III. Systema Natura Chronista - Saltie (Aego bada)

Definition des Registers

Saltie ist ein großes Krokodil der Welt von Rekischi. Es besiedelt sowohl Süß- als auch Salzwassergebiete. Wegen seiner Flossen am Schwanz, wird es auch als Weißflossenkrokodil bezeichnet.

Bekannte Saltie sind: Agro (von Professor Wain) Saltie ist ein großes Krokodil der Welt von Rekischi. Es besiedelt sowohl Süß- als auch Salzwassergebiete. Wegen seiner Flossen am Schwanz, wird es auch als Weißflossenkrokodil bezeichnet.

Bekannte Saltie sind: Agro (von Professor Wain)


Taxonomie

Großgruppe: Tiere

Stamm:           Chordatiere

Unterstamm: Schädeltiere

Klasse:            Sauropsida

Unterklasse:  Reptilien

Ordnung:       Panzerechsen

Familie:           Echte Krokodile

Gattung:        Aego

Art:                 Aego bada


Merkmale

Ein Saltie weißt eine Gesamtlänge von fünf bis achteinhalb Metern auf, dabei macht der Schwanz etwa die Hälfte des Wesens aus. Jedoch existieren einige Biss Spuren an Kadavern, die nach Hochrechnungen von bis zu zehneinhalb Meter großen Exemplaren stammen. Damit dürfte das Saltie zu den größten Reptilien der Welt gehören. Weibliche Tiere werden in der Regel etwas kleiner als Männchen, unterschreiten aber im adulten Zustand niemals die Gesamtlänge von fünf Metern. Das Gewicht liegt aufgrund der hohen Muskelmasse bei in der Regel tausend bis dreieinhalb tausend Kilogramm. Der Körper ist im Allgemeinen gedrungen. Die Rückenpanzerung ist in der Regel hell- bis dunkelgrau oder silbern. Sehr selten kommen Exemplare mit brauner oder dunkelgrüner Färbung vor. Melanismus und Albinismus wurden ebenfalls beobachtet. Die Bauchseite ist bei der Normalfärbung, Albinistischen Exemplaren und der braunen Variante weiß und in einer unregelmäßigen Linie vom dunkleren Körper abgegrenzt. Bei den Melanistischen Exemplaren und der grünen Variante tendiert die Bauchfärbung mehr zu einem cremefarben Ton. Der Rücken ist mit großen, nach der Strömung ausgerichteten, ovalen Schuppen bedeckt. Der Schwanz ist farblich nicht von der Rückenfärbung zu unterscheiden. Die Flossen, die dieser Krokodilart ihren Namen gaben, sind in der Regel weiß. Bei Melanistischen Exemplaren können sie auch schwarz sein. Bei der grünen Variante wurden auch schon grüne Flossen beobachtet. Die Kopf-, Rücken- und Armflossen sind durch Calciumcarbonat versteift und können so auch als Waffe genutzt werden. Interessanterweise kann die Flexibilität durch erhöhte Durchblutung der Flossen rückgewonnen werden. Dabei verändert sich das äußere Erscheinungsbild der Flossen nur wenig bis gar nicht. Die Schwanzflossen weisen keine oder kaum Calciumcarbontanlagerungen auf. Die Kopfflosse erinnert im Profil an einen breiten Dreizack. Die Rückenflossen hingegen sind groß und sichelförmig. Die Armflossen sind ebenfalls sichelförmig aber weitaus kleiner. Die Schnauze ist leicht hakenförmig und die verschliessbaren Nasenöffnung liegt recht tief. Die Pupillen sind senkrecht geschlitzt. Die Augenfarbe aller Tiere ist rötlich, was an der gut durchbluteten Netzhaut liegt, die somit den gut funktionierenden Sehsinn untermauert. Der Kiefer wird mit etwa sechzig bis siebzig aktiven Zähnen bestückt. Diese sind breit und haben an der Vorderseite eine glatte Dolchähnliche Struktur an der Rückseite sind sie gezähnt bzw. gesägt. Das Gebiss erneuert sich alle drei bis vier Wochen, es handelt sich hier um ein sogenanntes Revolvergebiss. Der Kiefer und die Kiefermuskulatur sind gut entwickelt und erlauben auch eine hohe Beißkraft. Messungen ergaben, dass die Beißkraft großer Exemplare bis zu 25.000 Newton beträgt. Was wohl die größte jemals gemessene Beißkraft darstellen dürfte.

