Ich brauche dich

Erfreut stellte Hermine fest, dass Draco endlich wieder besser aussah. Obwohl er schon seit einiger Zeit aus dem Krankenflügel entlassen worden war, hatte man ihm doch noch tagelang den immensen Blutverlust angesehen. Sein sonst blasses Gesicht war kränklich grau gewesen und seine Augenringe so deutlich sichtbar, dass Hermine an sich halten musste, ihn nicht mitleidig anzustarren.

Schnell blickte sie wieder zurück auf ihren Frühstücksteller. Sie wollte sich nicht von Harry dabei erwischen lassen, dass sie übermäßiges Interesse an Draco zeigte. Nicht, nachdem Harry sich ihr gegenüber endlich wieder freundlicher gezeigt hatte. Dass er jetzt offiziell mit Ginny zusammen war, schien sein Gemüt unendlich zu besänftigen. Als hätte er einen inneren Dämon besiegt.

„Wisst ihr, worüber die Mädchen sich neuerdings unterhalten?“, zog Ginny Hermines Aufmerksamkeit auf sich.

„Hoffentlich nicht über dich?“, gab Hermine besorgt zurück, doch Ginny lachte nur.

„Indirekt schon. Romilda Vane hat letztens laut darüber nachgedacht, ob Harry wohl wirklich ein Hippogreif-Tattoo auf seiner Brust hat!“, verkündete sie kichernd.

Harry lief rot an, während Ron in das Lachen einstimmte: „Und? Was hast du ihr gesagt?“

„Ich meinte, es wäre ein Ungarischer Hornschwanz. Das ist doch viel männlicher!“

Hermine musste sich auf die Lippe beißen, um nicht lauthals zu lachen. Stattdessen fragte sie so ernst wie möglich: „Hast du ihr auch von Rons Tattoo erzählt?“

Ron neben ihr wurde bleich: „Ich habe doch gar kein Tattoo!“

Ginny, die offenbar Gefallen an Hermines Scherz gefunden hatte, prustete in ihr Essen und erwiderte: „Klar hab ich ihr von dem Knuddelmuff erzählt. Aber ich hab nicht gesagt, wo das Tattoo ist.“

Harry, Hermine und alle anderen am Tisch, die das Gespräch mitbekommen hatten, krümmten sich vor Lachen. Schnaubend wischte Hermine sich eine Träne aus dem Augenwinkel. Es tat gut, dass sie trotz allem noch etwas zu lachen hatten. Die Berichte über Dementorangriffe häuften sich. Ihnen allen war bewusst, dass ein offener Krieg immer näher rückte. Diese kurzen Momente, in denen sie einfach albern sein konnten, waren wirklich ein Segen.

Ron war rot geworden, und obwohl Hermine sehen konnte, dass auch seine Mundwinkel amüsiert zuckten, setzte er einen finsteren Blick auf: „Sieh dich nur vor, Ginny! Bloß weil ich euch einmal meine Erlaubnis gegeben habe …“

„Deine Erlaubnis?“, schnitt Ginny ihm direkt das Wort ab: „Tut mir leid, dir das sagen zu müssen, aber du hast mir gar nichts zu erlauben!“

Ron wurde noch roter: „Ich meine nur. Wenn ihr anfangt, vor allen rumzuknutschen, dann …“

Wieder wurde er von seiner Schwester unterbrochen: „Ach, weil du das nie gemacht hast? Was war denn mit Lavender, mh? Wieso darfst du ihr Gesicht in aller Öffentlichkeit auffressen und Harry nicht meines?“

Bei diesen Worten war auch Harry leuchtend rot angelaufen und Hermine musste wieder mit sich kämpfen, nicht in schallendes Gelächter auszubrechen. Schelmisch meinte sie zu Harry: „Du musst nicht ganz so selbstzufrieden dreinschauen, Harry. Wir wissen alle, dass du nichts dagegen hättest, Ginnys Gesicht abzulecken.“

