III.  Systema Natura Chronista - Wéave (Okkgni odap)


Definition des Registers

Der Wéave ist ein kleiner Sittich aus Seiku. Dort ist er aus seinem recht kleinen Verbreitungsgebiet in alle Winkel der Kontinente exportiert worden, da er ein ein beliebtes, leicht zu pflegendes und gut nachziehbares Haustier darstellt.

 

Taxonomie

Großgruppe: Tiere

Stamm:           Chordatiere

Unterstamm: Schädeltiere

Klasse:            Sauropsida

Unterklasse:  Vögel

Ordnung:       Papageien

Familie:           Eigentliche Papageien

Gattung:         Okkgni

Art:                 Okkgni odap

 

Merkmale

Wéaves weisen in der Regel eine Gesamtkörperlänge von 18 bis 20 Zentimetern auf. Die Weibchen wiegen in der Regel 24 bis 40 Gramm, Männchen zwischen 22 und 32 Gramm. Weibchen haben im Gegensatz zu Männchen auch auf der Flügelinnenseite ein Wellenmuster.

 

Es werden 9 Formen des Wéaves unterschieden, wobei, bis auf die sog. Normal-Form, alle ein lokales Vorkommen besitzen.

 

1.  Normal-Form

Die Tiere der Normal-Form sind hellblau gefärbt und besitzen eine weiße Kopfpartie, unterhalb des Auges liegen für gewöhnlich drei, seltener zwei schwarze Wellenartige Streifen. Die Flügel sind weiß und haben ein schwarzes, unregelmäßiges Wellenmuster. Diese Form besiedelt die komplette Insel Osu, welche südlich des Kontinents Pujaku liegt.

 

2.     Grün-Form

Die Grün-Form hat im Gegensatz zu der Normal-Form die blauen und weißen Federpartien durch ein Grün ersetzt. Die Wellenartige Streifung unter dem Auge kann ebenfalls zwei oder dreifach auftreten. Diese Form kommt ausschließlich in Hartholz-Tieflandwäldern vor.

 

3.     Halb-GrünfForm

Die Halb-GrünForm wird von einigen Wissenschaftlern als Mischform der Normal- und der Grün-Form angesehen. Ein Kern dieser Hypothese ist, dass diese Form nur in Tiefland-Gebieten vorkommt, in denen Normal- und Grün-Form existieren.

 

4.     Osu-Form

Die Osu-Form, welche auch als Nationalwappen der Insel gilt, hat bei den blauen Partien ein sattes Grün und die weißen Partien sind gelb gefärbt. Das Augenstreifenmuster wird häufig noch von einem dunkelblauen Fleck geziert. Diese Form gilt als die seltenste aller Formen, dieser Art und ist dementsprechend ein beliebtes, wie auch teures Zucht- und Haustier. Sie besiedelt mit wenigen Brutpaaren ebenfalls ganz Osu.

 

5.     Schnee-Form

Die Schnee-Form ist an den blauen Partien weiß gefärbt. Die Wellenartige Streifung unter dem Auge kann ebenfalls zwei oder dreifach auftreten, ist aber meist gräulich oder so stark verblasst, dass man sie nur schwer erkennen kann. Dennoch fehlt die Zeichnung nie, was eine Schnee-Form von einem Albino unterscheidet. Sie kommt nur in den abgelegen Hochgebirgszonen von Osu vor.

 

6.     Türkis-Form

Die Türkis-Form ist, wie Schnee-Form, ebenfalls eine seltene Variante und zeichnet sich durch ein Türkises anstatt eines hellblauen Gefieders aus. Sie findet sich in den Ufergebieten des einzigen größeren Süßgewässers der Insel Osu: Dem Weriwa-See.

 

7.     Granit-Form

Die Granit-Form besitzt ein gräuliches Hauptgefieder, Flügel- und Kopfgefieder sind mattweiß gefärbt. Diese Form ist vergleichsweise häufig und besiedelt die höheren Lagen, vor allem zwischen Baum- und Schneegrenze.

 

8.     Sand-Form

Die Sand-Form zeichnet sich durch einen rötlichen Farbton des Gefieders aus. Was als Anpassung an ihren Lebensraum verstanden wird, da Osu in seinen Tiefland-Zonen teilweise wüstenartig ist, ist die Form recht häufig.

 

9.    Zitronen-Form

Die Zitronen- oder auch Zitrus-Form ist eine gänzlich gelbe, selten mit schwarzer Wellenzeichnung, Form der Normal-Form. Sie wird hauptsächlich in höheren Lagen unterhalb der baumgrenze nachgewiesen.