Die Vorderextremitäten sind kraftvoll und bestehen aus vier Zehen mit jeweils einer großen Klaue. Die Hinterextremitäten sind ebenso kraftvoll, jedoch weisen sie nur drei Zehen mit jeweils einer Klaue auf. Auch in den Klauen lässt sich Calciumcarbonat nachweisen.

 

Fortbewegung

Im Wasser bewegt sich das Saltie mit schlängelnden Bewegungen fort, wie es für Krokodile typisch ist. Dabei dient der muskulöse Schwanz als Hauptantriebeskörper, Vorder- und Hinterextremitäten werden nur beim Biotopswechsel oder an Land genutzt. Damit kann die Art ausdauernd und effizient schwimmen, was ein großer Vorteil bei der Jagd, aber auch bei Wanderungen ist. Im Wasser erreicht diese Art Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h, diese können sie auch bis zu einer Stunde problemlos durchhalten. Die allgemeine Durchschnittsgeschwindigkeit liegt jedoch bei 3 - 30 km/h, vor allem die kleineren km/h-Angaben werden häufiger genutzt, wenn dieses Wesen Energie sparen will.

Trotz der immensen Größe kann diese Art fast lautlos schwimmen, was vor allem an den kleineren Schuppen liegen dürfte, die an Haihaut erinnern. Auch kann diese Art komplizierte Manöver schwimmen und bei hohem Tempo, auch komplett aus dem Wasser springen.

An Land ist diese Art weitaus langsamer und die maximale Geschwindigkeit liegt bei 35 km/h, dieses Tempo kann jedoch nur bis zu einer viertel Stunde durchgehalten werden. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei 8 - 17 km/h, wobei der untere km/h Wert in der Regel bedient wird. An Land wird sowohl der zweibeinige, als auch der vierbeinige Gang verwendet, auf die Geschwindigkeit scheint das aber keinen Einfluss zu haben.

Bisher konnten bei dieser Art Tauchtiefen bis 1.000 Metern nachgewiesen werden, doch werden diese Tiefen nur selten aufgesucht und meist findet sich die Art in einer Tiefe von 0 bis 80 Metern.

 

Physiologie

Diese Art weist unter anderem Blutgefäßnetze („retia mirabilia“) auf, die als Wärmetauscher der Thermoregulation dienen und die durch Muskelbewegung erzeugte Wärme im Körperinneren zurückhalten. So werden das Gehirn, die Augen, Muskeln und Eingeweide um etwa fünf Grad und der Magen um bis zu zwanzig Grad über die Umgebungstemperatur erwärmt. Die hierdurch erreichte teilweise Endothermie dient zu Leistungserhöhung der Organe, was insbesondere bei der Jagd auf warmblütige Beute von Vorteil ist.

Der Stoffwechsel dieser Art ist besonders effizient, so können sie ein ganzes Jahr ohne Nahrung auskommen, indem sie ihren Stoffwechsel herunterfahren und an einem ruhigen Strand liegen. Was vor allem daran liegt, dass sie wechselwarm sind. Gleichwarme Säugetiere benötigen zur Aufrechthaltung ihrer Körpertemperatur 80% ihres Energiebedarfs, Krokodile kommen in der Regel mit zehn Prozent aus. Dabei können Saltie's ihren Puls auf zwei Herzschläge in drei Minuten senken. Auf diese Weise können sie bis zu einer Stunde tauchen oder 12 Monate ohne Nahrung auskommen.

 

Sinneswahrnehmung

Sämtliche Sinne des Saltie sind hoch entwickelt, neben den dem Menschen bekannten Sinnen (Schmecken, Riechen, Hören, Sehen und Tasten) verfügen Saltie's noch über zwei weitere Sinne:

dem Seitenlinienorgan und den Lorenzinischen Ampullen. Die Fülle der Informationen werden im recht komplexen Gehirn verarbeitet.


Sie sind Träger des Wasser-Elements und nutzen dementsprechend Wasser zum Kampf.

 

Lebensraum

Das Saltie bewohnt den gesamten Äquatorbereich und existiert im Süden bis an die Südgrenze von Seiku. Die westliche Orientierung reicht ebenfalls bis an die Grenzen von Seiku, im Osten ebenso bis an die Regionsgrenzen, wobei im Nebelmeer um Ryusei keine Sichtungen vorliegen. Gemieden werden die nördlichen Meere.