Entsetzt keuchte Ron auf: „Hermine! Nicht du auch noch!“

Sie stieß ihm spielerisch einen Ellbogen in die Seite: „Ach, komm schon, Ron. Sieh’s mit Humor.“

Über den Tisch hinweg blinzelte sie Ginny zu, die offenbar ebenso überrascht, aber glücklich über ihre Unterstützung war. Seufzend nahm Hermine einen Schluck aus ihrer Kaffeetasse. Wenn nur immer solche Einigkeit zwischen ihr und ihren Freunden herrschen könnte.

oOoOoOo

Hermine konnte nicht einmal einen überraschten Schrei ausstoßen, so schnell wurde sie von zwei starken Armen umschlungen und, eine Hand auf ihrem Mund, die andere um ihre Taille gelegt, in ein leeres Klassenzimmer gezogen. Wenn sie den Körpergeruch ihres Angreifers nicht sofort erkannt hätte, hätte sie sich wohl gewehrt, doch so ließ sie zu, dass er dir Tür hinter ihnen schloss und sie mit seinem ganzen Körper an die Wand presste.

„Ich hab dich vermisst“, raunte Draco ihr zu, bevor er wie ein ausgehungertes Tier über sie herfiel.

Ein leises Wimmern entfuhr Hermine, als seine Lippen nachdrücklich Einlass forderten, während seine Hände ungefragt ihre Bluse öffneten. Sie hatte ihn auch vermisst. Bei Merlin, sie hatte seine Berührung so vermisst. Begierig erwiderte sie den Kuss, fuhr mit beiden Händen durch sein Haar, über seinen Rücken, seine Brust, seinen Hintern. Sie wünschte, sie hätten mehr Zeit, denn das Feuer, das seine Hände und sein Mund in ihr auslösten, wurde durch einfache Küsse nicht gestillt.

„Ich hab dich auch vermisst“, stöhnte sie, als beide den Kuss unterbrachen, um nach Luft zu schnappen.

Mit geübten Fingern öffnete Draco ihren BH, schob ihn hoch und umschloss ihre beiden Brüste fest mit seinen Händen. Wieder stöhnte sie auf, presste sich ihm entgegen, um so viel wie möglich von seinem Körper zu spüren.

„Ich brauch dich, Hermine“, flüsterte er heiser, während seine Hände weiter ihre Brüste kneteten: „Ich werde wahnsinnig ohne dich. Ohne dich … ist einfach alles schwarz um mich herum.“

Wild wirbelte er sie herum, drückte ihren Rücken an seine starke Brust und zog mit einer Hand an ihrem Slip. Seine Erregung presste sich deutlich spürbar an ihre Hüfte und sein heißer Atem in ihrem Nacken verrieten ihr deutlich, was er im Sinn hatte. Sie kämpfte mit sich. Es war viel zu lange her, dass sie Draco gespürt hatte, in sich gespürt hatte, doch sie hatte keine Zeit. In zehn Minuten musste sie im nächsten Unterricht sitzen und es würde jetzt schon knapp.

Außerdem bereitete die Gier, die aus Dracos Worten und Berührungen sprach, ihr Angst. Sie hatte ihn auch vermisst, gewiss, aber Draco wirkte beinahe besessen. Irgendetwas musste geschehen sein. Als sie hörte, wie er mit einer Hand seinen Gürtel zu öffnen versuchte, befreite sie sich aus seiner Umklammerung.

„Ich kann nicht“, sagte sie so sanft wie möglich: „Keine Zeit. Ich habe nur eine kurze Pause zwischen zwei Blöcken.“

Ein flehender Ausdruck trat in seine Augen: „Lass mich nicht allein, Granger. Du kannst nicht gehen. Nicht jetzt.“

Bestimmt legte sie beide Hände um sein Gesicht und blickte ihm in die Augen: „Hey, Draco. Was ist denn los? Was ist los?“

Schwer atmend trat Draco ein paar Schritte zurück von ihr. Resigniert ließ er sich gegen einen der Tische fallen: „Ich glaube, ich stehe kurz vor dem Durchbruch.“

