Geschwiegen,
Wörter die in unseren Köpfen liegen
Eintausendmal gedacht,
doch nie herausgebracht
Brüderlich teilen wir das Wissen unter mir und dir 
Zerissen,
dass ich bloß kein Wort verlier'.
Ich sammel sie geheim,
Sie sind allein mein
Muss sie verschlingen,
Könnt' ja misslingen
Lieber beglücken
als zu erdrücken 
mit kräftigen Worten die zwischen uns bleiben
und den Schutz um mein Ich vertreiben
Wer braucht Wahrheit, wenn wir uns die Hände geben? 
Was in meinem Kopf spielt scheint nichts zu beleben.

Doch bevor du es vergisst,
wenn du so bist,
Alles bleibt wie es ist.

Comments

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    Der Satz "Wer braucht Wahrheit, wenn wir uns die Hände geben." hat auch mich sehr getroffen. Klasse Gedicht. Dein bildhafter Schreibstil gefällt mir sehr gut :)

  • Author Portrait

    Ich mag deine Gedichte mit ihren Wortbildern, die, wie bereits erwähnt, viel Interpretationsspielraum geben. 5/5

  • Author Portrait

    "Wer braucht Wahrheit, wenn wir uns die Hände geben." Den Satz empfand ich als wirklich hart und traurig. Das Gedicht gefällt mir sehr gut. Es hinterlässt sehr viel Interpretationspielraum 5/5

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Fairy Dust

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