Graue Fäden

Graue Spinnenweben,

würgen verlorene Zeit,

füllen Tageträume,

und Nächte satt.

 

Erträumte Küsse,

Tod geboren.

 

Lange Fäden,

von Worten der Liebe.

Große Netze,

von Augen geweint.

 

Liebe:

Verloren in Vergänglichkeit.

Ertrunken im Schaum

des Traum[s].

 

 

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30.12.2015 © Felix Hartmann

Comments

  • Author Portrait

    Dieses Gedicht gefällt mir auch ausserordentlich gut! Du schreibst einfach so tolle Sachen! Ich wünsche dir von Herzen, dass deine Träume nicht immer Schäume bleiben werden und alles wonach du dich sehnst irgendwann in Erfüllung geht! Echt stark! 5/5

  • Author Portrait

    Wahnsinnig toll, ich liebe es! Habs vielleicht fünfmal hintereinander gelesen und jedes Mal war es atemraubend ;) Es gefällt mir so unglaublich gut, dass ich die Zeilen in mich aufnehmen und immer in meiner Seele tragen möchte .. ;D Traurig aber Wunderschön ;)

  • Author Portrait

    toll! gefällt mir

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