 

Jungtiere sind generell weniger Farbintensiv, als die adulten Tiere. Die Flügelinnenseiten sind weißlich mit einem blassrosanen Ton.

 

Alle Wéaves sind Träger des Wind-Elements, wobei eine Affinität zum Eis-Element bei der Schnee-Form beobachtet wurde, was eine Neuartbildung bedeuten könnte.

 

Lebensraum

Jinguls leben ausschließlich auf Raja Kiriba, dort besiedeln sie Bambuswälder und sumpfartige Auengebiete.

 

Lebensweise

Nahrung & Ernährungsweise

Die Nahrung besteht großteilig aus Samen, in der Regel von bodendeckenden Pflanzen, deren Samen selten unter 0,5 und über 2,5 Millimeter betrugen. Das Gewicht dieser Samen lag in der Regel bei 0,36 bis 1,33 Milligramm.

 

Verhalten

Wéaves kommen in der Regel in großen Schwärmen vor. Diese setzen sich aus monogamen Paaren zusammen und können Zahlen von bis zu 5.000 Paaren, also etwa 10.000 Individuen erreichen. Täglich kommt es zu dem Ritual der Gefiederpflege, dieses dient der Stärkung der Beziehung und der Reinhaltung des Gefieders.

 

Lautäußerungen

Es gibt zwölf verschiedene Formen der Lautäußerung dieser Vögel. Am häufigsten erzeugen sie einen trillernden Ruf, es handelt sich dabei um den Kontaktruf. Dazu existieren noch vier Varianten des Formationsrufs, drei Varianten des Alarmrufs, Innerartliche Drohgebärdsruf, Balzruf und der Imitationsruf. Bei letzerem handelt es sich um ein kleines Repatrois häufiger Geräusche die wiedergegen wurden, so sind andere Vogelarten, aber auch Weckergeräusche von diesen Vögeln imitiert worden.

Wéaves können Frequenzen zwischen 40 und 14000 Hz hören.

 

Fortpflanzung

Gebrühtet wird immer dann wenn das Nahrungsangebot ausreichend ist, in den feuchteren Gebieten, während der Regenzeit, in den trockeneren Gebiet, nach jahrezeitunabhängigen Regenfällen. Um in Brutstimmung zu geraten muss die Nahrung mindestens drei Monate lang im Überfluss vorherrschen. Die Brut selbst erfolgt in einer kleinen Baumhöhle. Das Weibchen zeigt dem Mänchen seine Paarungsbereitschaft an, indem es sich auf ein Ast duckt und den Schwanz zunächst aufstellt, kommt das Männchen näher, wird dieser rhythmisch gesenkt und wieder aufgestellt. Macht sich das Männchen bereit zur Paarung, verharrt der Schwanz in hochgestellter Position. Das Männchen drückt seine Kloake an die des Weibchens, dabei blicken beide Köpfe in dieselbe Richtung. Der Koapulationsvorgang dauert selten länger als eine bis drei Minuten.

Ein Gelege besteht in der Regel aus vier bis sechs Eiern. Die Bebrüttung wird vom Weibchen ausgeführt, dass Männchen versorgt es derweil mit Nahrung. Die Brutzeit beträgt in etwa 18 Tage, der Schlupfvorgang dauert in etwa 20 Minuten, die Küken werden dabei vom Weibchen unterstützt. Das Schlupfgewicht beträgt 2 Gramm und steigert sich bis zum flügge werden, nach 30 - 35 Tagen, enorm.

Die Geschlechtsreife tritt in der Regel mit 40 bis 50 Lebenstagen ein, die Bildung zu einem Paar erfolgt in den ersten hundert Lebenstagen. Im Freiland leben diese Tiere ungefähr sieben bis zehn Jahre.

 

Prädator(en)

Die Prädatoren des Wéaves sind vor allem Greifvögel, aber auch einige Reptilien, insbesondere Schlangen und Waran stellen diesen Vögeln nach.

 

Gefährdung

Die CUI stuft diese Vögel als häufig ein, Entnahmen aus der Natur zur Haltung, erfolgen nicht, da die Tiere ein hohes Maß an Reproduktivität erhalten.

 

Kulturelle Bedeutung

Wéave ist eines von drei tierischen Lebensformen die einem wissenschaftlichen Assistenten zur Verfügung gestellt werden um auf den Reisen einen guten Verbündeten und Begleiter zu haben.

In menschlicher Obhut werden die neun Farbvarianten häufig gekreuzt umso noch speziellere Farben zu erhalten, da diese Vögel sehr beliebt in der Bevölkerung und leicht zu züchten sind, floriert das Geschäft mit den Farbzuchten besonders.

 

Anmerkungen

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