schreien, andere weinen. Wiederum welche Zögern.
Connor:
Schneller, schneller, alle raus.

Die Tür kracht. Ein Heftiger Tritt erschüttert sie. Doch sie hält stand.

Connor: Raus! Nun schreit er.


Und hilft nun aktiv den anderen, auf das Fensterbrett zu kommen. Er bildet eine Räuberleiter. Ein weiterer Tritt gegen die Tür. Und ein weiterer, jemand wirft sich ein viertes Mal mit aller Kraft dagegen. Das Schloss knackt, und fällt einem weiteren Angriff zum Opfer.

Connor: Stopp, macht euch klein und bleibt unter den Tischen.
Meint er zu den letzten beiden Schülern, unter ihnen ist auch Maria. Der Junge springt noch schnell aus dem Fenster und bleibt hängen. Unkontrolliert knallt er auf den Boden auf.
Connor:
Komm hinter mich.
Connor bleibt jedoch geduckt. Marija, duckt sich hinter ihn. Der Täter kommt herein.
Täter:
Kommt raus, ich weiß dass ihr hier seid.

Stille. Der Hubschrauber ist nun klar und deutlich zu hören.

Täter:
Kommt raus. Das ist meine Letzte Warnung.

Chor:
So musste es kommen,
wir wussten es,
alle wussten es.
Alle.
Wir sind da,
die Polizei ist da.
die Ärzte sind da.
das SEK ist da.
Doch sind wir zu spät.
Wir sind immer zu spät.

Langsam richtet sich Connor auf, als er sieht, dass der Täter näher kommt.
Connor:
Bitte tu mir nichts. Bitte verschon mich.
Täter: Einen Scheiß werd‘ ich.
Connor: Lass es. Noch ist alles gut.
Täter: Nichts ist gut. Gar nichts ist gut. Ich weiß schon was ich tu.
Connor hebt die Hände nach oben. In der Zeit verschwindet heimlich Maria.
Täter: Wer war das? Du bist nicht alleine, da war noch jemand.
Connor: Nein, ehrlich, da war niemand. Nimm die Waffe herunter.
Keine Reaktion.
Connor eindringlicher: Nimm die Waffe runter.
Täter: Warum bist du so ruhig.
Connor: Sollte ich Angst haben? Sollte ich mich fürchten, dass du mich abknallst? Sollte ich das?
Täter: Ja, das solltest du.
Connor: Habe ich nicht, ich bin Realist. Du wirst eh früher oder später den Abzug drücken.
Connor stieg rückwärts auf einen Stuhl, welcher vor dem offenem Fenster steht.
Connor: Nimm doch wenigstens die Sturmhaube ab. Das ist schon feige, dass du wahllos Unschuldige abschießt. Aber es ist noch feiger, ihnen vermummt entgegen zu treten. Dir kann doch nichts mehr passieren. Du hast doch bestimmt genügend Munition dabei oder?
Täter: Exakt. Ich habe 2160 Schuss. Für jeden Schüler zwei. Und für die Lehrer fünf.
Connor: Damit du dich rächen kannst. Für die fünfen die du von ihnen bekommen hast?
Täter: Genau. Gut kombiniert. Weißt du was? Ich glaube, dich verschone ich. So klug wie du bist.
Connor: Ich bin nicht klug. Ich werde sowieso sterben. Es macht also keinen Unterschied ob ich jetzt oder bald sterbe. Drück ruhig ab. Aber lass dir gesagt sein, dass Rache, dich nur noch schlimmer verletzt.

Der Täter war nun herangekommen, Connor   konnte ihn geradezu packen, obwohl er bis auf das Fensterbrett zurückgewichen ist. Der Zeigefinger verkrampfte sich um den Abzug.

Connor:
Rache gibt dir nicht das Gefühl, das du dir ersehnst.

Ein Schuss krachte. Gleichzeitig wird überall für nicht mal eine Sekunde das Weiße Licht aufblitzen. Die Zuschauer werden geblendete. Connor kippt regungslos und stumm aus dem Fenster knallt hart auf den Boden auf. Auf seinem T-shirt breitet sich eine rote Flüssigkeit aus. Sie ist auf Brusthöhe. Regungslos liegt er auf der Bühne. Man sieht, wir der Täter am Fenster in sie zusammensackt. Dann ertönt ein knall, so als ob eine Tür gesprengt wurde. Der Täter dreht sich um.

Chor: Polizei, runter. Lassen sie die Waffe fallen. Hier ist die Polizei, ihre Lage ist hoffnungslos. Polizei, runter. Lassen sie die Waffe fallen. Hier ist die Polizei, ihre Lage ist hoffnungslos. Polizei, runter. Lassen sie die Waffe fallen. Hier ist die Polizei, ihre Lage ist hoffnungslos.

 Einzelne Strahler simulieren das Maschinengewehr Geratter. Nach wenigen Sekunden ist alles ruhig und dunkel. Der Hubschrauber dreht schnell ab, und nur noch das Blaulicht der Fahrzeuge erhellt die Bühne. Langsam sieht man zwei Sanitäter zu Connor   rennen. Beide tragen ihn mit vereinten Kräften über die Bühne zum Notarzt.


Ende


Nachspiel

Notarzt: Er lebt.
Die Bühne wird dunkel. Die Personen verschwinden. Ein einzelner Strahler beleuchtet den Notarzt. Seine Rote Kleidung leuchtet hell, und das Refflektionsmaterial blendete fast.  
Notarzt: Dem Täter geht es den Umständen entsprechend gut. Er kommt durch.

 

 

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Comments

  • Author Portrait

    Es gibt so einiges, was mir in diesem Stück unlogisch erscheint. Beginnen wir mit connor. Zum einen frage ich mich, warum der Protagonist hier den Namen "connor" trägt, welcher ja mit deinem Profil-Namen identisch ist. Des weiteren verstehe ich nicht, warum ein Schüler bei einem Amok-Alarm ruhiger und routinierter sein sollte als ein Lehrer. Ähnliches habe ich auch schon in anderen Texten von dir gelesen. Ungeachtet der Tatsache, dass der Lehrer hier frisch von der Uni kommt und connor wahrscheinlich (wie ich aus anderen Texten von dir schließe) Mitglied eines Rettungsdienstes bzw. dessen Jugendgruppe ist, sollten meiner Meinung nach die Reaktionen aller Beteiligten panisch ausfallen. Erst nach einiger Zeit - so finde ich - sollte sich connor auf das gelernte Vorgehen besinnen. Ebenso unrealistisch finde ich auch connors Verhalten, als er dem Amokläufer gegenüber steht. Wenn er schon (wie vermutet) eine solche Ausbildung bekommen hat, sollte er auch wissen, dass man den Täter in so einer Situation nicht provozieren sollte. Die Tatsache, dass connor über die Noten Bescheid weiß, die der Täter von den Lehrern bekommen hat, lässt sich nur dadurch erklären, dass er den Täter kennt. Dann wiederum sollte er sich ihm gegenüber ebenfalls anders verhalten. Insgesamt halte ich zwar die Grundkonstellation für in Ordnung, besonders aber die Verhaltensweisen des Protagonisten connor's sollten meiner Meinung nach geändert und mehr an ein realistisches Verhalten angepasst werden.

beta
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