"Ich mag dich so wie du bist"

 „Hey. Ich bin es Alex“, hörte sie aus dem Hörer.
„Hey, wie geht’s dir?“, fragte Livia.
„Nicht gut. Ich habe verkak… Ich habe versagt. Er ist abgesoffen.“, meinte Alex niedergeschlagen.
„Oh Gott. Wo bist du? Willst du zu mir kommen?“, fragte sie.
„Ja danke, dann erzähle ich dir mehr von der Prüfung.“, meinte Alex und legte auf.
„Hey, komm rein, meine Eltern sind nicht da.“, meinte Livia und umarmte ihn im Türrahmen.
„Was ist denn passiert? Kakao?“, fragte sie. Sie trug nur ein bauchfreies lockeres T-Shirt und eine Jogginghose aus Baumwolle. Typische Freizeitbekleidung wenn man alleine zu Hause ist.
„Danke. Du bist lieb.“, antwortete Alex auf ihre Frage, während sie die Maschine bediente.
„Hier dein Kakao“, sie setzte sich ihm gegenüber und nahm seine Hand, schaute ihm in die Augen.
„Ich habe versagt.“, meinte Alex matt, „Ich habe meinen Trainer nicht aus dem Becken bekommen.“
„Ist doch nicht schlimm. Du bekommst ihn dafür das nächste Mal heraus.“, und das zählt, versuchte sie ihn aufzumuntern, „Und du warst doch grandios bei der Übung.“
„Ja aber das ist was anderes. Da habe ich auch versagt. Ich habe ordentlich Ärger bekommen. Ich weiß nicht. Ich bin glaube dafür nicht geeignet.“, meinte der traurig.
„Doch, glaub an dich. Ich mag dich so wie du bist. Ich beneide dich. Du bist gut. Du kannst was. Du musst nur an dich glauben.“, meinte sie und schaute ihm tief in die Augen.
„Ja? Tust du?“, fragte er unsicher.
„Ja. Du kannst perfekt Keyboard spielen, bist super in der Schule und kannst retten. Du hast mir ein glückliches Leben geschenkt, du hast Leben geschenkt und so getan, als sei es nichts, bist in den Unterricht gegangen, hast alles geopfert. Und jetzt bist du deprimiert, weil du es mal nicht geschafft hast?“
„Ja. Weil das wirklich zeigt, wie ich bin. Das war alles was anderes. Es war Glück. Ich dachte Medizin sein was für mich, aber ich glaube ich mache was anderes. Ich passe da nicht hin, ich kann das nicht.“
„Doch schau was du schon alles gemacht hast. Du hast Leben gerettet.“
„Nein, es war der Lehrer, und der Notarzt und die können das. Ich bin bloß ein Schüler. Ein Jugendlicher, der sich bei fremden ausheult. Bitte verzeih mir. Das war es dann wohl.“, meinte er und stand auf.
„Danke für den Kakao, er war lecker. Danke dass du mich eingeladen hast. Aber ich glaube, du suchst einen anderen. Nicht so einen Waschlappen der nur verkackt. Danke für alles, ich hoffe wir können weiterhin noch Freunde sein. Ich mochte dich sehr.“
„Hey, komm mal her. Bitte. Es ist doch alles gut. Ich mag dich wie du bist. Bitte bleib noch eine Weile.“, meinte sie aufmunternd und stellte sich in die Tür.
„Bitte lass mich durch.“, meinte er, mit Tränen in den Augen.
„Gut“, meinte Sie und packte ihn an beiden Schultern, schaute ihm tief in die Augen, „Wenn du unbedingt willst. Ich habe dich wirklich gerne, aber wenn du nicht willst, ich kann dich nicht zwingen.“ Dann küsste sie ihn auf die Wange. 6s1X?:

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