Innerhalb dieses Verbreitungsgebiets bewohnt es hauptsächlich die Küstenmeere, aber auch Brackwasserzonen, Korallenriffe, Kelpwälder und Hochseegebiete. Inlands kommen diese Wesen nur vor, solange der Wasserstand tief genug ist um sich darin komplett zu verstecken, was trotz ihrer Größe oft bei selbst niedrigen Wasserständen gelingt. Weshalb die Art auch weit in Flüsse und Fluss- und Seensysteme vordringt. Die Art besiedelt daher auch alle größeren Flusssysteme, nur auf Pujaku kommt sie seltener bis gar nicht in den Flüssen vor, was vor allem an der immensen Bejagung in den letzten Jahrhunderten liegt. Auch in den Küsten- und Tieflandregelwäldern von Raja Kiriba ist die Art nachgewiesen, wenn auch selten und nie so groß, wie die Verwandten im Meer. Generell sind die Meeresvertreter größer, als die Süßwasserverwandten. Eine Ausnahme bilden die Individuen der Kelpwälder, die wesentlich kleiner ausfallen.

Da für die Paarung tropisches Klima benötigt wird, liegen die Brutgebiete und damit das Hauptvorkommen, im Bereich des Äquators. Wie sich die die Vertreter der Kelpwälder fortpflanzen ist noch nicht ganz geklärt, man geht jedoch davon aus, dass sie diese für die Brut verlassen.

 

Nahrung & Ernährungsweise

Saltie's ernähren sich vor allem von Fisch, hierbei werden vor allem fettreiche und große Fische (darunter auch Haie) bevorzugt. Aber sie ernähren sich auch von (See)Vögeln, Säugetieren und anderen Reptilien. Ebenso werden größere Wirbellose, vor allem Mollusken, attackiert und verspeist. Kannibalismus konnte bei dieser Art auch nachgewiesen werden.

Bei der Jagd weist das Saltie ein großes Reparatur an Jagdtechnicken auf:

 

  • Sie schnellen aus dem Wasser, packen ihre Beute und ertränken sie.
  • Wenn es ein wehrhafteres Wesen ist, packen sie es und drehen sich um ihre eigene Achse, um die Beute von den Beinen zu reißen.
  • Wenn es ebenfalls große Beute ist, können sie dem Wesen mit Schlägen des Schädels Knochen brechen und es dann leicht ins Wasser ziehen.
  • Wenn sie Fische jagen, schwimmen sie längsseits auf das Ufer zu, treiben die Fische so in die Enge und lassen nur zwischen Maul und Ufer eine Lücke. Wenn die Fische dort vorbeischwimmen, schnappen sie zu.
  • Bei der Jagd auf größere Beute, in einer höheren Wassertiefe, schnellen die Jäger aus ein Tiefe Richtung Oberfläche, packen ihre Beute, schleudern sie und sich aus der Luft und töten die Beute durch den Aufprall. Sollte die Beute durch den Aufprall nicht sterben, verblutet sie meist oder verendet am Schock.

 

Die Erfolgsquote dieser Krokodile liegt bei etwa 99,4 %, was sie zu den erfolgreichsten Jägern unseres Planeten macht.

 

Kleine Beutetiere werden ganz verschluckt, größere Beute wird durch Einsatz der Zähne und einem heftigen Kopfschütteln zerfetzt bzw. zerteilt.

 

Verhalten

Saltie's sind Tag- und Nachtaktiv. Jedoch überwiegt der Anteil der Nachtaktivität. Dieser liegt bei etwa 70 %.

Sozialverhalten

In der Regel sind dieses Wesen Einzelgänger und nur selten paarweise oder in kleinen Gruppen anzutreffen, diese überschreiten in der Regel nicht die Zahl von zehn Tieren. Scheinbar gibt es zwischen größeren Ansammlungen einen Jahreszeit- oder Temperaturabhängigen Bezug.

Die Kommunikation ist recht komplex und sollte nicht unterschätzt werden. So werden neben Lautäußerungen wie Brüllen bis auf Infraschallebene, auch Luftblassen und Schwimmbewegungen zur Kommunikation genutzt.

Lautäußerungen

Es existieren verschiedene Lautäußerungen. Vor allem Brülltöne bzw. -baladen bis hin in den Infraschallbereich konnten festgestellt werden. Aber auch Schnaupen, quaken (bei den Jungtieren) und zischen bzw. fauchen, als Drohgebärde, wurden bereits dokumentiert.

