III.  Systema Natura Chronista - Ome (Löybignaroh ome)

Definition des Registers

Ome wurde aus einem kleinen Stück von Goryus Haupt erschaffen und gilt als die erste eigene Schöpfung von Schinkai. Ome ist anfangs ein einziges Wesen, wird dann in Mann und Frau geteilt und existiert seitdem als Art. Es handelt sich um kleine, weiß befellte Wesen mit blauen, großen Augen.

Bekannte Ome sind: Ottoko (erstes männliche Ome), Onna (erstes weibliche Ome), Odok (eine große Legende in Rekischi)

Synonym werden für die Ome auch Begriffe wie "Sternentiger" oder seltener "Virgin" verwendet.

 

Taxonomie

Großgruppe: Tiere

Stamm:           Anjanowji

Klasse:            Mysteriöse

Ordnung:       Sterbliche Gottgrenzenden

Familie:           Schinkaigeformte

Gattung:         Löybignaroh

Art:                  Löybignaroh ome

 

Merkmale

Das Virgin erinnert in gewisser Weise einem weißen Tigerjungen. Jedoch fehlt das Gebiss eines Raubtiers. Auffallend ist auch das Brustfell, welches eine Herzförmige Form aufweist. Die Körperrumpflänge dieser Art beträgt etwa 40 bis 46 Zentimeter, der Schwanz macht mit einer Länge von 16 - 26 cm in der Regel etwa 1/3 der gesamten Körperlänge aus. In der Regel liegt das Körpergewicht bei zehn bis 17 Kilogramm.

Wie alle Anjanowji tragen sie ein sog. Drittes Auge, bei diesem Organ handelt es sich um ein Augenförmiges Energiezentrum, welches sich nur selten öffnet. Im Gegensatz zu anderen Anjanowji liegt das dritte Auge der Ome nicht in der Stirn, sondern in ihrem Brustfell, verborgen. 

Virgins sind nicht nur flink am Boden, sie können auch recht schnell klettern und von Baum zu Baum springen, dabei dient ihr Schwanz als Steuerruder.


Fell

Das Fell der Ome ist von weißer Farbe und schwarz gestreift. Die Streifung ist variabel und bei jedem Individuum unterschiedlich. Diese Streifen können in Mondlosen Nächten bzw. in absoluter Dunkelheit hellblau leuchten. Auch wurde schon beim Einsatz sehr starker Angriffe ein blaues leuchten beobachtet. Das Haar selbst, ist weich und geradezu flauschig. Der Duft der Haare wird mit dem Geruch von Pfirsichblüten gleichgesetzt.


Sternentiger sind die einzigen sterblichen Wesen, welche das Usei-Element tragen. Ansonsten sollen nur die höchsten Götter (mit einer weiteren göttlichen Ausnahme) dieses Element tragen - wenn man den Legenden glauben schenken mag.

 

Lebensraum

Diese Art besiedelt die Meteoritenwälder von Ryusei, jedoch gibt es immer wieder Berichte von Sichtungen weit ab fern ihrer Heimat. Wie sie dort hin kommen, ist jedoch ein Rätsel.


Lebensweise

Ernährungsweise

Ome ernähren sich hauptsächlich von Früchten. ihren Mineralienbedarf decken sie über Früchte.

 

Verhalten

Ome sind sowohl Tag- als auch Nachtaktiv.

Sie sind sehr soziale Wesen und helfen Artgenossen, aber auch anderen Arten, bei Gefahr. Ome kommen oft in kleineren Gruppen vor, nur selten sind sie einzeln oder paarweise anzutreffen.

 

Fortpflanzung

Über die Fortpflanzung dieser Spezies ist noch nicht viel bekannt, jedoch erreichen sie die Geschlechtsreife mit drei bis vier Jahren. Die Paarung erfolgt in Vollmondnächten und ist ganzjährig zu beobachten. Die Tragzeit beträgt etwa ein Jahr, nach der in der Regel ein Junges, sehr selten zwei, geboren werden.


Gefährdung

Die Ome Population ist sehr klein. Sie dürfte, nach Angaben der CUI, nicht mehr als 300 bis 500 Individuen umfassen. Virgin wird in CUI als Mysteriös geführt, da es etliche Lokallegenden gibt und die Seltenheit vorhanden ist. Da Ome auf Ryusei leben und es sich hierbei um ein internationales Schutzgebiet handelt, gilt der Bestand, wenn auch klein, als gesichert.


Kulturelle Bedeutung

Kulturelles

Dime Ome werden bereits in der Schöpfungsgeschichte, dem ersten Kapitel der heiligen Schrift, von Rekischi erwähnt. Dort wird beschrieben, dass Ome aus der Stirn des Drachengolem Goryu von Akumatara entnommen wurde und der der Gott der Schöpfung das Stirnengut zu Ome geformt habe.  Dieses noch geschlechtslose Ome wurde dann unter der Macht von Akumatara in zwei Geschlechter geteilt in Ottoko (erstes männliche Ome) und Onna (erstes weibliche Ome). Der Legende nach erhielt Schinkai, der die beiden Ome mit zu verantworten hatte, den Auftrag diese über gerauhme Zeit zu beobachten und daraus seine Lehre der "lebenden Veränderung" (eine alte Bezeichnung für Evolution) zu ziehen. Nachdem Schinkai diese Lehre zog, endet der Auftritt der Ome in der Schöpfungsgeschichte. Sie treten in der Heiligen Schrift mehrfach als Gehilfen und Boten von Goryu auf. Relevanter werden die Ome in der Geschichte um den Omekönig Odok. Odok, so die Legende, ist der erstgeborene Sohn der Ome Ottoko und Onna. Dank der Lehre bei einem religiösen Meister erlernt dem Omekönig Odok nicht nur das Kämpfen, sondern auch die 83 Enchies und weitere mächtige, magische Kräfte zu gebrauchen. Der Omekönig Odok erlangt ein Schwert, welches die Macht hat Gebirge zu spalten. Dieses erhält er vom göttlichen Schmiedemeister, als Ersatz für ein wiedergebrachtes Schwert. In den Geschichten verlangt es den strebsamen Omekönig immer weiter nach neuen, unglaublichen Leistungen. Dabei schafft er es mit aller Hand Streichen und seinem Können bis in das Göttliche Reich Akuma. Dort endet sein Streben aber nicht, sehr zum Missfallen der Alteingesessen Götter, die aber den Omekönig nicht gebändigt kriegen. Die Lage spitzt sich zu bis Goryu in die Affäre um den Gottaufsässigen Omekönig involviert wird, dieser schafft es mit einer List den Omekönig gefangen zu nehmen und für lange Zeit zu versiegeln.

 

Eine Legende besagt, dass Ome nur an Nächten zusehen sind, in der viele Sternschnuppen am Himmel vorbei ziehen. In der Tat steigert der Fall von Sternschnuppen ihre Aktivität und man bekommt sie öfters zusehen. Auch leuchtet das Fell in einem bläulichen Glanz, wenn eine Sternschnuppe über sie hinweg fliegt.

 

Anmerkungen

- Im nummerischen Lexikonsystem von Professor Wain erhielt das Ome die Nummer 000

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