Mehrmals blinzelte Hermine, ehe sie verstand, was er meinte: „Mit deinem Plan?“

Er nickte bloß, ohne sie anzuschauen. Verwirrt runzelte sie die Stirn: „Aber das ist doch gut, oder nicht? Wenn der alternative Plan gelingt und du Voldemort damit zufrieden stellst, musst du Professor Dumbledore nicht töten. Ich dachte, das war immer dein Ziel?“

Noch immer starrte er zu Boden. Er klang verzweifelt, als er erklärte: „Ja, natürlich war das der Plan. Aber … es ist trotzdem gefährlich, verstehst du das denn nicht? Egal, was ich plane, es wird immer … immer eine Gefahr für alle hier bedeuten. Und das … Merlin, ich weiß nicht, ob ich es wirklich will.“

Plötzlich wurde Hermine sich bewusst, dass sie noch immer halb ausgezogen dastand. Errötend richtete sie ihre Unterwäsche und ihre Bluse. Sie wollte für Draco da sein, das wollte sie wirklich, aber sie konnte gleichzeitig keine Flucht vor der Realität bieten. Es war unmöglich. Sie mussten beiden einsehen, dass der Krieg kurz bevorstand.

Entschlossen ging sie auf ihn zu und legte ihre Arme um seine Brust: „Es wird alles gut, Draco. Vertrau mir. Wir haben Dumbledore. Wir haben mutige Männer und Frauen auf unserer Seite. Wir haben Harry Potter. Wir werden nicht zulassen, dass Voldemort gewinnt. Das hier, das alles … wird nicht immer so sein.“

Sie spürte, wie er zu zittern begann und dann plötzlich und ohne Vorwarnung seine Arme ebenfalls um sie legte, sein Gesicht in ihren Haaren vergrub und laut schluchzte: „Du verstehst nicht. Wie auch? Wenn mir gelingt, was ich vorhabe … ihr schwebt alle in Todesgefahr. Alle. Ihr könnt nicht gewinnen. Nicht gegen ihn.“

Stumm streichelte Hermine ihm über den Rücken. Die Verzweiflung, die aus seinen Worten sprach, brach ihr beinahe das Herz. Er konnte nicht wissen, dass der Orden des Phönix‘ auf den Krieg vorbereitet war. Er konnte nicht wissen, dass Dumbledore Harry gerade über die Horkruxe aufklärte. Ihre Seite war im Vorteil, aber das konnte Draco nicht wissen. Und so, wie er ihr seinen Plan nicht verraten konnte, so durfte sie ihm auch nichts von ihren Plänen erzählen. Sie hasste es, dass sie nicht vollkommen ehrlich zueinander sein konnten.

„Wir sind nicht völlig blind“, sagte sie leise: „Vertrau mir einfach. Wenn wir alle in Lebensgefahr schweben, dann ist das so. Wir wissen das. Wir sind vorbereitet.“

Mit tränenüberströmten Gesicht schob Draco sie ein Stück weg, um ihr in die Augen schauen zu können. Es war ihm offensichtlich ernst, als er antwortete: „Ich glaube dir das. Tu mir nur bitte einen Gefallen, Hermine. Wenn … wenn es ernst wird, dann … vertrau Snape nicht, okay? Du darfst ihm nicht vertrauen.“

Unglücklich verzog sie das Gesicht. Draco war so besessen davon, dass Snape ein überzeugter Todesser war, und sie konnte ihm das Gegenteil nicht beweisen. Um ihn zu beruhigen, nickte sie: „Okay. Ich werde mich vor ihm in Acht nehmen. Ich verspreche es dir.“

Erleichterung wusch über sein Gesicht: „Danke. Und nun mach dich los. Ich will ja nicht, dass die perfekte Miss Granger zum Ende des Schuljahres noch einen Vermerk bekommt, weil sie zu spät war.“

Gespielt empört rollte sie mit den Augen: „Danke, Malfoy, sehr zuvorkommend.