Schwimmbewegungen

Bei den Schwimmbewegungen konnten bereits verschiedene Verhaltensweisen beobachtetet werden.

·         Gegenseitiges Umkreisen

Beim gegenseitigen Umkreisen wird vermutlich das gegenüber genauer beobachtet und analysiert.

·         Aufeinander zu schwimmen mit Ausweichen

Genauere Prüfung des Gegenübers. Auf dieses Verhalten folgen stets andere Verhaltensweisen.

·         Anrempeln

Beim Anrempeln Unterwasser wird einerseits Dominanz gezeigt, aber auch ein Interesse an       dem gerempelten Objekt bzw. Geschöpf. Oft wird dieses Verhalten als aggressiv gedeutet,         entspricht aber einer Interessensbekundung ohne negative Gefühlsregungen.

·         Buckelartiges Schwimmen

Beim buckelartigen Schwimmen werden die Oberschenkelflossen, wie auch die Extremitäten     an den Körper gepresst und der Rücken wird in die Höhe gestreckt. Es handelt sich hierbei     um eine Drohgebärde.

·         Schwanzschlagen

Das Schlagen mit dem Schwanz, teilweise auch auf die Wasseroberfläche ist eine weitere         Form der Drohgebärde und ist oft die letzte Vorwarnung vor einem Angriff.

·         Aufreißen des Mauls

 Wird das Maul ruckartig aufgerissen, ist dies ein Vorzeichen für ein folgenden (Schein-)Angriff.

Weitere Kommunikation

·         Luftblasen

Die Bildung von Luftblasen, aus dem Nasenlochbereich, ist eine nicht Miss zu verstehende       Warnung. Hierbei baut das Saltie emotionalen Druck, durch eine aktuelle Situation ab, sollte   sich die Situation nicht ändern, greift es an.

           

Generell gelten Saltie's als sehr neugierig und schauen oft auch über die Wasseroberfläche.

 

Wanderungen

Es wurden bereits großflächige Wanderungen dieser Art nachgewiesen. So hat ein Weibchen, welches in Aota besendert wurde bis an die Südküste von Kiriba gefunden. Für diese Strecke brauchte es noch nicht einmal sieben Monate, was eine beachtliche Leistung darstellt.

 

Fortpflanzung

Die Weibchen erreichen ihre Geschlechtsreife mit einer Gesamtlänge von viereinhalb bis fünf Metern. Während die Männchen ihre Geschlechtsreife in der Regel erst mit sechs Metern erreichen. In Jahren entspricht das etwa einem Alter von 10 Jahren bei den Weibchen und etwa sechzehn bei den Männchen. Die Hauptpaarungsperiode liegt im Bereich des Frühjahrs bis hin zum Frühsommer. Nach der Paarung, die im Wasser stattfindet, kommen die Weibchen an Land und legen dort Nester an. Diese können imposante Ausmaße annehmen bestehen meist aus Pflanzenmaterial und werden mit verschiedensten Lokalsubstraten befestigt. Auch wurden Weibchen schon beobachtet, wie sie Kilometerweit Flüsse hinauf schwammen um dort ein Nest anzulegen. Gründe für dieses Verhalten könnten ein Schutz vor Gezeiten und anderen Saltie's sein.

In Abhängigkeit von Alter und Größe werden etwa zwei bis zwölf weißliche Eier gelegt. Die Eischale ist besonders hart und weist einen hohen Anteil an Calciumcarbonat auf. Im Nest herrscht eine Fäulniswärme (verursacht durch das Pflanzenmaterial), welche die Entwicklung der Eier und damit der Embryos beschleunigt. Die Temperatur beeinflusst das Geschlecht der Jungtiere, so werden bei Temperaturen unter 30 °C nur Weibchen schlüpfen und bei Temperaturen über 34 °C schlüpfen ausschließlich Männchen. Dazwischen entwickeln sich beide Geschlechter. Nach etwa drei Monaten schlüpfen die Jungtiere und werden von der Mutter ins Wasser geleitet.

Selten überlebt mehr als eins das erste Lebensjahr, da viele Prädatoren existieren. In der Regel kommt es nur alle zwei Jahre zur Paarung und damit zu einem Schlupf.

