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Jessica zerrte sie durch ein weiteres Tor auch dieses war von blauen leuchtenden Ranken überzogen und auch dieses Tor schien ins Nichts zu führen doch aus Erfahrung wusste sie mittlerweile, dass das nicht der Fall war.
Jessica zog sie, ohne zu zögern hindurch.

Nyla hielt sich blinzelt die Hand vors Gesicht als die Strahlen der Sonne sie blendeten.
„Darf ich vorstellen unser zauberhafter Garten. Jessica kicherte doch sie hatte Recht er war tatsächlich zauberhaft.
Überall standen übernatürlich große blühende Blumen in allen Farben jede von ihnen einzigartig. Strahlend blaue Bäche zogen sich durch die Beete und mündeten in einen großen Springbrunnen. Doch hinter dem sprudelnden Wasser schien sich etwas zu verbergen. Immer wieder blitzten pinke stellen durch den Schleier.

Sie trat an den Springbrunnen heran und hielt ihre Hand in den Vorhang aus Wasser und blickte durch die entstandene Lücke, hinter der sich ein Baum befand seine schneeweiße Rinde betonte die knall pinken Blüten die sich klar von dem Wasser abhoben.
„Wie es hier wohl erst Nachts aussieht“, murmelte Nyla. „Gar nicht sagte Jessica“ und sie erschrak. Bezaubert von der Schönheit hatte sie ganz vergessen, dass sie nicht alleine ist.
„Hier gibt es keine Nacht“, fuhr sie fort. „Zumindest habe ich in der Zeit, die ich schon hier bin noch nie eine erlebt.“

Nyla nickte nur. Überall auf dem Boden waren kleine Felder mit weißem Kies und überall glitzerte es. „Weißt du warum wir hier sind?“, fragte Nyla. „Nein das wissen wir alle nicht aber wir genießen es einfach“, antwortete sie. Sie lag auf einer Wiese umringt von kleinen glitzernden Blumen mit übergroßen Blüten und blickte in den wolkenlosen Himmel.

„Wo sind denn die Betten? Ich bin echt kaputt vom Laufen.“, Jessica blickte sie an und lächelte. Wenn du wieder rein gehst die erste Tür auf der rechten Seite die Tür auf der linken Seite ist der Gemeinschaftsraum.“ Nyla lächelte zurück und ging den Weg durch den Garten in Richtung des Tores, aus dem sie gekommen waren.

Doch als sie durch das Tor schritt merkte sie schnell, das sie sich nicht in der Ruine befand denn um sie herum waren keine grauen Wände und dunkle Gänge. Stattdessen befand sie sich in einem weiß gestrichenen Raum an den Wänden hangen große rote Seidentücher bestickt mit einem Wappen das von verschlungenen Ornamenten und einer großen Blüte geziert wurden.

In einer Ecke neben einem goldenen Tor stand ein kleines Mädchen in einem schwarzen Kleid das von Lila Rüschen und Steinchen besetzt war.
Über ihre freiliegenden Schultern fielen lange blonde Haare und ihre strahlend blauen Augen funkelten mich an. Ohne ein Wort legte sie einen goldenen Briefumschlag auf den Boden und verließ mit einem Schulterblick zu Nyla den Raum.

Verwirrt schaute sie sich um doch sie war alleine. Unsicher setzte sie einen Fuß vor den anderen und bewegte sich in Richtung des glänzenden Umschlages.
Der Umschlag war versiegelt und dasselbe Wappen zierte ihn.
Sie hob ihn auf und wurde sofort von einem Nebel umgeben.

Als der Rauch verflog waren zehn Augenpaare auf sie gerichtet.
Draußen prasselte der Regen gegen die Fenster der Ruine. „Wo kommst du denn her.“ Bens entsetzter Blick sprach Bände er schaute verwirrt und auch leicht verängstigt. Nyla hielt noch immer den Brief fest in ihrer Hand. Langsam hob sie ihn. Es schien als würden alle den Atmen anhalten als sie ihn erblickten.
Vorsichtig um das Siegel nicht zu zerstören öffnete sie ihn.

Willkommen liebe Spieler,
ihr wurdet erwählt an unseren Spielen teilnehmen zu dürfen.
Sobald alle 15 von euch eingetroffen sind, werden die Spiele beginnen. Jeden Tag erwartet euch ein Level.

Bereitet euch vor.

I.L.
Die Träumerin

Las Nyla vor. Alle Blicke hafteten auf ihr. Ein dunkelhäutiges Mädchen das in einem schneeweißen Sessel saß, sprang auf. „Was soll denn der Scheiß?“, rief sie. „Melissa beruhig dich“ sprach Ben beruhigend auf sie ein und sie ließ sich wieder in den Sessel sinken.
Ben wand sich wieder Nyla zu.

„Weißt du was das heißen soll?“, fragte er einfühlsam als wäre sie ein eingeschüchterter Welpe. Sie schüttelte den Kopf. Angst machte sich in ihr breit.
Was hatte das zu bedeuten und wie sollten sie sich vorbereiten?

„Keine Panik“ versuchte Ben alle zu beruhigen.
„Keine Panik?“ maulte Mad ihn an.
„Wie sollen wir keine Panik haben wenn wir nicht wissen was passiert?“ stimmte Melissa ein während alle anderen zustimmend nickten.
„Wir wissen nicht was das zu bedeuten hat also immer mit der Ruhe vielleicht bedeutet es ja auch nichts.“ Sagte Ben und warf Nyla ein bösen Blick zu, der ihr das Blut in den Adern gefrieren ließ.
„Das ist übrigens Nyla sie ist vorhin angekommen.“ Sprach er weiter, Alle nickten ihr gleichgültig zu.
Sie sagte nichts verließ den Raum und lief zielstrebig auf die Tür zum Schlafraum zu.

Die Tür schwang auf und sie blickte in einen großen Raum überall standen Betten in Mitte des Raumes stand eine große Schale gefüllt mit einer Flüssigkeit in der brennende Rosenblüten schwammen die Flammen schienen, um die Blüten herum zu schweben, ohne sie zu verbrennen und erleuchteten den Raum in einem sanften flackernden Gelb.
Sie ließ sich langsam in eines der weichen Betten sinken und beobachtete die flackernden Lichter an den fensterlosen Wänden.

Viele Gedanken schossen ihr durch den Kopf. Die ganzen Eindrücke überforderten sie.
Worauf sollten sie sich vorbereiten? Was hatte das alles zu bedeuten und wo ist sie?
Verzweifelt versuchte sie sich nur auf das Flackern zu konzentrieren. Ehe ihr die Augen zu fielen.



Comments

  • Author Portrait

    Ich bin wirklich sehr gespannt wie es weitergeht! Die Welt in der sie sich befinden ist jedenfalls sehr schön, doch die Frage ist ob der schöne Schein nicht trügt. Jedenfalls werde ich an dieser tollen Geschichte dranbleiben (ein bis zwei kleine Anmerkungen noch: einmal bist du von der sie Form bei Nyla in die Ich- Form gewechselt, das müsstes du nochmals anschauen. Du schreibst an einigen stellen, hangen. Also ihre Haare hangen über die Schultern usw. da müsstest du vielleicht noch ein besseres Wort finden, aber das sind Kleinigkeiten, die dem Lesegenuss kaum einen Abbruch tun!)

beta
Fairy Dust

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