Sie presste ihm einen kurzen Kuss auf die Lippen, dann eilte sie davon.

oOoOoOo

Nachdenklich kaute Hermine auf ihrer Lippe. Das Gespräch mit Malfoy hatte ihr vor Augen geführt, dass Snape wohl eine wichtige Schachfigur auf Dumbledores Spielbrett war. Vielleicht sollte sie Harry erzählen, dass Snape der Halbblutprinz war. Vielleicht würde seine Verehrung des Halbblutprinzen dazu führen, dass er Snape mit anderen Augen sah.

Ihr Blick wanderte zu Harry und Ron, die zusammen auf einem Fensterbrett im Gemeinschaftsraum saßen. Harry trug ein so dümmliches Grinsen im Gesicht, dass Hermine gar nicht fragen musste, um zu wissen, woran er gerade dachte. Ron wiederum starrte angestrengt auf sein Buch, um den Ausdruck auf Harrys Gesicht zu ignorieren. Sollte sie es wagen, dazwischen zu gehen? Sie hatten gerade erst wieder ihre Freundschaft aufgenommen. Eine Freundschaft, die durch das Zaubertränkebuch und Snape überhaupt erst einen Sprung bekommen hatte.

Sie atmete tief durch. Einen Versuch war es wert. Sie war sich sicher, dass es das richtige war.

Entschlossen ging sie zu den beiden Jungs rüber, setzte sich zwischen sie und verkündete: „Ich will mit dir reden, Harry.“

„Worüber?“, fragte der so misstrauisch, dass ihr klar war, dass er ahnte, worum es ging.

„Über den so genannten Halbblutprinzen.“

„Oh, nicht schon wieder. Hörst du bitte damit auf?“, stöhnte Harry.

„Nein, ich höre nicht damit auf“, gab Hermine schnippisch zurück: „Nicht, bis du mir endlich zuhörst.“

Jetzt mischte sich auch Ron ein: „Wir haben doch eingesehen, dass die Sprüche in dem Buch nicht ganz astrein sein. Was willst du noch?“

„Ich will mit euch darüber reden, wer hinter dem Buch stecken könnte.“

Mit zornesrotem Gesicht sprang Harry auf: „Es ist mir egal, okay? Es ist mir völlig egal! Das Buch hat mir geholfen und jetzt ist es weg. Wegen dir!“

Hermine erbleichte: „Harry, hör mir doch wenigstens erstmal zu.“

„Nein“, fuhr er sie an: „Ich habe keine Lust, dass du mich immer so behandelst, als wäre ich bescheuert! Weißt du, worum es hier eigentlich geht? Du bist eifersüchtig! Ich war besser in Zaubertränke als du, das hat dir nicht gepasst. Du hast dafür gesorgt, dass das Buch weg ist, was willst du denn noch?“

Sie schluckte. Natürlich hatte es an ihrem Ehrgeiz gefressen, dass Harry besser gewesen war, aber darum war es ihr nie wirklich gegangen. Wieso reagierte er so empfindlich? Vorsichtig sagte sie: „Du musst nicht gleich so defensiv werden, Harry. Ich wollte dir eigentlich nur sagen, dass Professor Snape …“

„Snape, Snape, immer höre ich von dir nur Snape“, unterbrach er sie: „Seit wann bist du eigentlich so dicke mit ihm? Geheime Gespräche in seinem Büro? Macht es dir neuerdings Spaß, uns bei ihm anzuschwärzen?“

Hilfesuchend wanderte ihr Blick zu Ron, doch der sah ebenso überrascht aus über Harrys Ausbruch wie sie. Ehe sie noch etwas sagen konnte, war Harry zu Ginny gestapft, hatte ihre Hand gepackt und sie aus dem Gemeinschaftsraum gezogen. Erschlagen ließ sie sich auf die Fensterbank sinken.