Während der folgenden Brutmonate bewacht das Weibchen sein Nest, nach dem Schlupf werden bis maximal zur nächsten Paarung die Jungen bewacht. Dabei wird jede noch so kleine Bedrohung attackiert.

Die Schlupfgröße liegt bei etwa dreißig Zentimetern, das Wachstum liegt bis zum eintreten der Geschlechtsreife bei etwa 42 bis 47 Zentimetern pro Jahr (Weibchen) und bei den Männchen bei etwa 36 Zentimetern liegt. Jedoch hält das große Wachstum bei den Männchen noch über die Geschlechtsreife mehrere Jahre an, während es bei den Weibchen schnell zum erliegen kommt. Jedoch wachsen Weibchen, wie auch Männchen, ihr ganzes Leben.

Die höchste bisher bekannte Lebenserwartung liegt bei 70 Jahren, allerdings liegen auch sehr glaubhafte Berichte über 120 Jahre alte Exemplare vor.

 

Prädator(en)

Ausgewachsene Saltie's besitzen keine natürlichen Feinde. Jungtiere hingegen besitzen eine Vielzahl von Feinden, was die hohe Sterblichkeit (~ 92 % im ersten Jahr) erklären dürfte. Unter anderem sind Säuger (vor allem Schweine, Walartige und Raubtiere), Vögel (vor allem Reiher, Greifvögel), andere Reptilien (vor allem Warane, große Schlangen und andere Krokodile, auch Artgenossen), Fische (große Fische, Haie) und einige große Wirbellose (vor allem Kalmare) als Feinde zu nennen.

 

Gefährdung

Aufgrund großer Bejagung vor allem wegen des Leders wurde der Bestand stark dezimiert. Weshalb die schon durch ihre ökologische Stellung seltene Art an den Rand der Ausrottung getrieben wurde. Noch heute führt die CUI diese Art als Rarität, was auch daran liegen dürfte, das wegen der großen Wanderungen und des großen Verbreitungsgebiets keine verlässlichen Zahlen existieren. Doch ist es offensichtlich, dass der Bestand stark geschwächt wurde. Trotz weltweitem Schutz, Auswilderungsprojekten und Einrichtung von Naturschutzgebieten ist die Art weiterhin bedroht und erholt sich nur langsam.

 

Angriffe auf Menschen

Auf Grund der Größe, Kraft und teilweise der Aggressivität wird das Saltie dem Menschen gefährlich. Weltweit kommt es etwa zu vier bis sechs nicht provozierte Angriffe. Doch fehlt hier meist die Bezugsquelle bzw. der Grund des Angriffs. Zwanzig Prozent der Opfer sterben nach solch einem Angriff. Selten werden Boote durch Biss- oder Rempelattacken attackiert, der Einsatz von anderen animalischen Angriffen kommt aber ohne Provokationen nicht zustande. Besonders häufig werden Schwimmer und Surfer in dunkler Kleidung attackiert, meist in Ufernähe oder Nähe zu einer Robbenkolonie. In der Regel erfolgen dann die Angriffe von unten, sodass meist keine Zeit bleibt den Angriff rechtzeitig zu realisieren. In der Regel erfolgt ein Biss und das Ablassen des Krokodils. Was vor allem daran liegt, dass Menschen nicht genüngend Körperfett besitzen um als Beute interessant zu sein.

Der Hauptangriffsgrund lässt sich aber in der Zeit der Brutpflege ausmachen 2/3 aller Angriffe, sowie 80% aller Bisse erfolgen in Nestnähe. Hier attackieren vor allem Weibchen potentielle Nesträuber, was oft auf einem Missverständnis beruht.

 

Mythos

Auch wenn oft das Saltie als Menschenkiller beschrieben wird, entspricht das überhaupt nicht den Tatsachen. Geprägt durch Filmindustrie und Fehlinterpretation wurden Saltie's als Menschenkiller dargestellt und noch heute oft betrachtet.

 

Kulturelles

Saltie's galten in einigen Kulturen, als heilige Wesen. So sollen Kiriba und das Aota-Archipel aus Flossen gigantischer Salties entstanden sein. Der Volksstamm der Mahajanga ging soweit, dass er sich als Abkömmlinge der riesigen Urzeitsalties betrachtete.

 

Nutztiere

Saltie's sind keine klassischen Nutztiere, jedoch tragen sie nach einer Zähmung ihren Besitzer bereitwillig über Gewässer. 

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