„Sorry, Hermine“, flüsterte Ron: „Ich weiß auch nicht, warum er so gereizt ist.“

„Ich verstehe ihn ja“, gab sie leise und erschöpft zurück: „Es ist alles ein bisschen viel für ihn, das verstehe ich völlig. Aber … ich bin doch seine Freundin. Warum hört er mir nie zu?“

Mitfühlend legte Ron eine Hand auf ihre Schulter: „Ich weiß. Aber sag mal, was wolltest du eigentlich über Snape sagen?“

Tief atmete sie durch. Wenn schon Harry ihr nicht zuhörte, konnte sie es wenigstens Ron erzählen: „Ich glaube, Professor Snape ist wichtig für Professor Dumbledore. Wirklich wichtig. Als Spion, verstehst du? Und Harry hasst ihn und misstraut ihm.“

„Kein Wunder“, gab Ron zurück, „Snape macht uns das Leben nicht einfach.“

Grimmig schüttelte sie den Kopf: „Nur, weil er unfair ist, heißt das nicht, dass er nicht loyal zu Professor Dumbledore steht. Weißt du, warum er von dem Buch wusste?“

Ron schüttelte den Kopf.

„Er ist der Halbblutprinz, Ronald.“

Überrascht riss er die Augen auf: „Was? Snape ist ein Halbblut?“

Hermine schnaubte nur: „Das ist deine erste Frage dazu?“

Errötend kratzte Ron sich am Hinterkopf: „Naja, schon. Er ist ja ein Slytherin und war Todesser, ich dachte halt … weißt du? Aber jetzt, wo du das sagst, macht es Sinn. Passt zu ihm, ein Lehrbuch zu korrigieren. Und die ganzen Sprüche? Die waren ja teilweise echt schwarz.“

Hermine nickte: „Ja. Die hat er erfunden, als er noch aus Überzeugung Todesser war. Ich dachte, wenn Harry hört, dass Professor Snape der Halbblutprinz ist, den er so verehrt, dann akzeptiert er ihn vielleicht eher.“

Ron rümpfte die Nase: „Oder das Gegenteil. Er würde die Sprüche in dem Buch als Beweis sehen, dass Snape ein Todesser ist.“

Unsicher blickte Hermine ihn an: „Meinst du, ich sag es ihm besser nicht?“

„Keine Ahnung“, gab Ron ehrlich zurück: „Ich fürchte, er ist im Moment einfach zu … wütend, um irgendetwas mit Verstand zu betrachten.“

Verärgert biss Hermine sich auf die Lippe. Das hatte ja wirklich zu gar nichts geführt. Traurig schaute sie Ron an: „Wir schaffen das schon, oder? Wir schaffen es, Harry auf Kurs zu halten.“

Obwohl er nicht überzeugt aussah, nickte Ron: „Klar. Wir sind seine besten Freunde. Klar schaffen wir das.“

„Kannst du mich in Arm nehmen?“

Die Frage war raus, ehe Hermine darüber nachgedacht hatte. Sofort gab sie sich innerlich eine Ohrfeige, denn Ron war dunkelrot angelaufen und schaute überall hin, nur nicht zu ihr: „Ich … glaube nicht. Gib mir Zeit, Mine, okay?“

„Ja, natürlich“, stotterte sie: „Tut mir leid, das war völlig daneben von mir. Ich hab nicht daran gedacht, dass …“

„Nein, schon gut“, wiegelte er ab: „Schon gut. Alles gut. Ist halt, wie es ist.“

Mit hängendem Kopf lehnte Hermine sich an das kühle Fenster. Ron bemühte sich wirklich, seine lockere Art beizubehalten, aber ganz offensichtlich hatte er an ihrem Korb immer noch zu knabbern. Sie betete, dass das nicht zwischen ihnen stehen würde. Sie mussten zusammenhalten, damit Harry nicht völlig den Boden unter den Füßen verlor. Und so sehr sie Draco auch liebte, sie brauchte ihre Freunde. Sie brauchte jedes freundliche Gesicht, damit sie diesen Krieg überstehen konnte.

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